Sitzinger: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
== Geschichte ==
m Jahre 1552 erwarb der Gewerke  Lukas Sitzinger aus Nürnberg  im  [[Kupferbergbau Walchen]]  Schürfrechte und investierte für die  rationellere Erzgewinnung und  eine damit verbundene Verbesserung der  technischen Anlagen viel Kapital. Nach dem Tod Lukas Sitzingers 1560  übernahmen dessen Söhne Lukas und  Hans die [[Öblarn]]er Berganteile. Die  Brüder Sitzinger erweiterten ihre Schurfrechte auch auf das [[Schladming]]er [[Obertal]], womit die Zeit einer  bergbautechnischen Zusammenarbeit zwischen Öblarn und Schladming begann, die rund 300 Jahre währte und die beide Orte in guten und schlechten  Zeiten in wirtschaftliche Abhängigkeit voneinander brachte.  
m Jahre [[1552]] erwarb der Gewerke  Lukas Sitzinger aus Nürnberg  im  [[Kupferbergbau Walchen]]  Schürfrechte und investierte für die  rationellere Erzgewinnung und  eine damit verbundene Verbesserung der  technischen Anlagen viel Kapital. Nach dem Tod Lukas Sitzingers 1560  übernahmen dessen Söhne Lukas und  Hans die [[Öblarn]]er Berganteile. Die  Brüder Sitzinger erweiterten ihre Schurfrechte auch auf das [[Schladming]]er [[Obertal]], womit die Zeit einer  bergbautechnischen Zusammenarbeit zwischen Öblarn und Schladming begann, die rund 300 Jahre währte und die beide Orte in guten und schlechten  Zeiten in wirtschaftliche Abhängigkeit voneinander brachte.  


Dank der  Investitionen der Sitzinger war für den  Bergbau im  Schladminger Obertal und in Öblarn um die Mitte des 16. Jahrhunderts eine Zeit der Blüte, die sich auch darin äußerte, dass das Berggericht  Schladming in den Jahren 1561 bis 1563 Einnahmen in der Höhe von 15.000  [[swiki:Gulden|Gulden]] verzeichnete.  
Dank der  Investitionen der Sitzinger war für den  Bergbau im  Schladminger Obertal und in Öblarn um die Mitte des 16. Jahrhunderts eine Zeit der Blüte, die sich auch darin äußerte, dass das Berggericht  Schladming in den Jahren 1561 bis 1563 Einnahmen in der Höhe von 15.000  [[swiki:Gulden|Gulden]] verzeichnete.