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==Besitzer== | |||
* Vor 1481 Augustin Knockh | |||
* 1481 (auch 1489 genannt) Rupert Knockh nach seinem Vater Augustin | |||
* 1497 Jakob Knockh | |||
* 1522 Georg Stainer | |||
* 1522 Rupert Stainer nach seinem Vater Georg | |||
* 1563 Wolfgang Stainer nach seinem Vater Rupert | |||
* 1588 Apollonia Stainer, verehel. Lebenauerin, nach ihrem Vater Wolfgang | |||
* 1622 Christoph Lebenauer nach seiner Mutter Apollonia | |||
* 1625 Apollonia Lebenauerin nach ihrem Bruder Christoph | |||
* 1720 (auch 1734 genannt) Cristina Preuin („durch Verzichts-Ubergab“) | |||
* 1733 Josef Reiter | |||
* 1751 Kaspar Reiter | |||
* 1799 Auf sein Absterben“ dessen Kinder Andreas, Matthias, Simon und Regina | |||
* 1771 Matthias Reiter sen. | |||
* 1814 Matthias Reiter jun. | |||
* 1858 Matthias Reiter | |||
* 1913 Anton Reiter | |||
* 1949 Matthias Reiter | |||
* 1985 Lorenz Reiter | |||
* Elisabeth Reiter | |||
== Geschichte == | |||
Das Fahrlechner-Gut gehört gemeinsam mit dem vulgo [[Braunhofer]] zu jenen Bauernhöfen in der Gemeinde, deren Geschichte sich am weitesten zurückverfolgen lässt. | |||
Am 27. Juli 1365 verkauften die Brüder Nikolaus und Georg Wenger dem Abt Johannes von St. Peter in Salzburg unter anderen Besitzungen auch das „Veyal-Lehen“. Im Urbar von 1523 ist das Veyal-Lehen, das man sunst nennt das Hütt-Lehen mit einem Geldzins von 12 ß und 2 an den Amtmann in natura zu entrichtenden Hühnern wie 4 d Ehrung eingetragen. Diese Abgaben sind, vermehrt um 4 ''Haar-Reisten'', auch noch im Urbar von 1729 zu finden. Zum Jahre 1734 findet sich die Schreibweise ''Veil-Lehen im Rohrmoß in der Claußner Rott''; von den Feldern heißt es (wegen ihrer steilen Hanglage): ''Ist alles pergpfliegig''. | |||
Der Getreidezehent vom ''Feyl-Lehen'' war 1749 mit 1 Viertel-Metzen Roggen und 2 Viertel Metzen Hafer festgelegt. Im Jahre 1720 wurde der Wert des Gutes auf 500 fl „angeschlagen, ab 1769 wird der Schätzwert mit 600 fl angegeben. Im Steuer- und Zinsregistcr von 1773 ist das ''Veit-Lehen'' mit einer Bemessungsgrundlage von 1 fl 3 ß ''Rustikalpfund'' und einer ''Herrenforderung'' von 1 fl 52xr verzeichnet. Beim Besitzerwechsel von 1814 wird der Inhaber (wie auch sonst durchwegs im Alten Grundbuch) als ''Fallechner'', das Anwesen aber als „Gut Feillechen bezeichnet. | |||
== Allgemeines == | == Allgemeines == | ||
Das renoviertes Bauernhaus liegt in ruhiger, sonniger Lage direkt in Rohrmoos. Zum Fahrlechnerhof gehört die [[Fahrlechhütte]] am [[Duisitzkarsee]]. | Das renoviertes Bauernhaus liegt in ruhiger, sonniger Lage direkt in Rohrmoos. Zum Fahrlechnerhof gehört die [[Fahrlechhütte]] am [[Duisitzkarsee]]. | ||
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* Hofchroniken- Chronik Rohrmoos-Untertal | |||
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Version vom 2. September 2015, 07:57 Uhr
| Fahrlechnerhof | |
|---|---|
| Informationen | |
| Besitzer: | Fam. Reiter |
| Hofname: | Fahrlechnerhof |
| Vulgoname: | |
| Ort: | Rohrmoos |
| seit: | um 1365 |
Der Fahrlechnerhof ist ein landwirtschaftlicher Betrieb in Rohrmoos in der Gemeinde Rohrmoos-Untertal, der auch die Urlaubsmöglichkeit Urlaub am Bauernhof anbietet.
