Ernst Zucker: Unterschied zwischen den Versionen

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Ernst Zucker erlernte den Beruf des Kürschners und war bis im März [[1938]] im Fellgeschäft tätig. Am [[1. Juni]] [[1938]] zog er von Schladming nach Wien. Am [[18. Mai]] [[1939]] suchte er um Unterstützung bei der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien für die Auswanderung an, da er keine Arbeit mehr hatte und bei seinen Eltern lebte. Leider glückte ihm die Auswanderung nicht. Ernst Zucker lebte dann bis zu seiner Deportation in Wien (2. Bezirk), Große Schiffgasse 18. Seine genauen Todesumstände in Litzmannstadt sind nicht bekannt.
Ernst Zucker erlernte den Beruf des Kürschners und war bis im März [[1938]] im Fellgeschäft tätig. Am [[1. Juni]] [[1938]] zog er von Schladming nach Wien. Am [[18. Mai]] [[1939]] suchte er um Unterstützung bei der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien für die Auswanderung an, da er keine Arbeit mehr hatte und bei seinen Eltern lebte. Leider glückte ihm die Auswanderung nicht. Ernst Zucker lebte dann bis zu seiner Deportation in Wien (2. Bezirk), Große Schiffgasse 18. Seine genauen Todesumstände in Litzmannstadt sind nicht bekannt.


Bei dem in Schladming geborenen Ernst Zucker handelt es sich um einen Sohn von Jakob Zucker (* [[1869]]). Er heiratete [[Gertrude Zucker]], geborene Schürmacher (* [[08. Juni]] [[1915]]). (1)
Bei dem in Schladming geborenen Ernst Zucker handelt es sich um einen Sohn von Jakob Zucker (* [[1869]]). Er heiratete [[Gertrude Zucker]], geborene Schürmacher (* [[8. Juni]] [[1915]]). (1)


Vermutlich hatten die beiden eine Tochter, eventuell mit dem Vornamen Margarete. (2)
Vermutlich hatten die beiden eine Tochter, eventuell mit dem Vornamen Margarete. (2)
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Das Ehepaar Zucker (7) (8) wurde ins Ghetto Litzmannstadt gebracht und ist dort verstorben. Ihre Todesumstände sind nicht bekannt.  
Das Ehepaar Zucker (7) (8) wurde ins Ghetto Litzmannstadt gebracht und ist dort verstorben. Ihre Todesumstände sind nicht bekannt.  


"Der Brief an die Zukunft" stieg am [[5. Mai]] [[2003]] an einen Luftballon gebunden in den Himmel. Darauf vermerkt der Text zweier Schülerinnen, Magdalena und Barbara:<blockquote>"Ernst Zucker wurde in Schladming geboren; er wurde mit dem Transport Nr. 10 am [[02. November]] [[1941]] nach Litzmannstadt deportiert und [[1945]] wurde er für tot erklärt. Musste diesem Menschen soviel Leid geschehen? Hätte man das alles verhindern können? Über all diese Fragen nachzudenken bringt uns heute nicht mehr viel; viel wichtiger ist, dass wir verhindern, dass so etwas Schreckliches in Zukunft nochmals passiert.
"Der Brief an die Zukunft" stieg am [[5. Mai]] [[2003]] an einen Luftballon gebunden in den Himmel. Darauf vermerkt der Text zweier Schülerinnen, Magdalena und Barbara:<blockquote>"Ernst Zucker wurde in Schladming geboren; er wurde mit dem Transport Nr. 10 am [[2. November]] [[1941]] nach Litzmannstadt deportiert und [[1945]] wurde er für tot erklärt. Musste diesem Menschen soviel Leid geschehen? Hätte man das alles verhindern können? Über all diese Fragen nachzudenken bringt uns heute nicht mehr viel; viel wichtiger ist, dass wir verhindern, dass so etwas Schreckliches in Zukunft nochmals passiert.


Wünschenswert wäre, wenn in Zukunft alle Religionen akzeptiert werden würden; wenn sich keiner mehr zu verstecken braucht aufgrund seines Glaubens, seiner Rasse bzw. seiner Hautfarbe. Es ist unerlässlich, dass so etwas wie Massenvernichtung nicht mehr passiert; alle Menschen sollten akzeptiert werden; keiner hat das Recht über andere zu urteilen oder andere zu verurteilen.
Wünschenswert wäre, wenn in Zukunft alle Religionen akzeptiert werden würden; wenn sich keiner mehr zu verstecken braucht aufgrund seines Glaubens, seiner Rasse bzw. seiner Hautfarbe. Es ist unerlässlich, dass so etwas wie Massenvernichtung nicht mehr passiert; alle Menschen sollten akzeptiert werden; keiner hat das Recht über andere zu urteilen oder andere zu verurteilen.
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Es ist wichtig, nicht zu vergessen, welches Leid all diesen Menschen zugestoßen ist; lassen wir es nicht zu! Kämpfen wir für die Erinnerung an all diese Personen; vor allem im speziellen Fall an Ernst Zucker." (9)</blockquote>
Es ist wichtig, nicht zu vergessen, welches Leid all diesen Menschen zugestoßen ist; lassen wir es nicht zu! Kämpfen wir für die Erinnerung an all diese Personen; vor allem im speziellen Fall an Ernst Zucker." (9)</blockquote>


Die Schwester von Ernst Zucker, [[Grete Weiss]]. geborene Zucker (* [[12. Mai]] [[1905]] in Schladming) wurde mit ihrem Ehemann [[Karl Weiss]] (*[[03. Oktober]] [[1889]]) am [[14.Juni]] [[1942]] im [[Vernichtungslager Sobibor]] deportiert und dort ermordet.(10)
Die Schwester von Ernst Zucker, [[Grete Weiss]]. geborene Zucker (* [[12. Mai]] [[1905]] in Schladming) wurde mit ihrem Ehemann [[Karl Weiss]] (* [[3. Oktober]] [[1889]]) am [[14. Juni]] [[1942]] im [[Vernichtungslager Sobibor]] deportiert und dort ermordet.(10)


== Quellen ==
== Quellen ==