Maria Mössner: Unterschied zwischen den Versionen
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Maria kam als älteste Tochter von Ottilie Höflechner und Josef Mösenbacher vlg. Schmied an einem Sonntag, dem 25. Jänner 1931 beim [[vlg. | Maria kam als älteste Tochter von Ottilie Höflechner und Josef Mösenbacher vlg. Schmied an einem Sonntag, dem 25. Jänner 1931, beim [[vlg. | ||
Lackner]] in Hinterwald zur Welt. Dort verbrachte sie auch mit ihren | Lackner]] in [[Hinterwald]] zur Welt. Dort verbrachte sie auch mit ihren sechs jüngeren Geschwistern, mit ihren Brüdern Gust, Ferdl, Sepp und Herbert und mit ihren Schwestern Gretl und Hannelore die Kindheit und besuchte in weiterer Folge die [[Volksschule Kleinsölk|Volksschule]] in Kleinsölk. Elf Halbgeschwister gehören ebenso zu ihrer Familie. Das Heranwachsen war natürlich - bedingt durch das Umfeld - von Arbeit geprägt. Sie, als die Älteste der Kinder half zu Hause mit und unterstützte die Mutter, wo es nur ging. | ||
Kindheit und besuchte in weiterer Folge die Volksschule in Kleinsölk. | |||
war natürlich - bedingt durch das Umfeld - von Arbeit geprägt. Sie, als die Älteste der Kinder half zu Hause mit und unterstützte die Mutter, wo es nur ging | |||
Mit 18 Jahren hat sie am [[23. April]] [[1949]] ihren Franz in der [[Pfarrkirche Kleinsölk]] geheiratet, die Hochzeitsfeier war beim Stoff in Hinterwald. Im gleichen Jahr kam der älteste Sohn Franz zur Welt. Das Gehöft [[vlg. Kreil]] in der Schattseitn war damals noch ein Bauernhof mit sieben Kühen, die Landwirtschaft war für Franz und ''Miatzl'' die Lebensgrundlage. Und wenn man sich nun vorstellt, dass im selben Jahr auch noch der Stall zu Hause umgebaut wurde, kann man erahnen, dass sich hier wirklich zwei sehr tüchtige Menschen gefunden haben. Im darauffolgenden Jahr 1950 wurde dann auch die [[Almhütte]] in der [[Kreilalm]] neu errichtet. Es gab kein Jahr, in dem alles beim Alten blieb. | |||
1951 kam Milla zu Welt, 1953 Deli und 1955 erblickte Pepi das Licht der Welt, 1961 wurde die Familie mit Friedi abermals größer und schließlich war es 1964 Erwin, der als 6. Kind das Glück der Familie vervollständigte. | 1951 kam Milla zu Welt, 1953 Deli und 1955 erblickte Pepi das Licht der Welt, 1961 wurde die Familie mit Friedi abermals größer und schließlich war es 1964 Erwin, der als 6. Kind das Glück der Familie vervollständigte. | ||
Der erste Gast ging beim Kreil 1955 über die Türschwelle. Damit wurde der Grundstein für die nächste richtungsweisende Veränderung gelegt, denn schon [[1959]] wurden im Bauernhaus zehn Fremdenzimmer eingerichtet und nur ein Jahr später erlangte Franz Mössner sen. die Gastgewerbekonzession. Das Besondere in der Familie, der Unternehmergeist von Maria und Franz Mössner, ist auch noch heute am großen Gastbetrieb, den sie errichtet haben, erkennbar. 1963 wurde beim Kreil der Saal gebaut. Für Maria bedeutete das zusätzliche Arbeit. Sie fuhr damals tageweise nach [[Tauplitz]] zum [[Gasthof Hechl]], wo sie das Kochen für ihren Gastbetrieb erlernte. In den Jahren 1972 und 1979 kamen insgesamt zwölf Gästezimmer dazu. Damit wurde die Familie Mössner Kreil zum Inbegriff für Gastronomie und Vermietung in Kleinsölk. | |||
Mit den Jahren wurde auch die Familie größer | Mit den Jahren wurde auch die Familie größer. 1971 kam das erste Enkelkind Martin zur Welt. Es folgten Tanja, Christine, Michael, Tamara, Georg, Steffi, Sabine, Daniel, Rene, Rita und schließlich Diana. 1982 haben der Sohn Franz und Gertrude geheiratet, [[1986]] wurde der Betrieb an die beiden übergeben. Die goldene Hochzeit gab es beim Kreil [[1999]]. Damals, so erzählt man es, hat Maria zum ersten Mal Rosen von ihrem Franz bekommen. Genau ein Monat nach der goldenen Hochzeit ist ihr Mann 1999 verstorben. | ||
folgten Tanja, Christine, Michael, Tamara, Georg, Steffi, Sabine, Daniel, Rene, Rita und schließlich Diana. 1982 haben der Sohn Franz und Gertrude geheiratet, 1986 wurde der Betrieb an | |||
die beiden übergeben. Die goldene Hochzeit gab es beim Kreil 1999 | |||
Im März 2015 | Im März 2015 wurde sie für ihre 60-jährige Mitgliedschaft im steirischen Bauernbund und 28 Jahre Mitglied im [[Seniorenbund Kleinsölk]] geehrt. | ||
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Version vom 8. Juni 2016, 18:24 Uhr
Maria Mössner, Kreil-Oma (* 25. Jänner 1931 in Kleinsölk, † 13. Juni 2015) war eine Ennstaler Land- und Gastwirtin.