Besitzer
- Vor 1481 Augustin Knockh
- 1481 (auch 1489 genannt) Rupert Knockh nach seinem Vater Augustin
- 1497 Jakob Knockh
- 1522 Georg Stainer
- 1522 Rupert Stainer nach seinem Vater Georg
- 1563 Wolfgang Stainer nach seinem Vater Rupert
- 1588 Apollonia Stainer, verehel. Lebenauerin, nach ihrem Vater Wolfgang
- 1622 Christoph Lebenauer nach seiner Mutter Apollonia
- 1625 Apollonia Lebenauerin nach ihrem Bruder Christoph
- 1720 (auch 1734 genannt) Cristina Preuin („durch Verzichts-Ubergab“)
- 1733 Josef Reiter
- 1751 Kaspar Reiter
- 1799 Auf sein Absterben“ dessen Kinder Andreas, Matthias, Simon und Regina
- 1771 Matthias Reiter sen.
- 1814 Matthias Reiter jun.
- 1858 Matthias Reiter
- 1913 Anton Reiter
- 1949 Matthias Reiter
- 1985 Lorenz Reiter
- Elisabeth Reiter
Geschichte
Das Fahrlechner-Gut gehört gemeinsam mit dem vulgo Braunhofer zu jenen Bauernhöfen in der Gemeinde, deren Geschichte sich am weitesten zurückverfolgen lässt.
Am 27. Juli 1365 verkauften die Brüder Nikolaus und Georg Wenger dem Abt Johannes von St. Peter in Salzburg unter anderen Besitzungen auch das „Veyal-Lehen“. Im Urbar von 1523 ist das Veyal-Lehen, das man sunst nennt das Hütt-Lehen mit einem Geldzins von 12 ß und 2 an den Amtmann in natura zu entrichtenden Hühnern wie 4 d Ehrung eingetragen. Diese Abgaben sind, vermehrt um 4 Haar-Reisten, auch noch im Urbar von 1729 zu finden. Zum Jahre 1734 findet sich die Schreibweise Veil-Lehen im Rohrmoß in der Claußner Rott; von den Feldern heißt es (wegen ihrer steilen Hanglage): Ist alles pergpfliegig.
Der Getreidezehent vom Feyl-Lehen war 1749 mit 1 Viertel-Metzen Roggen und 2 Viertel Metzen Hafer festgelegt. Im Jahre 1720 wurde der Wert des Gutes auf 500 fl „angeschlagen, ab 1769 wird der Schätzwert mit 600 fl angegeben. Im Steuer- und Zinsregistcr von 1773 ist das Veit-Lehen mit einer Bemessungsgrundlage von 1 fl 3 ß Rustikalpfund und einer Herrenforderung von 1 fl 52xr verzeichnet. Beim Besitzerwechsel von 1814 wird der Inhaber (wie auch sonst durchwegs im Alten Grundbuch) als Fallechner, das Anwesen aber als „Gut Feillechen bezeichnet.
Allgemeines
Das renoviertes Bauernhaus liegt in ruhiger, sonniger Lage direkt in Rohrmoos. Zum Fahrlechnerhof gehört die Fahrlechhütte am Duisitzkarsee.
Kontakt
- Familie Elisabeth Reiter
- Fahrlechnerweg 40
- 8971 Rohrmoos-Untertal
Hofbilder
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Haupthaus
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Wirtschaftsgebäude
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Hof
-
Blick ins Untertal
Weblinks
Quellen
- Hofchroniken- Chronik Rohrmoos-Untertal
- Offizieller Webauftritt "Fahrlechnerhof"