Almwirtschaft: Unterschied zwischen den Versionen

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Bereits in der [[Bronzezeit|Bronze]]- und [[Eisenzeit]] bewohnten Menschen die Hochregion des östlichen [[Dachsteinplateau]]s. Da in dieser Epoche das [[Ennstal]] sehr sumpfig und mit einer üppigen Flora bewachsen war, ersparte man sich durch Intensivierung der Almwirtschaft die Rodung in Talniederungen zur Gewinnung von nutzbaren Flächen.
Bereits in der [[Bronzezeit|Bronze]]- und [[Eisenzeit]] bewohnten Menschen die Hochregion des östlichen [[Dachsteinplateau]]s. Da in dieser Epoche das [[Ennstal]] sehr sumpfig und mit einer üppigen Flora bewachsen war, ersparte man sich durch Intensivierung der Almwirtschaft die Rodung in Talniederungen zur Gewinnung von nutzbaren Flächen.


Funde an den [[Giglachseen]] beweisen, dass schon die [[Römerzeit|Römer]] Interesse an der Almwirtschaft im Ennstal hatten. Damals wurden die Behausungen auf Steinfundamenten errichtet.
Funde an den [[Giglachseen]] beweisen, dass schon die [[Römer]] Interesse an der Almwirtschaft im Ennstal hatten. Damals wurden die Behausungen auf Steinfundamenten errichtet.


Im [[Mittelalter|Frühmittelalter]] betrieben die Slawen in der [[Dachstein-Tauern-Region]] rege Almwirtschaft, unter anderem auf der [[Planai]] und am [[Stoderzinken]]. Die einräumigen Hütten waren rechteckige Blockbauten auf Steinkränzen. Auch wurden Steinkeller zum Frischhalten von Milchprodukten errichtet. Damals war Käse das wichtigste Almwirtschaftsprodukt.  
Im [[Mittelalter|Frühmittelalter]] betrieben die Slawen in der [[Dachstein-Tauern-Region]] rege Almwirtschaft, unter anderem auf der [[Planai]] und am [[Stoderzinken]]. Die einräumigen Hütten waren rechteckige Blockbauten auf Steinkränzen. Auch wurden Steinkeller zum Frischhalten von Milchprodukten errichtet. Damals war Käse das wichtigste Almwirtschaftsprodukt.