Schragl: Unterschied zwischen den Versionen

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== Familiengeschichte ==
== Familiengeschichte ==
Ein Peter Schragl ist erstmals unter den Besitzern von      Hammerwerken [[1539]] erwähnt und [[1577]] der Stellerhube in [[Kalwang]]. Die Familie Schragl taucht in der ersten Hälfte des [[17. Jahrhundert]]s in      Kalwang als Hammerherren auf. Schon [[1469]] findet sich der Name Schragl als Knappen im [[Kupferbergbau in der Teichen|Teichener Kupferbergbau]]. Dass diese Familie schon sehr lange im Raum Kalwang sesshaft war, lässt sich auch durch das gleichzeitige Auftreten mehrerer      Familien dieses Namens in  verschiedenen Lebensstellungen vermuten. Jener Schragl, der 1573 als Bürger und Kupferschmied zu Waidhofen a. d. Ybbs ([[Nö]]. genannt wird, dürfte wohl      auch aus Kalwang gestammt haben. Die Familie dürfte jedoch in der Zeit der [[Reformation und Gegenreformation|Gegenreformation]] von Waidhofen ausgewandert sein, da sich später dieser  Name im Raum      Waidhofen nicht mehr nachweisen lässt. Ein Martin Schragl erwarb dann 1643 mit  einer Taxe von acht      Talern das Bürgerrecht in Steyr, heiratete eine  Tochter des Obervorgehers      Hans von Weißenberg und trat  in Dienste  der [[Innerberger      Hauptgewerkschaft]].  
Ein Peter Schragl ist erstmals unter den Besitzern von      Hammerwerken [[1539]] erwähnt und [[1577]] der Stellerhube in [[Kalwang]]. Die Familie Schragl taucht in der ersten Hälfte des [[17. Jahrhundert]]s in      Kalwang als Hammerherren auf. Schon [[1469]] findet sich der Name Schragl als Knappen im [[Kupferbergbau in der Teichen|Teichener Kupferbergbau]]. Dass diese Familie schon sehr lange im Raum Kalwang sesshaft war, lässt sich auch durch das gleichzeitige Auftreten mehrerer      Familien dieses Namens in  verschiedenen Lebensstellungen vermuten. Jener Schragl, der 1573 als Bürger und Kupferschmied zu Waidhofen a. d. Ybbs ([[NÖ]]. genannt wird, dürfte wohl      auch aus Kalwang gestammt haben. Die Familie dürfte jedoch in der Zeit der [[Reformation und Gegenreformation|Gegenreformation]] von Waidhofen ausgewandert sein, da sich später dieser  Name im Raum      Waidhofen nicht mehr nachweisen lässt. Ein Martin Schragl erwarb dann 1643 mit  einer Taxe von acht      Talern das Bürgerrecht in Steyr, heiratete eine  Tochter des Obervorgehers      Hans von Weißenberg und trat  in Dienste  der [[Innerberger      Hauptgewerkschaft]].  


Gesichert ist das Geschlecht der Schragl mit [[Matthias Schragl]]. Er war      [[Gewerke#Hammergewerke|Hammergewerke]] in Kalwang. Er hatte am [[24. Oktober]] [[1650]] von Johann Döz,  bayrisch      kurfürstlicher Rat und Regiments-Sekretär in Landshut,  einen Wappenbrief      erlangte. Er war fünf Mal verheiratet und starb am [[18. Juli]] [[1668]] in Kalwang.  
Gesichert ist das Geschlecht der Schragl mit [[Matthias Schragl]]. Er war      [[Gewerke#Hammergewerke|Hammergewerke]] in Kalwang. Er hatte am [[24. Oktober]] [[1650]] von Johann Döz,  bayrisch      kurfürstlicher Rat und Regiments-Sekretär in Landshut,  einen Wappenbrief      erlangte. Er war fünf Mal verheiratet und starb am [[18. Juli]] [[1668]] in Kalwang.