Kupferbergbau in der Teichen: Unterschied zwischen den Versionen
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Da das Kalwanger Kupferbergwerk für das Stift Admont keinen wirtschaftlichen Erfolg mehr aufwies, wollte das Stift das Bergwerk an das Stift Seitenstetten verkaufen. Stift Seitenstetten betrieb ja eine Messingfabrik in [[Reichraming]] und konnte daher Kupfer gut verwenden. Jedoch kam es am [[12. Jänner]] [[1815]] nur zu einer zehnjährigen Verpachtung an das Stift Seitenstetten. Der Pachtvertrag wurde dann später bis zum Jahre 1842 verlängert. Nach dem Bericht des Seitenstetter Montanbeamten Ignaz Hörner vom Jahr 1831 wurden die Erze immer ärmer, daher die Kupfererzeugung geringer und sei der Verfall des Werkes kaum zu vermeiden. | Da das Kalwanger Kupferbergwerk für das Stift Admont keinen wirtschaftlichen Erfolg mehr aufwies, wollte das Stift das Bergwerk an das Stift Seitenstetten verkaufen. Stift Seitenstetten betrieb ja eine Messingfabrik in [[Reichraming]] und konnte daher Kupfer gut verwenden. Jedoch kam es am [[12. Jänner]] [[1815]] nur zu einer zehnjährigen Verpachtung an das Stift Seitenstetten. Der Pachtvertrag wurde dann später bis zum Jahre 1842 verlängert. Nach dem Bericht des Seitenstetter Montanbeamten Ignaz Hörner vom Jahr 1831 wurden die Erze immer ärmer, daher die Kupfererzeugung geringer und sei der Verfall des Werkes kaum zu vermeiden. | ||
[[1842]] übernahm Admont das Kupferbergwerk in der Teichen wieder in eigene Regie und stellte Albert Steinlechner als Verweser an. Bergschreiber war von 1842 bis [[1846]] Gustav Hendl. Aber die guten Tage des Bergbaues waren vorüber und das Werk fristete nur notdürftig sein Leben. [[1843]] wurde Professor Peter Tunner um sein Gutachten über den Bestand und die Hoffnungen des Werkes ersucht. Ihm gefiel die Art des Abbaues und der Förderung nicht und er betonte eine bessere Ausnützung der Wasserkräfte. Obwohl Admont Wälder und Hammerwerke in der Teichen dazugekauft hatte, wurde der Konkurrenzdruck der Vordernberger Radmeister Kommunität immer stärker spürbar. Dazu stiegen die Verluste des Kupferwerkes immer mehr, so dass die Hoffnung auf eine Besserung der wirtschaftlichen Lage immer mehr schwand. Am 24. Dezember 1846 verkaufte das Stift Admont das Werk an die von Erzherzog Johann gegründete Vordernberger Radmeister Kommunität, nachdem es 180 Jahre den Kupferbergbau in der Teichen inne gehabt hatte. | [[1842]] übernahm Admont das Kupferbergwerk in der Teichen wieder in eigene Regie und stellte Albert Steinlechner als Verweser an. Bergschreiber war von 1842 bis [[1846]] Gustav Hendl. Aber die guten Tage des Bergbaues waren vorüber und das Werk fristete nur notdürftig sein Leben. [[1843]] wurde Professor [[Peter Tunner]] um sein Gutachten über den Bestand und die Hoffnungen des Werkes ersucht. Ihm gefiel die Art des Abbaues und der Förderung nicht und er betonte eine bessere Ausnützung der Wasserkräfte. Obwohl Admont Wälder und Hammerwerke in der Teichen dazugekauft hatte, wurde der Konkurrenzdruck der Vordernberger Radmeister Kommunität immer stärker spürbar. Dazu stiegen die Verluste des Kupferwerkes immer mehr, so dass die Hoffnung auf eine Besserung der wirtschaftlichen Lage immer mehr schwand. Am 24. Dezember 1846 verkaufte das Stift Admont das Werk an die von Erzherzog Johann gegründete Vordernberger Radmeister Kommunität, nachdem es 180 Jahre den Kupferbergbau in der Teichen inne gehabt hatte. | ||
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