Hoher Grimming: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Grimming110628wiki.jpg|thumb|Der Grimming - fotografiert aus östlicher Richtung.]]
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[[Datei:@P1080667PürggSNc.jpg|thumb|[[Pürgg]] mit [[Grimmingstock]] im Hintergrund, der höchste Gipfel ist der Hohe Grimming]]
Der '''Grimming ''' ist der Hauptgipfel des [[Grimmingstock]]s, einem Gebirgsstock im östlichen [[Dachsteingebirge]]. Er ist 2 351 [[m ü. A.]] hoch.  
Der '''Hohe Grimming''' ist der Hauptgipfel des [[Grimmingstock]]s, einem Gebirgsstock im östlichen [[Dachsteingebirge]]. Er ist 2 351 [[m ü. A.]] hoch.  


== Allgemeines ==
== Allgemeines ==
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== Geschichte ==
== Geschichte ==
[[Datei:Steinlawine 1.jpg|thumb|Steinlawine vom  Grimming  [[1904]]]]
Die erste Besteigung erfolgte vermutlich im späten [[17. Jahrhundert]] an der [[Klachau]]erseite und wahrscheinlich von Einheimischen. Es besteht auch die Vermutung, dass es Gamsjäger waren, die den Grimming von verschiedenen Seiten erstbestiegen haben. Im Zuge einer Katastralvermessung erstieg im Jahre [[1822]] Oberleutnant [[Carl Baron Simbschen]] den Grimming und errichtete eine vierseitige hölzerne Pyramide mit Steinsockel als Vermessungszeichen, sowie etwa 100 Schritte unterhalb eine kleine Unterstandshütte aus Stein. Sie diente Simbschen als Unterkunftsstätte während seiner Vermessungsarbeit.
Die erste Besteigung erfolgte vermutlich im späten [[17. Jahrhundert]] an der [[Klachau]]erseite und wahrscheinlich von Einheimischen. Es besteht auch die Vermutung, dass es Gamsjäger waren, die den Grimming von verschiedenen Seiten erstbestiegen haben. Im Zuge einer Katastralvermessung erstieg im Jahre [[1822]] Oberleutnant [[Carl Baron Simbschen]] den Grimming und errichtete eine vierseitige hölzerne Pyramide mit Steinsockel als Vermessungszeichen, sowie etwa 100 Schritte unterhalb eine kleine Unterstandshütte aus Stein. Sie diente Simbschen als Unterkunftsstätte während seiner Vermessungsarbeit.


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[[8. September]] [[ 1903]] wird das [[Kaiserkreuz am Grimming]] errichtet.
[[8. September]] [[ 1903]] wird das [[Kaiserkreuz am Grimming]] errichtet.
[[1904]] gab es einen  mächtigen [[Bergsturz in Untergrimming]] vom Grimming.
Am [[22. Juni]] [[1905]]  besteigen [[swiki:Karl Doménigg]] und [[Karl Greenitz]] erstmals den leichter zu begehenden, direkt vom Gipfel des [[Grimming]] ansetzenden [[Grimming-Südostgrat|Südostgrat]],  welcher den südlichen Ast der Großen [[Schneegrube]] den Süden abschließt <ref>Quelle [http://www.laemmerer.com/Grimming  www.laemmerer.com]</ref>.
== Bergtragödie am Grimming 1948 ==
:''Hauptartikel: [[Bergtragödie am Grimming 1948]]''
Die Bergtragödie am Grimming im Jahr 1948  ereignete sich am [[20. Juni]], bei dem sowohl der am Berg Verunglückte ums Leben kam als auch einer seiner Retter. 


== Schutzhütten ==
== Schutzhütten ==
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Im September 2011 stand ein ''Postlermoped'' (Puch MV 50) am Gipfel des Grimming. Bei einer Mopedtour auf der [[swiki:Großglockner Hochalpenstraße|Großglockner Hochalpenstraße]] entstand diese kühne Idee, an der letztendlich 17 Männer beteiligt waren. Diese waren notwendig, um den mit seinen 2&nbsp;351 m ü. A. höchsten frei stehenden Berg Europas samt Maschine und Jause zu erklimmen. Die Mitglieder des [[Motorradclub  Altirdning|Motorradclubs  Altirdning]] zerlegten zunächst im Tal ein Postlermoped, um es dann ''Bucklkraxn'' zum Gipfel hinauf zu schleppen. Die Motorradfreunde um ihren Obmann [[Gerd  Kanzler]] freuten sich dann nach gelungenem Motorenstart auf 2&nbsp;351 m ü. A. Auch ein Grund war ein aufgekommenes Gerücht, dass ein anderer Club Ähnliches plane<ref>Quelle [http://www.kleinezeitung.at/steiermark/liezen/2831879/ein-postlermoped-gipfelsturm-grimming.story www.kleinezeitung.at]</ref>.
Im September 2011 stand ein ''Postlermoped'' (Puch MV 50) am Gipfel des Grimming. Bei einer Mopedtour auf der [[swiki:Großglockner Hochalpenstraße|Großglockner Hochalpenstraße]] entstand diese kühne Idee, an der letztendlich 17 Männer beteiligt waren. Diese waren notwendig, um den mit seinen 2&nbsp;351 m ü. A. höchsten frei stehenden Berg Europas samt Maschine und Jause zu erklimmen. Die Mitglieder des [[Motorradclub  Altirdning|Motorradclubs  Altirdning]] zerlegten zunächst im Tal ein Postlermoped, um es dann ''Bucklkraxn'' zum Gipfel hinauf zu schleppen. Die Motorradfreunde um ihren Obmann [[Gerd  Kanzler]] freuten sich dann nach gelungenem Motorenstart auf 2&nbsp;351 m ü. A. Auch ein Grund war ein aufgekommenes Gerücht, dass ein anderer Club Ähnliches plane<ref>Quelle [http://www.kleinezeitung.at/steiermark/liezen/2831879/ein-postlermoped-gipfelsturm-grimming.story www.kleinezeitung.at]</ref>.


