Bergsturz am Sandling: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Sandling Bergsturz 1920_J.Kain.jpg|thumb|Bergsturzbereich mit Vordersandlingalm unmittelbar nach dem [[Massenbewegung]]sereignis]]
[[Datei:Sandling Bergsturz 1920_J.Kain.jpg|thumb|Bergsturzbereich und Vordersandlingalm unmittelbar nach dem [[Massenbewegung]]sereignis]]
Am [[Sandling]] nahe [[Altaussee]] kam es in der Nacht vom 12. zum 13. September 1920 an seiner Westseite zu einem massiven Bergsturzereignis. Nachuntersuchungen zufolge, weichten lang anhaltende Regenfälle die [[Haselgebirge|Haselgebirgs]]unterlage dermaßen auf, sodass die überlagernden [[Kalkstein]]-Felstürme einstürzten und abrutschten. In Summe wurde dabei eine Fläche von ca. 15 Hektar durch ca. 6-7 Millionen m<sup>3</sup> Gestein verschüttet. Auch die Hütten der Vordersandlingalm wurden dabei zerstört.
Am [[Sandling]] nahe [[Altaussee]] kam es in der Nacht vom 12. zum 13. September 1920 an seiner Westseite zu einem massiven Bergsturzereignis. Nachuntersuchungen zufolge, weichten lang anhaltende Regenfälle die [[Haselgebirge|Haselgebirgs]]unterlage dermaßen auf, sodass die überlagernden [[Kalkstein]]-Felstürme einstürzten und abrutschten. In Summe wurde dabei eine Fläche von ca. 15 Hektar durch ca. 6-7 Millionen m<sup>3</sup> Gestein verschüttet. Auch die Hütten der Vordersandlingalm wurden dabei zerstört.




Infolge des Bergsturzes wurde auf der Vordersandlingalm eine mächtige Plaike<ref name="plaike">beschreibt eine, häufig nach langen Niederschlägen auftretende, Form der Erosion, bei der große Wiesenflächen mitsamt dem Wurzelhorizont abrutschen</ref> in Bewegung gesetzt. Der ausgelöste Schuttstrom formierte sich zur Mure, die sich mehrere Wochen lang entlang des Michlhallbachs (Sandlichbach] 4 km weit talabwärts bewegte.
Infolge des Bergsturzes setzte sich auf der Vordersandlingalm eine mächtige Plaike<ref name="plaike">beschreibt eine, häufig nach langen Niederschlägen auftretende, Form der Erosion, bei der große Wiesenflächen mitsamt dem Wurzelhorizont abrutschen</ref> in Bewegung. Der ausgelöste Schuttstrom formierte eine Mure, die sich mehrere Wochen lang entlang des Michlhallbachs (Sandlichbach) 4 km weit talabwärts bewegte.


== Bildergalerie ==
== Bildergalerie ==
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Datei:Sandling Bergsturz Foto A.Rastl.jpg|Bergsturzareal mit Blick Richtung Gipfel
Datei:Sandling Bergsturz Foto A.Rastl.jpg|Bergsturzareal mit Blick Richtung Sandling-Gipfel
Datei:Sandlingalm nach Bergsturz 1920.jpg|Die zerstörten Hütten auf der Vordersandlingalm
Datei:Sandlingalm nach Bergsturz 1920.jpg|Die zerstörten Hütten auf der Vordersandlingalm
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