Oberalm-Formation: Unterschied zwischen den Versionen
Zur Navigation springen
Zur Suche springen
K Peter Krackowizer verschob die Seite Oberalmer Schichten nach Oberalm-Formation: die gebräuchliche Bezeichnung der Oberalmer Schichten |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Datei:Lithostratigraphie NKA bis Quartär.jpg|thumb|Lithostratigraphie der wichtigsten Gesteine im Bezirk Liezen seit dem oberen Perm.]] | [[Datei:Lithostratigraphie NKA bis Quartär.jpg|thumb|Lithostratigraphie der wichtigsten Gesteine im Bezirk Liezen seit dem oberen Perm.]] | ||
Die '''Oberalmer Schichten''' sind eine geologische Formation. Stratigraphisch gehören sie zu den [[Nördliche Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]] und hatten ihren Bildungszeitraum im Oberjura. | Die '''Oberalm-Formation''', früher ''Oberalmer Schichten'' und auch ''Oberalmer Kalk'', sind eine geologische Formation. Stratigraphisch gehören sie zu den [[Nördliche Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]] und hatten ihren Bildungszeitraum im Oberjura. | ||
== Genese und Allgemeines == | == Genese und Allgemeines == | ||
Ab der späten Obertrias sank der Meeresboden der Tethys stetig ab. In den tieferen Meeresbereichen bildeten sich in der Epoche des Oberjuras dann die Oberalmer Schichten. Es lassen sich zwei Fazien unterscheiden: | Ab der späten Obertrias sank der Meeresboden der Tethys stetig ab. In den tieferen Meeresbereichen bildeten sich in der Epoche des Oberjuras dann die Oberalmer Schichten. Es lassen sich zwei Fazien unterscheiden: | ||
* die | * die fünf - 20 cm dick gebankten, feinkörnigen, kieseligen, grauen [[Kalkstein]]e mit oft dunklen Hornsteinknollen oder -lagen und tonigen Zwischenlagen | ||
* der ca. 50 cm dick gebankte, kalksandige, gelbe, ebenfalls Hornstein-führende Barmsteinkalk | * der ca. 50 cm dick gebankte, kalksandige, gelbe, ebenfalls Hornstein-führende Barmsteinkalk | ||
| Zeile 11: | Zeile 11: | ||
== Namensherkunft == | == Namensherkunft == | ||
Siehe [[swiki:Oberalm-Formation]] | |||
== Quellen == | == Quellen == | ||
| Zeile 19: | Zeile 18: | ||
* Mandl, G. W., Van Husen, D. & Lobitzer, H. (2011). ''Geologische Karte der Republik Österreich 1:50.000, Erläuterungen zu Blatt 96 Bad Ischl''. Wien: Geol. B.-A. | * Mandl, G. W., Van Husen, D. & Lobitzer, H. (2011). ''Geologische Karte der Republik Österreich 1:50.000, Erläuterungen zu Blatt 96 Bad Ischl''. Wien: Geol. B.-A. | ||
* Weidinger, J. T., Lobitzer, H. & Spitzbart, I. (Hrsg., 2003). Beiträge zur Geologie des Salzkammergutes. ''Gmundner Geo-Studie, 2'', Gmunden | * Weidinger, J. T., Lobitzer, H. & Spitzbart, I. (Hrsg., 2003). Beiträge zur Geologie des Salzkammergutes. ''Gmundner Geo-Studie, 2'', Gmunden | ||
* [https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&server=images&value=MO0003_285_A.pdf opac.geologie.ac.at pdf] ''Lebensspuren der Oberalmer, Schrambach- und Roßfeld-Formation (Oberjura/Unterkreide) der Salzburger Kalkalpen'' | |||
* [http://www.biowin.at/all/Geologie/geoloe/nka/oberalmformation/oberalmformation.htm www.biowin.at] | |||
* [http://www.zobodat.at/pdf/ANNA_76_0187-0194.pdf www.zobodat.at/pdf] "Pyritisierte Spongien-Nadeln und Radiolarien aus Oberalmer-Kalken (Malm) des Weißenbachtales SW Strobl/Wolfgangsee (Salzburg)" (1971) | |||
* [https://www4.lernplattform.schule.at/gwk/pluginfile.php/18358/mod_folder/content/0/Thema4_GeologieEiszeiten/Literatur/Del-Negro_1979_MGSL_119_0325-0350.pdf?forcedownload=1 www4.lernplattform.schule.at] ''Der Bau der Gaisberggruppe'' von [[Walter Del-Negro]] | |||
* {{Austriaforum|AEIOU/Oberalm-Formation|Oberalm-Formation}} | |||
[[Kategorie:Geologie]] | [[Kategorie:Geologie]] | ||
[[Kategorie:Gestein]] | |||
[[Kategorie:Sedimentgestein]] | |||
[[Kategorie:Kalkstein]] | |||
Aktuelle Version vom 10. Dezember 2018, 13:35 Uhr

Die Oberalm-Formation, früher Oberalmer Schichten und auch Oberalmer Kalk, sind eine geologische Formation. Stratigraphisch gehören sie zu den Nördlichen Kalkalpen und hatten ihren Bildungszeitraum im Oberjura.
Genese und Allgemeines
Ab der späten Obertrias sank der Meeresboden der Tethys stetig ab. In den tieferen Meeresbereichen bildeten sich in der Epoche des Oberjuras dann die Oberalmer Schichten. Es lassen sich zwei Fazien unterscheiden:
- die fünf - 20 cm dick gebankten, feinkörnigen, kieseligen, grauen Kalksteine mit oft dunklen Hornsteinknollen oder -lagen und tonigen Zwischenlagen
- der ca. 50 cm dick gebankte, kalksandige, gelbe, ebenfalls Hornstein-führende Barmsteinkalk
Vorkommen im Bezirk Liezen
Die Oberalmer Schichten sind im gesamten Kalkalpen-Bereich des Bezirks in schwankenden Mächtigkeiten zu finden. Nördlich des Altausseer Sees beipielsweise prägen die Oberalmer Schichten die Berggipfel um den Augstsee - vom Loserstock über den Hochanger bis zum Bräuningzinken.
Namensherkunft
Siehe swiki:Oberalm-Formation
Quellen
- Geoportal GIS Steiermark
- Lobitzer, H. (2011). Geologische Spaziergänge. Ausseerland – Salzkammergut. Wien: Geologische Bundesanstalt
- Mandl, G. W., Van Husen, D. & Lobitzer, H. (2011). Geologische Karte der Republik Österreich 1:50.000, Erläuterungen zu Blatt 96 Bad Ischl. Wien: Geol. B.-A.
- Weidinger, J. T., Lobitzer, H. & Spitzbart, I. (Hrsg., 2003). Beiträge zur Geologie des Salzkammergutes. Gmundner Geo-Studie, 2, Gmunden
- opac.geologie.ac.at pdf Lebensspuren der Oberalmer, Schrambach- und Roßfeld-Formation (Oberjura/Unterkreide) der Salzburger Kalkalpen
- www.biowin.at
- www.zobodat.at/pdf "Pyritisierte Spongien-Nadeln und Radiolarien aus Oberalmer-Kalken (Malm) des Weißenbachtales SW Strobl/Wolfgangsee (Salzburg)" (1971)
- www4.lernplattform.schule.at Der Bau der Gaisberggruppe von Walter Del-Negro
- Eintrag zu Oberalm-Formation in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (auf AEIOU)