Maria Harasek: Unterschied zwischen den Versionen

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== Leben ==
== Leben ==
Maria Harasek wuchs in Krumau auf und zog später nach Salzburg-[[swiki:Riedenburg|Riedenburg]]. Schon ihre Eltern waren  Zeugen Jehovas, die von Haus zu Haus gingen, um andere von ihrem Glauben  an Jehova zu überzeugen. So war auch Maria seit ihrer Jugend zur Glaubensbekehrung unterwegs. Ihre  Schwester Ida beschrieb Maria als ein „liebes, ernstes Mädchen“. Mit 21  Jahren heiratete Maria ihren Mann Alois Harasek, der Leiter der Internationalen  Bibelforschervereinigung in Salzburg war.  Alois war verwitwet und hatte zwei Kinder aus  erster Ehe. Am 12. Juni 1939 brachte Maria ihren Sohn zur Welt.  
Maria Harasek wuchs in Krumau auf und zog später nach Salzburg-[[swiki:Riedenburg|Riedenburg]]. Schon ihre Eltern waren  Zeugen Jehovas, die von Haus zu Haus gingen, um andere von ihrem Glauben  an Jehova zu überzeugen. So war auch Maria seit ihrer Jugend zur Glaubensbekehrung unterwegs. Ihre  Schwester Ida beschrieb Maria als ein "liebes, ernstes Mädchen“. Mit 21  Jahren heiratete Maria ihren Mann Alois Harasek, der Leiter der Internationalen  Bibelforschervereinigung in Salzburg war.  Alois war verwitwet und hatte zwei Kinder aus  erster Ehe. Am 12. Juni 1939 brachte Maria ihren Sohn zur Welt.  


Im selben Jahr,  am [[16. November]] [[1939]], Maria war 26 Jahre alt, wurde sie verhaftet, da sie  sich aufgrund ihrer religiösen Überzeugung weigerte, in einem  Rüstungsbetrieb zu arbeiten. Sie wurde dann in das Konzentrationslager Ravensbrück  überstellt, wo sie am 28. Dezember 1939 die Häftlingsnummer 2581 zugewiesen bekam. Im Herbst 1940 wurde sie entlassen und kam schwerkrank nach Salzburg zurück. Aber sie durfte keine Arzt besuchen und Freunde mussten ihr illegal Medikamente besorgen.  
Im selben Jahr,  am [[16. November]] [[1939]], Maria war 26 Jahre alt, wurde sie verhaftet, da sie  sich aufgrund ihrer religiösen Überzeugung weigerte, in einem  Rüstungsbetrieb zu arbeiten. Sie wurde dann in das Konzentrationslager Ravensbrück  überstellt, wo sie am 28. Dezember 1939 die Häftlingsnummer 2581 zugewiesen bekam. Im Herbst 1940 wurde sie entlassen und kam schwerkrank nach Salzburg zurück. Aber sie durfte keine Arzt besuchen und Freunde mussten ihr illegal Medikamente besorgen.