Leben
Maria kam als älteste Tochter von Ottilie Höflechner und Josef Mösenbacher vlg. Schmied an einem Sonntag, dem 25. Jänner 1931, beim [[vlg. Lackner]] in Hinterwald zur Welt. Dort verbrachte sie auch mit ihren sechs jüngeren Geschwistern, mit ihren Brüdern Gust, Ferdl, Sepp und Herbert und mit ihren Schwestern Gretl und Hannelore die Kindheit und besuchte in weiterer Folge die Volksschule in Kleinsölk. Elf Halbgeschwister gehören ebenso zu ihrer Familie. Das Heranwachsen war natürlich - bedingt durch das Umfeld - von Arbeit geprägt. Sie, als die Älteste der Kinder half zu Hause mit und unterstützte die Mutter, wo es nur ging.
Mit 18 Jahren hat sie am 23. April 1949 ihren Franz in der Pfarrkirche Kleinsölk geheiratet, die Hochzeitsfeier war beim Stoff in Hinterwald. Im gleichen Jahr kam der älteste Sohn Franz zur Welt. Das Gehöft vlg. Kreil in der Schattseitn war damals noch ein Bauernhof mit sieben Kühen, die Landwirtschaft war für Franz und Miatzl die Lebensgrundlage. Und wenn man sich nun vorstellt, dass im selben Jahr auch noch der Stall zu Hause umgebaut wurde, kann man erahnen, dass sich hier wirklich zwei sehr tüchtige Menschen gefunden haben. Im darauffolgenden Jahr 1950 wurde dann auch die Almhütte in der Kreilalm neu errichtet. Es gab kein Jahr, in dem alles beim Alten blieb.
1951 kam Milla zu Welt, 1953 Deli und 1955 erblickte Pepi das Licht der Welt, 1961 wurde die Familie mit Friedi abermals größer und schließlich war es 1964 Erwin, der als 6. Kind das Glück der Familie vervollständigte.
Der erste Gast ging beim Kreil 1955 über die Türschwelle. Damit wurde der Grundstein für die nächste richtungsweisende Veränderung gelegt, denn schon 1959 wurden im Bauernhaus zehn Fremdenzimmer eingerichtet und nur ein Jahr später erlangte Franz Mössner sen. die Gastgewerbekonzession. Das Besondere in der Familie, der Unternehmergeist von Maria und Franz Mössner, ist auch noch heute am großen Gastbetrieb, den sie errichtet haben, erkennbar. 1963 wurde beim Kreil der Saal gebaut. Für Maria bedeutete das zusätzliche Arbeit. Sie fuhr damals tageweise nach Tauplitz zum Gasthof Hechl, wo sie das Kochen für ihren Gastbetrieb erlernte. In den Jahren 1972 und 1979 kamen insgesamt zwölf Gästezimmer dazu. Damit wurde die Familie Mössner Kreil zum Inbegriff für Gastronomie und Vermietung in Kleinsölk.
Mit den Jahren wurde auch die Familie größer. 1971 kam das erste Enkelkind Martin zur Welt. Es folgten Tanja, Christine, Michael, Tamara, Georg, Steffi, Sabine, Daniel, Rene, Rita und schließlich Diana. 1982 haben der Sohn Franz und Gertrude geheiratet, 1986 wurde der Betrieb an die beiden übergeben. Die goldene Hochzeit gab es beim Kreil 1999. Damals, so erzählt man es, hat Maria zum ersten Mal Rosen von ihrem Franz bekommen. Genau ein Monat nach der goldenen Hochzeit ist ihr Mann 1999 verstorben.
Im März 2015 wurde sie für ihre 60-jährige Mitgliedschaft im steirischen Bauernbund und 28 Jahre Mitglied im Seniorenbund Kleinsölk geehrt.
Quelle
- Sölkspuren Juni 2015