Unwetter: Unterschied zwischen den Versionen

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== 2010 ==
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=== Juli ===
=== Juli ===
Am [[17. Juli]] [[2010]] verwüstete ein [[Kleinsölktal#Ereignis|Unwetter]] den [[Naturpark Sölktäler]]: zahlreiche Parkplätze und Wanderwege werden zerstört, Keller werden überflutet und [[Alm]]<nowiki>weiden</nowiki> großflächig vernichtet. Am [[12. September]] fand dann ein Aktionstag [[Ennstaler helfen im Sölktal]] statt, die Spendengelder für Betroffene des Unwetters brachte.
Am [[17. Juli]] [[2010]] verwüstete ein [[Kleinsölktal#Ereignis|Unwetter]] den [[Naturpark Sölktäler]]: zahlreiche Parkplätze und Wanderwege werden zerstört, Keller werden überflutet und [[Alm]]<nowiki>weiden</nowiki> großflächig vernichtet. Am [[12. September]] fand dann ein Aktionstag [[Ennstaler helfen im Sölktal]] statt, die Spendengelder für Betroffene des Unwetters brachte.


== 2014 ==
== 2014 ==
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==== Daten ====
==== Daten ====
166 Liter pro Quadratmeter hat es innerhalb von 48 Stunden bis Freitagnachmittag in [[Altaussee]] geregnet, in Frein an der Mürz waren es 138 Liter, in [[Bad Aussee]]   119 und in Mariazell 100 Liter.
166 Liter pro Quadratmeter hat es innerhalb von 48 Stunden bis Freitagnachmittag in [[Altaussee]] geregnet, in Frein an der Mürz waren es 138 Liter, in [[Bad Aussee]] 119 und in Mariazell 100 Liter.


Mit 140 km/h war der Sturm am Schöckl am intensivsten. In Fischbach und auf der Stolzalpe wurden 93 km/h gemessen, in St. Radegund 89 km/h und am Präbichl 82. Bei der Grazer Universität wehte der Wind bei 61 km/h.
Mit 140 km/h war der Sturm am Schöckl am intensivsten. In Fischbach und auf der Stolzalpe wurden 93 km/h gemessen, in St. Radegund 89 km/h und am Präbichl 82. Bei der Grazer Universität wehte der Wind bei 61 km/h.


160 Kubikmeter pro Sekunde betrug der Durchfluss der [[Salza (Großreifling)|Salza]] Freitagmittag, 150 maß der Hydrografische Dienst Steiermark in Neuberg an der Mürz.
160 Kubikmeter pro Sekunde betrug der Durchfluss der [[Salza (Großreifling)|Salza]] Freitagmittag, 150 maß der Hydrografische Dienst Steiermark in Neuberg an der Mürz.


=== August ===                                                      
=== August ===  
Im Gebiet von [[Haus]] und [[Schladming]] kam es am [[1. August]] 2014 gegen 22:30 Uhr zu einem schweren [[Gewitter]] mit Starkregen. Dieser löste in der Folge eine Schlammmure in Haus im Ennstal, die die [[Erzherzog-Johann-Straße]] komplett verschüttete. Das abfließende Wasser bahnte sich seine Weg über die Mure und ergoss sich über die [[Ennstal Straße]] (B 320). Die [[Freiwilllige Feuerwehr Haus im Ennstal]] und Arbeitern der Gemeinde mussten das Wasser ableiten. Der Traforaum einer Seilbahn-Talstation wurde auf eine Höhe von etwa 1,5 Metern überschwemmt. Bis in die Morgenstunden dauerten die Aufräumarbeiten.
Im Gebiet von [[Haus]] und [[Schladming]] kam es am [[1. August]] 2014 gegen 22:30 Uhr zu einem schweren [[Gewitter]] mit Starkregen. Dieser löste in der Folge eine Schlammmure in Haus im Ennstal, die die [[Erzherzog-Johann-Straße]] komplett verschüttete. Das abfließende Wasser bahnte sich seine Weg über die Mure und ergoss sich über die [[Ennstal Straße]] (B 320). Die [[Freiwillige Feuerwehr Haus im Ennstal]] und Arbeitern der Gemeinde mussten das Wasser ableiten. Der Traforaum einer Seilbahn-Talstation wurde auf eine Höhe von etwa 1,5 Metern überschwemmt. Bis in die Morgenstunden dauerten die Aufräumarbeiten.
                                                                                                                               
 
Nördlich von Schladming, im Bereich der [[Ramsauer Straße]] (L 711) wurde am Abend des 1. August bei dem Unwetter eine so genannte Krainerwand unterspült. Die folgende Hangrutschung knickte einen 220-KV-Hochspannungsmastes. Zwei unterhalb dieses Bereiches gelegene Wohnhäuser mussten wegen Gefahr im Verzug evakuiert werden. Die evakuierten Personen fanden in einem Hotel und bei Bekannten Unterkunft. Die Bewohner konnten nach einer Begehung durch Sachverständige am 2. August wieder in ihre Häuser zurückkehren.                                                                                                                  
Nördlich von Schladming, im Bereich der [[Ramsauer Straße]] (L 711) wurde am Abend des 1. August bei dem Unwetter eine so genannte Krainerwand unterspült. Die folgende Hangrutschung knickte einen 220-KV-Hochspannungsmastes. Zwei unterhalb dieses Bereiches gelegene Wohnhäuser mussten wegen Gefahr im Verzug evakuiert werden. Die evakuierten Personen fanden in einem Hotel und bei Bekannten Unterkunft. Die Bewohner konnten nach einer Begehung durch Sachverständige am 2. August wieder in ihre Häuser zurückkehren.


==== Alle Bilder vom August ====
==== Alle Bilder vom August ====
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== Quellen ==
== Quellen ==
* [http://www.kleinezeitung.at/steiermark/liezen/wildalpen/3632258/entspannung-aber-keine-entwarnung-steiermark.story www.kleinezeitung.at]
* [http://www.kleinezeitung.at/steiermark/liezen/wildalpen/3632258/entspannung-aber-keine-entwarnung-steiermark.story www.kleinezeitung.at]
* [http://www.regionaljournal.at/index.php?id=187&tx_ttnews[tt_news]=40033&cHash=4967e06c258e35b89e02e0e00899d18c&bezirk=Liezen www.regionaljournal.at]
* [http://www.regionaljournal.at/index.php?id=187&tx_ttnews[tt_news]=40033&cHash=4967e06c258e35b89e02e0e00899d18c&bezirk=Liezen www.regionaljournal.at]


==== Einzelnachweise ====
==== Einzelnachweise ====