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Mehrere Quellen geben an, dass am [[18. Juli]] [[1810]] ein Beben in [[Admont]] Gebäude beschädigt habe<ref name="Landesmuseum">Quelle [http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/MittNatVerSt_39_0157-0296.pdf Landesmuseum Steiermark]</ref>. | Mehrere Quellen geben an, dass am [[18. Juli]] [[1810]] ein Beben in [[Admont]] Gebäude beschädigt habe<ref name="Landesmuseum">Quelle [http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/MittNatVerSt_39_0157-0296.pdf Landesmuseum Steiermark]</ref>. | ||
Am [[26. März]] [[1826]] findet sich im Tagebuch des Pater [[Urban Ecker|Urban]] folgender Eintrag: "''1826, 26. März (Ostersonntag) starker Erdstoß, um 3/4 auf 2 Uhr nachmittag.''"<ref>Quelle [http://www.zamg.ac.at/cms/de/forschung/geophysik/historische-erdbebenforschung/steiermark www.zamg.ac.at]</ref>. Nachdem sich in Admont leichte Erschütterungen vom Dezember 1825 bis März 1826 sieben bis acht Mal wiederholt hatten, die stets von einem unterirdischen Getöse begleitet waren, erfolgte am Ostersonntag, dem 26. März, um zwei Uhr nachmittags ein so heftiger Erdstoß, dass die Mauern des Stiftsgebäudes wankten. Die Erschütterung wurde auch in Oberösterreich, in Kremsmünster, Vöcklabruck und Umgebung wahrgenommen. Am 18. April 1826 kam es abermals zu einer starken Erschütterung in Admont. Und am [[15. Mai]] 1826 folgte | Am [[26. März]] [[1826]] findet sich im Tagebuch des Pater [[Urban Ecker|Urban]] folgender Eintrag: "''1826, 26. März (Ostersonntag) starker Erdstoß, um 3/4 auf 2 Uhr nachmittag.''"<ref>Quelle [http://www.zamg.ac.at/cms/de/forschung/geophysik/historische-erdbebenforschung/steiermark www.zamg.ac.at]</ref>. Nachdem sich in Admont leichte Erschütterungen vom Dezember 1825 bis März 1826 sieben bis acht Mal wiederholt hatten, die stets von einem unterirdischen Getöse begleitet waren, erfolgte am Ostersonntag, dem 26. März, um zwei Uhr nachmittags ein so heftiger Erdstoß, dass die Mauern des Stiftsgebäudes wankten. Die Erschütterung wurde auch in Oberösterreich, in Kremsmünster, Vöcklabruck und Umgebung wahrgenommen. Am 18. April 1826 kam es abermals zu einer starken Erschütterung in Admont. Und am [[15. Mai]] 1826 folgte "''Einige Minuten nach 02:45 Uhr morgens ein ziemlich heftiges Erdbeben zu Admont, welchem schon seit Dezember zahlreiche leichtere Stöße vorangegangen waren. Die Erschütterung kam von Osten, aus der Gegend des [[Gesäuse|Gsäus]] und dehnte sich über [[Rottenmann]] und Gallenstein aus.''" Am 15. Mai ''war jedoch die Erschütterung noch viel heftiger als jene am Ostersonntag. Ein allmähliches dumpfes, näher und immer vernehmbarer rückendes unterirdisches Getöse machte den Anfang, darauf folgte ein heftiger Erdstoß von einem heftigen Knalle, dem eines großen Geschützes in einiger Entfernung nicht unähnlich, begleitet, worauf Schwingungen eintraten, die anfangs ziemlich heftig waren, endlich allmählich sich verloren. Der Knall, verbunden mit dem heftigen Stoße, setzte alle Bewohner in Schrecken und viele entflohen aus den Häusern in das Freie. Die Heftigkeit des Erdstoßes läßt sich aus dem ermessen, daß die Uhren anschlugen und die Schlafenden aus den Betten gehoben wurden.''" (Sueß, Erdbeben N.-Ö. pag. 28 S. A. in Quelle<ref name="Landesmuseum"></ref>). | ||
Gegen 05:30 Uhr morgens des [[4. Februar]] [[1830]] wird eine schwache Erderschütterung mit Brausen, dem eines Sturmwindes zu vergleichen, in [[Hieflau]] registiert. Eine Viertelstunde später folgt eine heftige schaukelnde Bewegung mit einem gewaltigen Stoß und donnerähnlichem dumpfen Getöse. Die Dauer der schaukelnden Bewegung wurde mit fünf Sekunden, ihre Richtung mit Nordost - Südwest angegeben. Schlafende vermeinten aus den Betten geworfen zu werden, die Fenster klirrten, hölzerne Gebäude und Brücken krachten, lockeres Gemäuer fiel von den Decken<ref name="Landesmuseum"></ref>. | Gegen 05:30 Uhr morgens des [[4. Februar]] [[1830]] wird eine schwache Erderschütterung mit Brausen, dem eines Sturmwindes zu vergleichen, in [[Hieflau]] registiert. Eine Viertelstunde später folgt eine heftige schaukelnde Bewegung mit einem gewaltigen Stoß und donnerähnlichem dumpfen Getöse. Die Dauer der schaukelnden Bewegung wurde mit fünf Sekunden, ihre Richtung mit Nordost - Südwest angegeben. Schlafende vermeinten aus den Betten geworfen zu werden, die Fenster klirrten, hölzerne Gebäude und Brücken krachten, lockeres Gemäuer fiel von den Decken<ref name="Landesmuseum"></ref>. | ||
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Eine Viertelstunde nach Mittag am [[15. Mai]] [[1862]] erschütterte ein Beben Admont, das im ersten Stockwerke des Stiftes schwach, stärker im zweiten wahrgenommen wurde<ref name="Landesmuseum"></ref>. | Eine Viertelstunde nach Mittag am [[15. Mai]] [[1862]] erschütterte ein Beben Admont, das im ersten Stockwerke des Stiftes schwach, stärker im zweiten wahrgenommen wurde<ref name="Landesmuseum"></ref>. | ||
[[1866]] wurden am [[21. Juni]] 04:10 Uhr morgens zwei Erdstöße in Admont verspürt. Eine andere Quelle sagt | [[1866]] wurden am [[21. Juni]] 04:10 Uhr morgens zwei Erdstöße in Admont verspürt. Eine andere Quelle sagt "bald nach 4 ", eine dritte "nach 3 morgens". Am Morgen des nächsten Tages ([[22. Juni]]) wurde eine weitere, schwächere Erschütterung wahrgenommen<ref name="Landesmuseum"></ref>. | ||
[[8. September]] [[1870]]: Zwischen 2 und 3 Uhr zwei leichte Erdstöße in [[Bad Aussee|Aussee]]<ref name="Landesmuseum"></ref>. | [[8. September]] [[1870]]: Zwischen 2 und 3 Uhr zwei leichte Erdstöße in [[Bad Aussee|Aussee]]<ref name="Landesmuseum"></ref>. | ||