Mitterberg: Unterschied zwischen den Versionen

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Um 1170 stiftete der landesfürstliche Ministeriale Pabo von Kienach bei [[Irdning]] dem [[Benediktinerstift Admont]] eine halbe Hube zu „''Mittrenberc''".  Es ist dies die erste urkundliche Erwähnung der damals nur 1,5 Meter über der [[Enns]]niederung liegenden Siedlung auf dem [[Mitterberg (Berg)|Mitterberg]]. Auf ihm entstanden im Laufe der Zeit zahlreiche Siedlungen, meist Dorf, Berg oder Bühel genannt: [[Gersdorf]] (um 1350 Gerolczdorf), [[Krottendorf]] ([[1378]]), [[Unterlengdorf]] ([[1367]]), [[Berg (Mitterber)|Berg]] um 1360 genannt und das schon 1074-87 erwähnte „Gerichsperch" oder Besenbühel ([[1289]]), [[Tipschern]] ([[1357]], [[Matzling]] mit unechter ing-Silbe (um 1360 Maezlingarn),  [[Zierting]] mit echter ing-Silbe ([[1357]] „Zuerting"). Alle diese Orte  sind aus einem einzigen Hof hervorgegangen und umfassten nur wenige Gehöfte. Das deutet auf eine frühe Urbarmachung des Mitterberges hin, der nicht nur für Viehzucht, sondern auch für Ackerbau genutzt wurde. Nach den urbarialen Abgaben war der Flachsbau weit verbreitet. Grundherrschaftlich war der Mitterberg zersplittert. Fast jeder landesfürstliche Dienstmann des Ennstales hatte hier Besitz. Auch die Kirche mit dem [[swiki:Erzbischof]] von Salzburg, den [[swiki:Bischöfe vom Chiemsee|Bischöfen von Chiemsee]] und Seckau und der Äbtissin von Traunkirchen sowie der Pfarrer von [[Gröbming]] erlangte hier Urbarleute. Als das Benediktinerstift Admont [[1357]] von der Familie der [[Payr]] deren Rechte auf [[Gstatt]] erwarb, konnte es seinen Einfluss im oberen Ennstal weiter ausbauen. Gstatt wurde eigene Propstei, jedoch konnte das Stift das Gut am Urfahr bei Gstatt  erst [[1386]] erwerben.  
Um 1170 stiftete der landesfürstliche Ministeriale Pabo von Kienach bei [[Irdning]] dem [[Benediktinerstift Admont]] eine halbe Hube zu „''Mittrenberc''".  Es ist dies die erste urkundliche Erwähnung der damals nur 1,5 Meter über der [[Enns]]niederung liegenden Siedlung auf dem [[Mitterberg (Berg)|Mitterberg]]. Auf ihm entstanden im Laufe der Zeit zahlreiche Siedlungen, meist Dorf, Berg oder Bühel genannt: [[Gersdorf]] (um 1350 Gerolczdorf), [[Krottendorf]] ([[1378]]), [[Unterlengdorf]] ([[1367]]), [[Berg (Mitterber)|Berg]] um 1360 genannt und das schon 1074-87 erwähnte „Gerichsperch" oder Besenbühel ([[1289]]), [[Tipschern]] ([[1357]], [[Matzling]] mit unechter ing-Silbe (um 1360 Maezlingarn),  [[Zierting]] mit echter ing-Silbe ([[1357]] „Zuerting"). Alle diese Orte  sind aus einem einzigen Hof hervorgegangen und umfassten nur wenige Gehöfte. Das deutet auf eine frühe Urbarmachung des Mitterberges hin, der nicht nur für Viehzucht, sondern auch für Ackerbau genutzt wurde. Nach den urbarialen Abgaben war der Flachsbau weit verbreitet. Grundherrschaftlich war der Mitterberg zersplittert. Fast jeder landesfürstliche Dienstmann des Ennstales hatte hier Besitz. Auch die Kirche mit dem [[swiki:Erzbischof]] von Salzburg, den [[swiki:Bischöfe vom Chiemsee|Bischöfen von Chiemsee]] und Seckau und der Äbtissin von Traunkirchen sowie der Pfarrer von [[Gröbming]] erlangte hier Urbarleute. Als das Benediktinerstift Admont [[1357]] von der Familie der [[Payr]] deren Rechte auf [[Gstatt]] erwarb, konnte es seinen Einfluss im oberen Ennstal weiter ausbauen. Gstatt wurde eigene Propstei, jedoch konnte das Stift das Gut am Urfahr bei Gstatt  erst [[1386]] erwerben.  
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=== Wappen ===
Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte am [[29. Juni]] [[1981]]. Die blaue Lilie  im silbernen Zwickel symbolisiert das  Wahrzeichen des Mitterbergs, die [[Kapelle Mariä in Griebl]]. Die Lilie wird  immer wieder als Symbol für die Mutter Gottes verwendet. Die  Farbe Schwarz steht für die sehr weit zurückreichende Geschichte dieser Gemeinde.
 
Das Wappen der Payr zu Gstatt, die silberne Spitze in  Schwarz, wurde zum Gemeindewappen von Mitterberg; der Entwurf des Wappens stammte von Heinrich Purkarthofer, Graz;<noinclude>  
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
<!-- === Theater=== -->
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:''Hauptartikel [[Bürgermeister der Gemeinde Mitterberg]]''
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=== Wappen ===
=== Auszeichnungen der Gemeinde ===
Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte am [[29. Juni]] [[1981]]. Die blaue Lilie  im silbernen Zwickel symbolisiert das  Wahrzeichen des Mitterbergs, die [[Kapelle Mariä in Griebl]]. Die Lilie wird  immer wieder als Symbol für die Mutter Gottes verwendet. Die  Farbe Schwarz steht für die sehr weit zurückreichende Geschichte dieser Gemeinde.
==== Ehrenbürger ====
 
:''Hauptartikel [[Ehrenbürger der Gemeinde Mitterberg]]''
Das Wappen der Payr zu Gstatt, die silberne Spitze in  Schwarz, wurde zum Gemeindewappen von Mitterberg; der Entwurf des Wappens stammte von Heinrich Purkarthofer, Graz;
<!-- === Städtepartnerschaften === -->
<!-- === Städtepartnerschaften === -->
==Persönlichkeiten ==
==Persönlichkeiten ==
=== Ehrenbürger ===
:''Hauptartikel [[Ehrenbürger der Gemeinde Mitterberg]]''
=== Töchter und Söhne der  Gemeinde ===  
=== Töchter und Söhne der  Gemeinde ===  
:''Hauptartikel [[Töchter und Söhne der Gemeinde Mitterberg]]''
:''Hauptartikel [[Töchter und Söhne der Gemeinde Mitterberg]]''
* [[Paula Knerzl]] (* 1931, † 2015 in Öblarn), Tankwartin in [[Öblarn]]


==Quellen==
==Quellen==