Adolf Eisler: Unterschied zwischen den Versionen

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== Leben ==
== Leben ==
Bei dem in Liezen Geborenen ist anzunehmen, dass er ein Sohn von [[Emanuel Eisler]] war. Urkundlich gibt es zur Zeit noch keinen Nachweis.
Bei dem in Liezen Geborenen handelt es sich um einen  Sohn von [[Emanuel Eisler]] und dessen Frau Maria. Er erlernte den Beruf des Fotographen.  


Wie fast alle Mitglieder der Familie Eisler, zog er nach Wien, um sich hier besser vor der Verfolgung zu schützen. Er gelangte [[1939]] nach Brüssel, wo er in Lindestadt Nr. 83 wohnte. Am [[28. April]] [[1939]] versuchte er in Antwerpen als blinder Passagier auf dem Schiff „Zuidland“ nach England zu flüchten. Unglücklicherweise wurde er zusammen mit zwei anderen Passagieren entdeckt und verhaftet. Er blieb in der Folge in Brüssel, bis er im Mai [[1940]] nach Frankreich in das Lager Staint-Cyprin verschleppt wurde. Später kam er nach Rivesaltes. Von dort kam er im Oktober 1942 mit einen der letzten Konvois aus der freien Zone in das Sammellager Drancy bei Paris. Am [[4. November]] 1942 wurde er mit den RSHA-Transport Nr. 40 nach Auschwitz deportiert. Dort wurde er am 10. November 1942 ermordet.
Er war der Jüngste der Eislerfamilie , die von den Verfolgungen während der NS-Zeit betroffen war.  Sein Bruder  [[Leo Eisler ]] konnte nach England flüchten und von dort wanderte er in die USA aus. Seine Brüder [[Karl Eisler]], [[Ignaz Eisler ]] und [[Siegmund Eisler]] wurden Opfer der Verfolgung während der NS-Zeit.
 
Wie viele Mitglieder der Familie Eisler, zog er nach Wien, um sich hier besser vor der Verfolgung zu schützen. Er gelangte [[1939]] nach Brüssel, wo er in Lindestadt Nr. 83 wohnte. Am [[28. April]] [[1939]] versuchte er in Antwerpen als blinder Passagier auf dem Schiff „Zuidland“ nach England zu flüchten. Unglücklicherweise wurde er zusammen mit zwei anderen Passagieren entdeckt und verhaftet. Er blieb in der Folge in Brüssel, bis er im Mai [[1940]] nach Frankreich in das Lager Staint-Cyprin verschleppt wurde. Später kam er nach Rivesaltes. Von dort kam er im Oktober 1942 mit einen der letzten Konvois aus der freien Zone in das Sammellager Drancy bei Paris. Am [[4. November]] 1942 wurde er mit den RSHA-Transport Nr. 40 nach Auschwitz deportiert. Dort wurde er am 10. November 1942 ermordet.
 
Er wurde erst am [[8. März]] [[1973]] lt Beschluss des Landesgericht  für Ziwilrechtsachen Wien für tot erklärt.


== Quellen ==
== Quellen ==
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* [https://www.myheritage.at/research/collection-10789/judische-holocaust-gedenkstatten-und-judische-einwohner-deutschlands-1939-1945?itemId=9529&action=showRecord www.myheritage.at]
* [https://www.myheritage.at/research/collection-10789/judische-holocaust-gedenkstatten-und-judische-einwohner-deutschlands-1939-1945?itemId=9529&action=showRecord www.myheritage.at]
* [http://www.doew.at/ Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes]
* [http://www.doew.at/ Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes]
*Zwischenwelt Zeitschrift für Kultur des Exils und des Wiederstands 33Jg Nr3 Okt.2016 ,Karl Wimmler ;Die Eislers von Liezen Verlag:Theodor Kramer Gesellschaft [https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=http%3A%2F%2Ftheodorkramer.at%2Fzwischenwelt%2Fausgaben%2Fviele-wege%2F&data=04%7C01%7C%7C5333cd7e0b844b6bc06f08d9a51ae3a9%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C637722357198631433%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C1000&sdata=CbsIyvzXwte7QfvjhqW0dGusMyqM7pwvRP3kKXlFonM%3D&reserved=0]


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