Gipsbergbau Admont: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Geologische Karte Gipsbergbau Admont.png|thumb|Geologische Karte und Profile der Gipslagerstätte Admont]] | [[Datei:Geologische Karte Gipsbergbau Admont.png|thumb|Geologische Karte und Profile der Gipslagerstätte Admont]] | ||
Die Gipsvorkommen der Region sind an die Deckengrenzen zwischen der [[Grauwackenzone]] und den [[nördliche Kalkalpen|nördlichen Kalkalpen]] gebunden und treten als [[Haselgebirge]] innerhalb der [[Werfener Schichten]] auf. <br /> | Die Gipsvorkommen der Region sind an die Deckengrenzen zwischen der [[Grauwackenzone]] und den [[nördliche Kalkalpen|nördlichen Kalkalpen]] gebunden und treten als [[Haselgebirge]] innerhalb der [[Werfener Schichten]] auf. <br /> | ||
Am Fuße der Schildmauer kommen mehrere Gips-Linsen, mit einer maximalen Mächtigkeit von 100 m, zu Tage. Hauptfokus beim Abbau lag jedoch auf der Lagerstätte im Kematengraben. Das Liegende<ref name="bergmann1">ist ein alter bergmännischer Ausdruck und bezeichnet das eine bestimmte Bezugsschicht unterlagernde Gestein</ref> bilden die Werfener Schichten und [[Dolomit]]e, das Hangende<ref name="bergmann2">ist ein alter bergmännischer Ausdruck und bezeichnet das eine bestimmte Bezugsschicht überlagernde Gestein</ref> der [[Ramsaudolomit]]. Der Gips ist in den Lagerstätten-Linsen teilweise mit Dolomit verwachsen, begleitend treten [[Anhydrit]], [[Calcit]] und Eisenminerale auf. Erwähnenswert sind auch die erst viel später detektierten lagerstättenspezifischen Uranmineralien | Am Fuße der Schildmauer kommen mehrere Gips-Linsen, mit einer maximalen Mächtigkeit von 100 m, zu Tage. Hauptfokus beim Abbau lag jedoch auf der Lagerstätte im Kematengraben. Das Liegende<ref name="bergmann1">ist ein alter bergmännischer Ausdruck und bezeichnet das eine bestimmte Bezugsschicht unterlagernde Gestein</ref> bilden die Werfener Schichten und [[Dolomit]]e, das Hangende<ref name="bergmann2">ist ein alter bergmännischer Ausdruck und bezeichnet das eine bestimmte Bezugsschicht überlagernde Gestein</ref> der [[Ramsaudolomit]]. Der Gips ist in den Lagerstätten-Linsen teilweise mit Dolomit verwachsen, begleitend treten [[Anhydrit]], [[Calcit]] und Eisenminerale auf. Erwähnenswert sind auch die erst viel später detektierten lagerstättenspezifischen Uranmineralien (siehe [[Admontit]]). | ||
== Bergbau == | == Bergbau == | ||
Der Abbau des Gips´ erfolgte in Etagenbauweise. In Zeiten der Firmenführung durch die Franz Deisl GmbH | Der Abbau des Gips´ erfolgte in Etagenbauweise. In Zeiten der Firmenführung durch die Franz Deisl GmbH wurden jährlich ca. 20000 bis 30000 Rohgips gewonnen. Die Verwendung galt hauptsächlich der Zementindustrie. | ||
== Fußnoten == | == Fußnoten == | ||