Rudolf Flechner: Unterschied zwischen den Versionen
Astrid (Diskussion | Beiträge) |
Astrid (Diskussion | Beiträge) |
||
| Zeile 46: | Zeile 46: | ||
Die Familie Flechner übersiedelte im Herbst 1878 in eine kleine Wohnung nach Salzburg. Man führte ein ruhiges, bescheidenes Leben, Flechner hielt Vorträge, schrieb Artikel in Fachzeitschriften und arbeitete in Folge als beratender Montanist für verschiedene Firmen. 1880 übernahm Rudolf Flechner die Leitung der Kupferwerkein Balán in Siebenbürgen. 1882 übersiedelte die Familie Flechner wieder nach Wien; Rudolf hielt dort Vorträge und verfasste wissenschaftliche Abhandlungen,unter anderen über Bergbau und Verhüttung in Schladming und Mandling. Der Ruf seiner umfassenden Kenntnisse und praktischen Erfahrung eilte ihm voraus, so wurde ihm 1887 von der bosnisch-herzegowinischen Montanverwaltung die Instandsetzung und Inbetriebsetzung der Kupferhütte Sinijako in Bosnien übertragen, die er dort unter vielen Schwierigkeiten durchführte. Dort blieb Flechner jedoch nur fünf Monate, da man ihm die weitere Leitung der Hütte nicht anvertraute. Diese erneut unerfreuliche Episode seines Lebens bildete den Abschluss seiner montanistischen Laufbahn. 1880 trat er ins Gewerbeinspektorat ein, zuerst als Assistent, dann als Inspektor in Innsbruck und Linz. 1902 erfolgte sein Eintritt in den Ruhestand. Am 29. März 1909 starb Rudolf Flechner mit 72 Jahren. Sein Sohn Richard schlug die militärische Laufbahn ein und brachte es bis zum Oberst. | Die Familie Flechner übersiedelte im Herbst 1878 in eine kleine Wohnung nach Salzburg. Man führte ein ruhiges, bescheidenes Leben, Flechner hielt Vorträge, schrieb Artikel in Fachzeitschriften und arbeitete in Folge als beratender Montanist für verschiedene Firmen. 1880 übernahm Rudolf Flechner die Leitung der Kupferwerkein Balán in Siebenbürgen. 1882 übersiedelte die Familie Flechner wieder nach Wien; Rudolf hielt dort Vorträge und verfasste wissenschaftliche Abhandlungen,unter anderen über Bergbau und Verhüttung in Schladming und Mandling. Der Ruf seiner umfassenden Kenntnisse und praktischen Erfahrung eilte ihm voraus, so wurde ihm 1887 von der bosnisch-herzegowinischen Montanverwaltung die Instandsetzung und Inbetriebsetzung der Kupferhütte Sinijako in Bosnien übertragen, die er dort unter vielen Schwierigkeiten durchführte. Dort blieb Flechner jedoch nur fünf Monate, da man ihm die weitere Leitung der Hütte nicht anvertraute. Diese erneut unerfreuliche Episode seines Lebens bildete den Abschluss seiner montanistischen Laufbahn. 1880 trat er ins Gewerbeinspektorat ein, zuerst als Assistent, dann als Inspektor in Innsbruck und Linz. 1902 erfolgte sein Eintritt in den Ruhestand. Am 29. März 1909 starb Rudolf Flechner mit 72 Jahren. Sein Sohn Richard schlug die militärische Laufbahn ein und brachte es bis zum Oberst. | ||
== Quellen == | |||