Brettsteinhöhlen: Unterschied zwischen den Versionen

BirgitStrohmaier (Diskussion | Beiträge)
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== Entstehung der Höhlen ==
== Entstehung der Höhlen ==
In einer Höhenlage von 1.500 bis 1.700 m Seehöhe gibt es am Brettstein eine Vielzahl an Höhlen. Die Ganglängen belaufen sich oft auf mehrere hundert Meter. Die Untere Brettsteinbärenhöhle ist mit etwa 900 m Länge die Größte der Brettsteinhöhlen.
In einer Höhenlage von 1 500 bis 1 700 [[M ü. A.|m Seehöhe]] gibt es am Brettstein eine Vielzahl an Höhlen. Die Ganglängen belaufen sich oft auf mehrere hundert Meter. Die Untere Brettsteinbärenhöhle ist mit etwa 900 m Länge die Größte der Brettsteinhöhlen.


Die Bildung dieser unterirdischen Hohlräume basiert auf mehreren Phasen. Entlang von Spalten und Klüften konnten sich versickernde Oberflächenwässer bewegen. Durch eine chemische Reaktion zwischen Wasser und in der Luft befindlichem Kohlendioxid entsteht Kohlensäure. Diese führt zur Verwitterung und Lösung der vorliegenden [[Kalkstein]]e. So entstand ein labyrinthartiges Netz aus Gängen und Röhren, in denen oft größere Hallen dazwischengeschaltet sind. Wässer fließen heute keine mehr durch dieses Höhlensystem.  
Die Bildung dieser unterirdischen Hohlräume basiert auf mehreren Phasen. Entlang von Spalten und Klüften konnten sich versickernde Oberflächenwässer bewegen. Durch eine chemische Reaktion zwischen Wasser und in der Luft befindlichem Kohlendioxid entsteht Kohlensäure. Diese führt zur Verwitterung und Lösung der vorliegenden [[Kalkstein]]e. So entstand ein labyrinthartiges Netz aus Gängen und Röhren, in denen oft größere Hallen dazwischengeschaltet sind. Wässer fließen heute keine mehr durch dieses Höhlensystem.  
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== Quellen ==
== Quellen ==
* Ehrenberg, K. (1979). Über Fundbesichtigungen und Höhlenbefahrungen im Steirischen Salzkammergut. ''Die Höhle'', 21, 39-43, Wien
* Ehrenberg, K.: ''Über Fundbesichtigungen und Höhlenbefahrungen im Steirischen Salzkammergut.'' in: ''Die Höhle'', 21, S. 39 - 43, Wien, 1979
* Graf, G. (1982). Die Brettsteinhöhlen im Toten Gebirge. ''Da schau her'', 3. Jg., 5/1982, 11-14, Verein "Arbeitskreis für Heimatpflege"
* Graf, G.: ''Die Brettsteinhöhlen im Toten Gebirge.'' in: ''[[Da schau her]]'', 3. Jg., 5/1982, S 11 - 14, Verein "Arbeitskreis für Heimatpflege", 1982
* Schöllnberger, W. (1973). Zur Verzahnung von Dachsteinkalk-Fazies und Hallstätter Fazies am Südrand des Toten Gebirges (Nördliche Kalkalpen, Österreich). ''Mitt. Ges. Geol. Bergbaustud.'', 22, 95-153, Wien
* Schöllnberger, W.: ''Zur Verzahnung von Dachsteinkalk-Fazies und Hallstätter Fazies am Südrand des Toten Gebirges (Nördliche Kalkalpen, Österreich).'' in: ''Mitt. Ges. Geol. Bergbaustud.'', 22, S. 95 - 153, Wien, 1973
 
 
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[[Kategorie:Wissenschaft]] 
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[[Kategorie:Ostalpen]]
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