Ennstaler Küche: Unterschied zwischen den Versionen

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* In der [[Ramsau]] wurden der Krapfen auch Rahmpunge genannt. Hier nahm man ebenfalls 'Oakraus' zu sich. Das sind bereits gebackene Krapfenstücke, die in Dotter getaucht werden, um sie nochmals im Schmalz zu backen. So wurden auch aus Germteig bestehende Feldkrapfen verwertet.
* In der [[Ramsau]] wurden der Krapfen auch Rahmpunge genannt. Hier nahm man ebenfalls 'Oakraus' zu sich. Das sind bereits gebackene Krapfenstücke, die in Dotter getaucht werden, um sie nochmals im Schmalz zu backen. So wurden auch aus Germteig bestehende Feldkrapfen verwertet.
* Zur Hochzeit gab es Lebzeltwizl, welche mit Oakraus überzogen wurden.
* Zur Hochzeit gab es Lebzeltwizl, welche mit Oakraus überzogen wurden.
* Perchtenstrauben gab es in [[Haus im Ennstal]], 'Kloankrapfla' mit Rosinen wurden in der Ramsau verzehrt. Der Affermann war ein Krapfen aus Butterteig.
* Perchtenstrauben gab es in [[Haus]], 'Kloankrapfla' mit Rosinen wurden in der Ramsau verzehrt. Der Affermann war ein Krapfen aus Butterteig.
* Für das Krapfenbacken verwendete man Rindsschmalz oder Butter, aber kein Schweineschmalz. Das Schmalz wurde in hölzernen Gefäßen aufbewahrt, welche auf Brettern (Treandln) in der Speis oder im Keller aufbewahrt wurden. Auf sie waren die Ennstaler Bäuerinnen besonders stolz. Der Verbrauch pro Kopf im Jahr wurde für das [[19. Jahrhundert]] noch auf 50 bis 60 Pfund (1 Pfund = 0,5 kg = 500 gr) Schmalz geschätzt.
* Für das Krapfenbacken verwendete man Rindsschmalz oder Butter, aber kein Schweineschmalz. Das Schmalz wurde in hölzernen Gefäßen aufbewahrt, welche auf Brettern (Treandln) in der Speis oder im Keller aufbewahrt wurden. Auf sie waren die Ennstaler Bäuerinnen besonders stolz. Der Verbrauch pro Kopf im Jahr wurde für das [[19. Jahrhundert]] noch auf 50 bis 60 Pfund (1 Pfund = 0,5 kg = 500 gr) Schmalz geschätzt.
* Das Ennstal war reich an Schnitten, die ebenfalls im Schmalz herausgebacken wurden. Das sind z. B. Zwetschkenschnitten, Brotschnitten, Speckschnitten, Hirnschnitten, Brennesselschnitten, Salbeischnitten oder Hollerschnitten.
* Das Ennstal war reich an Schnitten, die ebenfalls im Schmalz herausgebacken wurden. Das sind z. B. Zwetschkenschnitten, Brotschnitten, Speckschnitten, Hirnschnitten, Brennesselschnitten, Salbeischnitten oder Hollerschnitten.