Theodor Karl Holl: Unterschied zwischen den Versionen

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Als hingebungsvoller Verfechter des Skisportes aller Formen trat Holl auch für den Ausbau von Sportstätten ein. Weil gerade in der Zwischenkriegszeit Skiwettkämpfe häufig Alpin und Nordisch ausgetragen wurden, in Schladming aber eine Sprungschanze für Großbewerbe fehlte, ging er daran, anstelle der kleinen Schanzen in der [[Maistatt]] eine größere Schanzenanlage im Bereich der [[Wirtsleiten]] zu bauen. Sie entstand im Jahre 1930 und Holl brachte es sogar fertig, das damalige Bundesheer zu einem Arbeitseinsatz zu gewinnen. Als Dank für die Bemühungen Holl's um das Zustandekommen dieser Anlage wurde die Sprungschanze „[[Theodor Karl Holl Schanze]]“ benannt und wurde im Rahmen einer Skigroßveranstaltung [[1930]] geweiht. Schladming erlangte durch diese Schanze im Rahmen des nordischen Skisportes eine große Bedeutung. Viele Wettkämpfe, wie Kombinationsveranstaltungen und Spezialspringen, besonders aber die traditionellen „[[Stefani- und Dachsteinpokal-Springen]]“ wurden bis in die 1960er Jahre ausgetragen. Die Schanze musste schließlich einem Schlepplift weichen und heute führt die Planai-Seilbahn über dieses einstige Schanzengelände.
Als hingebungsvoller Verfechter des Skisportes aller Formen trat Holl auch für den Ausbau von Sportstätten ein. Weil gerade in der Zwischenkriegszeit Skiwettkämpfe häufig Alpin und Nordisch ausgetragen wurden, in Schladming aber eine Sprungschanze für Großbewerbe fehlte, ging er daran, anstelle der kleinen Schanzen in der [[Maistatt]] eine größere Schanzenanlage im Bereich der [[Wirtsleiten]] zu bauen. Sie entstand im Jahre 1930 und Holl brachte es sogar fertig, das damalige Bundesheer zu einem Arbeitseinsatz zu gewinnen. Als Dank für die Bemühungen Holl's um das Zustandekommen dieser Anlage wurde die Sprungschanze „[[Theodor Karl Holl Schanze]]“ benannt und wurde im Rahmen einer Skigroßveranstaltung [[1930]] geweiht. Schladming erlangte durch diese Schanze im Rahmen des nordischen Skisportes eine große Bedeutung. Viele Wettkämpfe, wie Kombinationsveranstaltungen und Spezialspringen, besonders aber die traditionellen „[[Stefani- und Dachsteinpokal-Springen]]“ wurden bis in die 1960er Jahre ausgetragen. Die Schanze musste schließlich einem Schlepplift weichen und heute führt die Planai-Seilbahn über dieses einstige Schanzengelände.


Neben all den Pionierleistungen für Schladming wirkte der unermüdliche Verfechter des Skilaufes noch auf der [[Tauplitzalm]]. Mit dem Bau einer Schutzhütte, dem [[Bergasthof Hollhaus|Hollhaus]], die seinen Namen trägt, hat sich Holl auch hier ein bleibendes Denkmal gesetzt und wurde auch in [[Bad Mitterndorf]] in Würdigung seiner besonderen Verdienste mit der Ehrenbürgerschaft bedacht.
Neben all den Pionierleistungen für Schladming wirkte der unermüdliche Verfechter des Skilaufes noch auf der [[Tauplitzalm]]. Mit dem Bau einer Schutzhütte, dem [[Berggasthof Hollhaus|Hollhaus]], die seinen Namen trägt, hat sich Holl auch hier ein bleibendes Denkmal gesetzt und wurde auch in [[Bad Mitterndorf]] in Würdigung seiner besonderen Verdienste mit der Ehrenbürgerschaft bedacht.


Am Ende des Jahres 1932 legte Holl – vielleicht etwas enttäuscht – alle seine Ämter und übernommenen Aufgaben zurück. Welchen alpinistischen Funktionärsmarathon dieser Idealist in seiner 30-jährigen Tätigkeit für den Alpinsport und Skisport, verbunden mit den wirtschaftlichen Impulsen, tatsächlich zurückgelegt hat, wird in einem seitenlangen Bericht in den „Austria Nachrichten“, Folge 3, aus dem Jahre 1931 dargestellt und soll hier nicht nachvollzogen werden, weil viele sektionsinterne Tätigkeiten enthalten sind. Sie reichen vom Hüttenwart auf vielen Hütten der Sektion „Austria“, 20-jähriger Obmannschaft der Skivereinigung; Mitglied des Vorstandes „Österreichischer Skiverband“ viele Jahre Obmann der Bergführerschaft und des Alpinen Rettungsausschusses.
Am Ende des Jahres 1932 legte Holl – vielleicht etwas enttäuscht – alle seine Ämter und übernommenen Aufgaben zurück. Welchen alpinistischen Funktionärsmarathon dieser Idealist in seiner 30-jährigen Tätigkeit für den Alpinsport und Skisport, verbunden mit den wirtschaftlichen Impulsen, tatsächlich zurückgelegt hat, wird in einem seitenlangen Bericht in den „Austria Nachrichten“, Folge 3, aus dem Jahre 1931 dargestellt und soll hier nicht nachvollzogen werden, weil viele sektionsinterne Tätigkeiten enthalten sind. Sie reichen vom Hüttenwart auf vielen Hütten der Sektion „Austria“, 20-jähriger Obmannschaft der Skivereinigung; Mitglied des Vorstandes „Österreichischer Skiverband“ viele Jahre Obmann der Bergführerschaft und des Alpinen Rettungsausschusses.