Lackenmoosalm: Unterschied zwischen den Versionen
Die Seite wurde neu angelegt: „Die Lackenmoosalm ist eine Almwüstung beim Lackenofen an der Grenze zum Truppenübungsplatz Dachstein-Krippenstein]]. ==Allgemeines== Auf der Alm wurde …“ |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
Die Lackenmoosalm ist eine [[Almwüstung]] beim [[Lackenofen]] an der Grenze zum Truppenübungsplatz Dachstein-Krippenstein]]. | Die '''Lackenmoosalm''' ist eine [[Almwüstung]] beim [[Lackenofen]] an der Grenze zum [[Truppenübungsplatz Dachstein-Krippenstein]]. | ||
==Allgemeines== | ==Allgemeines== | ||
Auf der Alm wurde vom Verein [[Anisa]] ein Hüttenfundament aus dem Spätmittelalter auf | Auf der Alm wurde vom Verein [[Anisa]] ein Hüttenfundament aus dem [[Mittelalter|Spätmittelalter]] auf 2 002 [[m ü. A.]] unter dem Lackenofen und Reste einer [[Bronzezeit |bronzezeitlichen]] Hütte auf 1 990 m Seehöhe in der darunterliegenden Grube gefunden. | ||
Der mittelalterliche Almbetrieb ist ab dem 14. Jahrhundert nachweisbar. Beide Hütten waren vom 14. bis zum 16. Jahrhundert bewirtschaftet. [[1580]] wurde durch eine Klimaverschlechterung die Bewirtschaftung unterbrochen, bis um [[1900]] die Alm aufgelassen wurde. | |||
==Geschichte== | |||
Die Alm wurde [[1910]] aufgelassen. Sie zählte wie die [[Langkaralm]], die [[Hirzkaralm]], die [[Gjaidalm]], die [[Taubenkaralm]], die [[Schönbühelalm]], die [[Maisenbergalm]] und die [[Modereckalm]] zu den sogenannten [[Schladminger Almen]] am Dachsteinstock im [[Kemetgebirge]. | Der mittelalterliche [[Almwirtschaft (Geschichte)|Almbetrieb]] ist ab dem [[14. Jahrhundert]] nachweisbar. Beide Hütten waren vom 14. bis zum [[16. Jahrhundert]] bewirtschaftet. [[1580]] wurde durch eine Klimaverschlechterung die Bewirtschaftung unterbrochen, bis um [[1900]] die Alm aufgelassen wurde. | ||
Die Alm wurde [[1910]] aufgelassen. Sie zählte wie die [[Langkaralm]], die [[Hirzkaralm]], die [[Gjaidalm]], die [[Taubenkaralm]], die [[Schönbühelalm]], die [[Maisenbergalm]] und die [[Modereckalm]] zu den sogenannten [[Schladminger Almen]] am [[Dachsteinmassiv|Dachsteinstock]] im [[Kemetgebirge]. | |||
==Quelle== | ==Quelle== | ||
Anisa, Almen im Herzen Österreichs | * Anisa, ''Almen im Herzen Österreichs'' | ||
[[Kategorie:Alm]] | [[Kategorie:Alm]] | ||
[[Kategorie:Almwirtschaft (Geschichte)|Kategorie:Alm]] | |||
[[Kategorie:Geschichte]] | [[Kategorie:Geschichte]] | ||
[[Kategorie:Dachsteingebirge]] | |||
Version vom 27. Juli 2015, 15:27 Uhr
Die Lackenmoosalm ist eine Almwüstung beim Lackenofen an der Grenze zum Truppenübungsplatz Dachstein-Krippenstein.
Allgemeines
Auf der Alm wurde vom Verein Anisa ein Hüttenfundament aus dem Spätmittelalter auf 2 002 m ü. A. unter dem Lackenofen und Reste einer bronzezeitlichen Hütte auf 1 990 m Seehöhe in der darunterliegenden Grube gefunden.
Geschichte
Der mittelalterliche Almbetrieb ist ab dem 14. Jahrhundert nachweisbar. Beide Hütten waren vom 14. bis zum 16. Jahrhundert bewirtschaftet. 1580 wurde durch eine Klimaverschlechterung die Bewirtschaftung unterbrochen, bis um 1900 die Alm aufgelassen wurde.
Die Alm wurde 1910 aufgelassen. Sie zählte wie die Langkaralm, die Hirzkaralm, die Gjaidalm, die Taubenkaralm, die Schönbühelalm, die Maisenbergalm und die Modereckalm zu den sogenannten Schladminger Almen am Dachsteinstock im [[Kemetgebirge].
Quelle
- Anisa, Almen im Herzen Österreichs