Theodor Karl Holl: Unterschied zwischen den Versionen

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Ein weiteres Werk Holl's war die Schaffung einer [[Jugendherberge Untere Klaus|Jugendherberge]] in der [[Untere Klaus|Unteren Klaus]] bei Schladming im Jahre [[1927]]. Sie entstand mit finanzieller Unterstützung des Hauptausschusses und war durch viele Jahre zu einem wichtigen Stützpunkt für die Jugend geworden. Erst nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] wurde dieses Haus 1953 verkauft und einer privaten Verwendung zugeführt.
Ein weiteres Werk Holl's war die Schaffung einer [[Jugendherberge Untere Klaus|Jugendherberge]] in der [[Untere Klaus|Unteren Klaus]] bei Schladming im Jahre [[1927]]. Sie entstand mit finanzieller Unterstützung des Hauptausschusses und war durch viele Jahre zu einem wichtigen Stützpunkt für die Jugend geworden. Erst nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] wurde dieses Haus 1953 verkauft und einer privaten Verwendung zugeführt.


Als hingebungsvoller Verfechter des Skisportes aller Formen trat Holl auch für den Ausbau von Sportstätten ein. Weil gerade in der Zwischenkriegszeit Skiwettkämpfe häufig Alpin und Nordisch ausgetragen wurden, in Schladming aber eine Sprungschanze für Großbewerbe fehlte, ging er daran, anstelle der kleinen Schanzen in der [[Maistatt]] eine größere Schanzenanlage im Bereich der [[Wirtsleiten]] zu bauen. Sie entstand im Jahre 1930 und Holl brachte es sogar fertig, das damalige Bundesheer zu einem Arbeitseinsatz zu gewinnen. Als Dank für die Bemühungen Holl's um das Zustandekommen dieser Anlage wurde die Sprungschanze „[[Theodor Karl Holl Schanze]]“ benannt und wurde im Rahmen einer Skigroßveranstaltung [[1930]] geweiht. Schladming erlangte durch diese Schanze im Rahmen des nordischen Skisportes eine große Bedeutung. Viele Wettkämpfe, wie Kombinationsveranstaltungen und Spezialspringen, besonders aber die traditionellen „[[Stefani- und Dachsteinpokal-Springen]]“ wurden bis in die [[1960er]]-Jahre ausgetragen. Die Schanze musste schließlich einem Schlepplift weichen und heute führt die Planai-Seilbahn über dieses einstige Schanzengelände.
Als hingebungsvoller Verfechter des Skisportes aller Formen trat Holl auch für den Ausbau von Sportstätten ein. Weil gerade in der [[Zwischenkriegszeit]] Skiwettkämpfe häufig Alpin und Nordisch ausgetragen wurden, in Schladming aber eine Sprungschanze für Großbewerbe fehlte, ging er daran, anstelle der kleinen Schanzen in der [[Maistatt]] eine größere Schanzenanlage im Bereich der [[Wirtsleiten]] zu bauen. Sie entstand im Jahre 1930 und Holl brachte es sogar fertig, das damalige Bundesheer zu einem Arbeitseinsatz zu gewinnen. Als Dank für die Bemühungen Holl's um das Zustandekommen dieser Anlage wurde die Sprungschanze „[[Theodor Karl Holl Schanze]]“ benannt und wurde im Rahmen einer Skigroßveranstaltung [[1930]] geweiht. Schladming erlangte durch diese Schanze im Rahmen des nordischen Skisportes eine große Bedeutung. Viele Wettkämpfe, wie Kombinationsveranstaltungen und Spezialspringen, besonders aber die traditionellen „[[Stefani- und Dachsteinpokal-Springen]]“ wurden bis in die [[1960er]]-Jahre ausgetragen. Die Schanze musste schließlich einem Schlepplift weichen und heute führt die Planai-Seilbahn über dieses einstige Schanzengelände.


Neben all den Pionierleistungen für Schladming wirkte der unermüdliche Verfechter des Skilaufes noch auf der [[Tauplitzalm]]. Mit dem Bau einer Schutzhütte, dem [[Berggasthof Hollhaus|Hollhaus]], die seinen Namen trägt, hat sich Holl auch hier ein bleibendes Denkmal gesetzt und wurde auch in [[Bad Mitterndorf]] in Würdigung seiner besonderen Verdienste mit der Ehrenbürgerschaft bedacht.
Neben all den Pionierleistungen für Schladming wirkte der unermüdliche Verfechter des Skilaufes noch auf der [[Tauplitzalm]]. Mit dem Bau einer Schutzhütte, dem [[Berggasthof Hollhaus|Hollhaus]], die seinen Namen trägt, hat sich Holl auch hier ein bleibendes Denkmal gesetzt und wurde auch in [[Bad Mitterndorf]] in Würdigung seiner besonderen Verdienste mit der Ehrenbürgerschaft bedacht.