Stoderkircherl: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Stoderkircherl-HH.jpg ‎|thumb|Bei Sonnenaufgang]]
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[[Datei:Stoderkircherl 36937 2011-09-25.jpg|thumb|Vor dem Eingang in das Stoderkircherl im Licht des Sonnenaufgangs.]]
[[Datei:Stoderkircherl 36937 2011-09-25.jpg|thumb|Vor dem Eingang in das Stoderkircherl im Licht des Sonnenaufgangs.]]
Das '''{{PAGENAME}}''', auch '''Friedenskirchlein''', befindet sich am [[Stoderzinken]]. Es liegt 1 898 [[m ü. A.]] hoch.
Das '''{{PAGENAME}}''', auch '''Friedenskirchlein''', befindet sich am [[Stoderzinken]] in der Gemeinde [[Aich]]. Es liegt 1 898 [[m ü. A.]] hoch.


== Geschichte ==
== Geschichte ==
Das Stoderkircherl wurde [[1902]] vom Erschließer des Berges, [[Emil Ritter von Horstig d'Aubigny]], erbaut und befindet sich jetzt im Besitz der [[Bergrettung Ortsstelle Gröbming]], die sich somit auch um die Erhaltung des Kircherls kümmert. Im Jahr 2012 feierte das Kircherl sein 110-jähriges Bestehen und steht unter Denkmalschutz.
Das Stoderkircherl wurde [[1902]] vom Erschließer des Berges, [[Emil Ritter von Horstig d'Aubigny]], erbaut und befindet sich jetzt im Besitz der [[Bergrettung Ortsstelle Gröbming]], die sich somit auch um die Erhaltung des Kircherls kümmert. Im Jahr 2012 feierte das Kircherl sein 110-jähriges Bestehen. Es zählt zu den [[Denkmalliste Aich|denkmalgeschützten Objekten]] der Gemeinde.


Das christliche Holzkirchlein wurde in der [[Kaiserwand]] vom Schladminger Zimmermeister Brandner errichtet und am [[31. August]] 1902 um 14 Uhr ''der Öffentlichkeit übergeben''.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=gre&datum=19020831&query=%22Gr%c3%b6bming%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], Grazer Volksblatt, Ausgabe vom 31. August 1902, Seite 3</ref>:<blockquote>''Die Eröffnung und Uebergabe des Friedenskirchsleins am Stoderzinken an die Bevölkerung fand Sonntag den 31. August in ebenso erhebender als begeisterter Weise statt, nachdem bereits am Vorabende bei bengalischer Beleuchtung des Kirchleins das erste Friedensglöcklein mit frohem Jauchzen begrüßt worden war.  Trotz des vorangegangenen Nachtsturmes und Frühregens wurden etwa 350 Besucher gezählt. Jeder erhielt einen stimmungsvollen Weihespruch bei seiner Ankunft. Das Hauptcontingent stellte die bäuerliche Bevölkerung, aber auch das bürgerliche Element war vertreten. Die Erwartungen aller Wallfahrer wurden übertroffen, und wahre Andacht beseelte jedes Gemüt vor dem Altar, wo das vollendete Meisterwerk Professor Brandstetters, der segnende Heiland, im gedämpften Sonnenlichte prangte. Der Schöpfer und Erbauer des ganzen Glaubens-Friedensdenkmals, Herr Karl Ritter v. Horstig, hob in beredter Weise die Motive dieser Stiftung der Nächstenliebe hervor und kleidete sie in Worte...''<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=gtb&datum=19020904&seite=3&zoom=33&query=%22Stoderzinken%22&ref=anno-search ANNO], Grazer Tagblatt, Ausgabe vom 4. September 1902, Seite 3</ref></blockquote>Im Kircherl steht eine von Prof. Brandstätter aus Graz geschnitzte Christusfigur.
Das christliche Holzkirchlein wurde in der [[Kaiserwand]] vom Schladminger Zimmermeister Brandner errichtet und am [[31. August]] 1902 um 14 Uhr ''der Öffentlichkeit übergeben''.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=gre&datum=19020831&query=%22Gr%c3%b6bming%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], Grazer Volksblatt, Ausgabe vom 31. August 1902, Seite 3</ref>:<blockquote>''Die Eröffnung und Uebergabe des Friedenskirchsleins am Stoderzinken an die Bevölkerung fand Sonntag den 31. August in ebenso erhebender als begeisterter Weise statt, nachdem bereits am Vorabende bei bengalischer Beleuchtung des Kirchleins das erste Friedensglöcklein mit frohem Jauchzen begrüßt worden war.  Trotz des vorangegangenen Nachtsturmes und Frühregens wurden etwa 350 Besucher gezählt. Jeder erhielt einen stimmungsvollen Weihespruch bei seiner Ankunft. Das Hauptcontingent stellte die bäuerliche Bevölkerung, aber auch das bürgerliche Element war vertreten. Die Erwartungen aller Wallfahrer wurden übertroffen, und wahre Andacht beseelte jedes Gemüt vor dem Altar, wo das vollendete Meisterwerk Professor Brandstetters, der segnende Heiland, im gedämpften Sonnenlichte prangte. Der Schöpfer und Erbauer des ganzen Glaubens-Friedensdenkmals, Herr Karl Ritter v. Horstig, hob in beredter Weise die Motive dieser Stiftung der Nächstenliebe hervor und kleidete sie in Worte...''<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=gtb&datum=19020904&seite=3&zoom=33&query=%22Stoderzinken%22&ref=anno-search ANNO], Grazer Tagblatt, Ausgabe vom 4. September 1902, Seite 3</ref></blockquote>Im Kircherl steht eine von Prof. Brandstätter aus Graz geschnitzte Christusfigur.
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[[Kategorie:Aich]]
[[Kategorie:Tourismus]]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
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[[Kategorie:Katholische Kirche (Bauwerk)]]
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[[Kategorie:Architektur]]
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[[Kategorie:Denkmalschutz]]
[[Kategorie:Denkmalschutz (Aich)]]
[[Kategorie:Alpen]]
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[[Kategorie:Ostalpen]]
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