== Bilder ==
== Bilder===
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Datei:73933 1687773438424 6393042 n.jpg |Nachtaufnahme vom Grimming (Foto: Kölnberger Markus)
Datei:@P1050108pSNc.jpg|Sonnenaufgang im Winter
Datei:Zwoelfer_vom_Steinfeld.jpg|[[Zwölfer]] am Grimming von der [[Steinfeldspitze (Stierkarkogel)]] Richtung Westen (2&nbsp;146 [[m ü. A.]]), dahinter der [[Kammspitz]]
Datei:Zwoelfer.jpg|Beim Gipfelkreuz vom ''Zwölfer'' Richtung Osten (2&nbsp;146 [[m ü. A.]]), dahinter das Steinfeld
Datei:Steinfeldspitz.jpg|Beim Gipfelkreuz von der Steinfeldspitze (2&nbsp;290 [[m ü. A.]]), dahinter der [[Hoher Grimming|Hohe Grimming]] (2&nbsp;351 [[m ü. A.]])
Datei:Der Koloss.jpg|Grimmingmassiv, östliche Ansicht von Pürgg aus
Datei:Grimming111027wiki.jpg|Der Grimming, von Süden aus betrachtet.
Datei:Grimming0666.jpg|Grimming von der Planai
Datei:GrimmingSilhouette.jpg|Grimming Silhouette
Datei:Grimming.JPG|Grimming im Mai 2012
Datei:Sonnenuntergang Grimming 2.JPG|Grimming am 19. Oktober 2012
Datei:Sonnenuntergang Grimming 1.JPG|Grimming am 19. Oktober 2012
Datei:Grimminggipfel.jpg|Grimminggipfel, Luftbild 2012
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===weitere Bilder===
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== Quellen ==
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== Fußnoten ==
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[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Landschaft]]
[[Kategorie:Landschaft]]

Version vom 10. Februar 2017, 17:56 Uhr

das Gipfelkreuz am Grimming
Karte
Pürgg mit Grimmingstock im Hintergrund, der höchste Gipfel ist der Hohe Grimming

Der Hohe Grimming ist der Hauptgipfel des Grimmingstocks, einem Gebirgsstock im östlichen Dachsteingebirge. Er ist 2 351 m ü. A. hoch.

Allgemeines

Er steht genau auf dem Schnittpunkt dreier ehemalig selbständigen Gemeinde (Tauplitz (heute Bad Mitterndorf), Pürgg-Trautenfels (heute Stainach-Pürgg und Sankt Martin am Grimming (heute Mitterberg-Sankt Martin)) zwischen der Schartenspitze und dem Multereck nördlich des Ennstals.

Geschichte

Die erste Besteigung erfolgte vermutlich im späten 17. Jahrhundert an der Klachauerseite und wahrscheinlich von Einheimischen. Es besteht auch die Vermutung, dass es Gamsjäger waren, die den Grimming von verschiedenen Seiten erstbestiegen haben. Im Zuge einer Katastralvermessung erstieg im Jahre 1822 Oberleutnant Carl Baron Simbschen den Grimming und errichtete eine vierseitige hölzerne Pyramide mit Steinsockel als Vermessungszeichen, sowie etwa 100 Schritte unterhalb eine kleine Unterstandshütte aus Stein. Sie diente Simbschen als Unterkunftsstätte während seiner Vermessungsarbeit.

Der Bergführer Paul Petsch aus Kulm sei am 29. Juni 1879 das 100. Mal am Grimming gestanden. Der Anstieg von Trautenfels durch die Schneegrube direkt am Gipfel gelang Heinrich Heß im Sommer 1886.

8. September 1903 wird das Kaiserkreuz am Grimming errichtet.

Schutzhütten

In der Nähe des Gipfels befindet sich das Dr. Obersteiner-Biwak.

Kurioses

Mit einem Postlermoped rund um den Gipfel

Im September 2011 stand ein Postlermoped (Puch MV 50) am Gipfel des Grimming. Bei einer Mopedtour auf der Großglockner Hochalpenstraße entstand diese kühne Idee, an der letztendlich 17 Männer beteiligt waren. Diese waren notwendig, um den mit seinen 2 351 m ü. A. höchsten frei stehenden Berg Europas samt Maschine und Jause zu erklimmen. Die Mitglieder des Motorradclubs Altirdning zerlegten zunächst im Tal ein Postlermoped, um es dann Bucklkraxn zum Gipfel hinauf zu schleppen. Die Motorradfreunde um ihren Obmann Gerd Kanzler freuten sich dann nach gelungenem Motorenstart auf 2 351 m ü. A. Auch ein Grund war ein aufgekommenes Gerücht, dass ein anderer Club Ähnliches plane[1].

Bilder=

  • Hoher Grimming – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki

Quellen

Weblinks

Fußnoten