Bischofsmütze: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Bischofsmütze''' ist die Bezeichnung für eine Berggruppe südwestlich des [[Gosaukamm]]s im Osten des Salzburger [[Pongau]]s.
Die '''Bischofsmütze''' ist die Bezeichnung für eine Berggruppe südwestlich des [[Gosaukamm]]s im Osten des Salzburger [[Pongau]]s.


== Die Gipfel ==
== Geografie ==
[[Datei:Bischofsmuetze_02.jpg|thumb|links die ''Kleine Bischofsmütze'', rechts die ''Große Bischofsmütze'']]
Die  Bischofsmütze zählt zu den bekanntesten Erhebungen im [[Ostalpen]]raum.  Man erreicht die Berggruppe auf Wander- und Klettersteigen von  [[swiki:Filzmoos]]<ref>{{salzburgwiki}}</ref>, Neubach an der [[swiki:Salzburger Dolomitenstraße]], [[swiki:Annaberg]] und vom [[Gosausee]] aus.
 
[[Datei:Bischofsmützen Jänner 2020.jpg|thumb|Flug im Jänner-Morgenlicht über den Bischofsmützen in 9&nbsp;000 Fuß (rund 2&nbsp;740 [[m ü. A.]]): links die ''Kleine Bischofsmütze'', rechts die ''Große Bischofsmütze''.]]  
Im Bereich der Bischofsmütze befinden sich folgende Gipfel:
Im Bereich der Bischofsmütze befinden sich folgende Gipfel:
*  [[Große Bischofsmütze]], mit 2&nbsp;458 [[m ü. A.]] die höchste  Erhebung des [[Gosaukamm]]s, der den westlichsten Ausläufer des  [[Dachsteinmassiv]]s darstellt.
*  [[Große Bischofsmütze]], mit 2&nbsp;458 [[m ü. A.]] die höchste  Erhebung des [[Gosaukamm]]s, der den westlichsten Ausläufer des  [[Dachsteinmassiv]]s darstellt.
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* [[Steiglkogel]], 2&nbsp;204 m ü. A.
* [[Steiglkogel]], 2&nbsp;204 m ü. A.


== Allgemeines ==
=== Felsstürze ===
Die  Bischofsmütze zählt zu den bekanntesten Erhebungen im [[Ostalpen]]raum.  Man erreicht die Berggruppe auf Wander- und Klettersteigen von  [[swiki:Filzmoos|Filzmoos]], Neubach an der [[swiki:Salzburger Dolomitenstraße|Salzburger Dolomitenstraße]], [[swiki:Annaberg|Annaberg]] und vom [[Gosausee]] aus.
Vor  allem die gewaltigen Felsstürze der Süd- und Ostwand in  den [[1990er]]-Jahren machten die Bischofsmütze bekannt. Am [[22. September]] [[1993]] um 15:45 Uhr donnerte es gewaltig und von der Mütze  brach eine ca. 100 m breite Felswand von der Ostseite ab. Am Sonntag,  dem [[10. Oktober]] [[1993]] kam es zu einem zweiten [[Felssturz]], bei dem  mehr als 50&nbsp;000 Kubikmeter Gesteinsmassen aus der Südwand und  der Südostkante brachen und ins Tal stürzten.
 
== Felsstürze ==
Vor  allem die gewaltigen Felsstürze der Süd- und Ostwand in  den 1990er-Jahren machten die Bischofsmütze bekannt. Am [[22. September]] [[1993]] um 15:45 Uhr donnerte es gewaltig und von der Mütze  brach eine ca. 100 m breite Felswand von der Ostseite ab. Am Sonntag,  dem [[10. Oktober]] [[1993]] kam es zu einem zweiten [[Lawine|Felssturz]], bei dem  mehr als 50&nbsp;000 Kubikmeter Gesteinsmassen aus der Südwand und  der Südostkante brachen und ins Tal stürzten.


== Bilder ==
== Bilder ==
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==Quellen==
==Quellen==
* Eigenartikel [[Benutzer:Peter Krackowizer]]
* Eigenartikel [[Benutzer:Peter Krackowizer]]
* Buch [[swiki:Salzburgs Synchronik|Salzburgs Synchronik]]
* Buch [[swiki:Salzburgs Synchronik]]
==== Einzelnachweise ====
<references/>
 


[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Geografie]]

Version vom 8. Januar 2020, 19:27 Uhr

Bischofsmütze

Die Bischofsmütze ist die Bezeichnung für eine Berggruppe südwestlich des Gosaukamms im Osten des Salzburger Pongaus.

Geografie

Die Bischofsmütze zählt zu den bekanntesten Erhebungen im Ostalpenraum. Man erreicht die Berggruppe auf Wander- und Klettersteigen von swiki:Filzmoos[1], Neubach an der swiki:Salzburger Dolomitenstraße, swiki:Annaberg und vom Gosausee aus.

Flug im Jänner-Morgenlicht über den Bischofsmützen in 9 000 Fuß (rund 2 740 m ü. A.): links die Kleine Bischofsmütze, rechts die Große Bischofsmütze.

Im Bereich der Bischofsmütze befinden sich folgende Gipfel:

Felsstürze

Vor allem die gewaltigen Felsstürze der Süd- und Ostwand in den 1990er-Jahren machten die Bischofsmütze bekannt. Am 22. September 1993 um 15:45 Uhr donnerte es gewaltig und von der Mütze brach eine ca. 100 m breite Felswand von der Ostseite ab. Am Sonntag, dem 10. Oktober 1993 kam es zu einem zweiten Felssturz, bei dem mehr als 50 000 Kubikmeter Gesteinsmassen aus der Südwand und der Südostkante brachen und ins Tal stürzten.

Bilder

  • Bischofsmütze – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki

Quellen

Einzelnachweise

  1. ↑ Verlinkung(en) mit "swiki:" beginnend führen zu Artikeln im SALZBURGWIKI, dem Mutterwiki des EnnstalWikis