Truthstein: Unterschied zwischen den Versionen

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== Allgemeines ==
== Allgemeines ==
Die Felsengruppe um den „ Truthstein" * am Schnittpunkt der Gemeinden Ramsau am Dachstein und Haus im Ennstal im Rössinggraben wurde einvernehmlich mit den Grundbesitzern am [[18. August]] [[1977]] zum Naturdenkmal erklärt und in das Naturschutzbuch der Politischen Expositurder Bezirkshauptmannschaft Liezen in Gröbming eingetragen. In der Begründung hieß es, daß die Felsen aus Dolomit eine natürliche Verengung des Tales darstellen und einen schluchtartigen Charakter bewirken. Beim seinerzeitigen Straßenbau nach dem Hochwasser des Jahres [[1938]] - verblieb nach Sprengarbeiten ein weiterer mächtiger, etwa zehn Meter hoher Felsklotz, der diesem Landschaftsteil noch einen besonderen Reiz verlieh. <br />
Die Felsengruppe um den „ Truthstein" * am Schnittpunkt der Gemeinden [[Ramsau am Dachstein]] und [[Haus im Ennstal]] im [[Rössinggraben]] wurde einvernehmlich mit den Grundbesitzern am [[18. August]] [[1977]] zum Naturdenkmal erklärt und in das Naturschutzbuch der [[Politische Expositur Gröbming|Politischen Expositur der Bezirkshauptmannschaft Liezen in Gröbming]] eingetragen. In der Begründung hieß es, dass die Felsen aus Dolomit eine natürliche Verengung des Tales darstellen und einen schluchtartigen Charakter bewirken. Beim seinerzeitigen Straßenbau nach dem Hochwasser des Jahres [[1938]] - verblieb nach Sprengarbeiten ein weiterer mächtiger, etwa zehn Meter hoher Felsklotz, der diesem Landschaftsteil noch einen besonderen Reiz verlieh. <br />
In einem am [[23. Juli]] [[1977]] erstellten Gutachten wurde festgehalten, daß eine Beseitigung dieses Steines „eine Verarmung der Landschaft" herbeiführen würde. Dieses TorzurRamsau muß immer schon eine besondere Faszination auf die Menschen ausgeübt haben. Nur so ist es auch zu verstehen, daß dieses Motiv als Ölgemälde um 1885 von Prinzessin Caroline von Sachsen-Coburg-Gotha erworben worden und wahrscheinlich von ihr auch in Auftrag gegeben worden war, um die Räumlichkeiten des Jagdschlosses des Prinzen August von Sachsen-Coburg-Gotha in Schladming zu schmücken. (Erbaut von 1880 bis 1884). Das Ölgemälde, heute im Bürgermeisterzimmer des Rathauses in Schladming, ist 42,5 x 31,5 cm groß, mit „Carreggio" als Maler signiert und zeigt die Truthsteine am rechten Ufer des Rössingbaches mit dem felsigen Gipfelaufbau der [[Wasenspitze]] über dem [[Silberkar]].
In einem am [[23. Juli]] [[1977]] erstellten Gutachten wurde festgehalten, dass eine Beseitigung dieses Steines „eine Verarmung der Landschaft" herbeiführen würde. Dieses ''Tor zur Ramsau'' muß immer schon eine besondere Faszination auf die Menschen ausgeübt haben. Nur so ist es auch zu verstehen, dass dieses Motiv als Ölgemälde um [[1885]] von Prinzessin Caroline von Sachsen-Coburg-Gotha erworben worden und wahrscheinlich von ihr auch in Auftrag gegeben worden war, um die Räumlichkeiten des Jagdschlosses des Prinzen [[Ludwig August von Sachsen-Coburg-Gotha|August von Sachsen-Coburg-Gotha]] in [[Schladming]] zu schmücken (erbaut von [[1880]] bis [[1884]]). Das Ölgemälde, heute im Bürgermeisterzimmer des [[Rathaus Schladming|Rathauses]] in Schladming, ist 42,5 x 31,5 cm groß, mit „Carreggio" als Maler signiert und zeigt die Truthsteine am rechten Ufer des Rössingbaches mit dem felsigen Gipfelaufbau der [[Wasenspitze]] über dem [[Silberkar]].


== Geschichtliches ==
== Geschichtliches ==