Zirbenschnaps: Unterschied zwischen den Versionen

Aus EnnstalWiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ewaldgabardi (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1:
[[Datei:Zirbnschnaps-006.jpg|thumb|Zirbenschnaps]]
[[Datei:Zirbnschnaps-006.jpg|thumb|Zirbenschnaps]]
Der '''{{PAGENAME}}''' wird aus den Zäpfen der [[Zirbe]] gewonnen und kann neben dem [[Zirbengeist]] als [[Zirbenlikör]] erzeugt werden.
Der '''{{PAGENAME}}''' wird aus den Zapfen der [[Zirbe]] gewonnen und kann entweder als [[Zirbengeist]] oder als [[Zirbenlikör]] erzeugt werden.


== Allgemeines ==
== Allgemeines ==
Der Zirbenlikör wird im Volksmund "Zirbn" genannt erfreut sich in den Gebirgsregionen großer Beliebtheit. Dieser Likör wird im Frühsommer mit Zirbenzäpfen, welche voll im Saft stehen, angesetzt. Hingegen wird der Zirbengeist im Herbst mit den holzigen Zäpfen der Zirbe gebrannt.
Der Zirbenlikör wird im Volksmund "Zirbn" genannt und erfreut sich in den Gebirgsregionen großer Beliebtheit. Dieser Likör wird im Frühsommer mit Zirbenzapfen, welche voll im Saft stehen, angesetzt. Hingegen wird der Zirbengeist im Herbst mit den holzigen Zapfen der Zirbe gebrannt.
   
   
== Zirbenlikör ==
== Ansetzen des Zirbenlikörs ==
Etwa 5 Zirbenzäpfen in dickere Scheiben schneiden und dann in 1 Liter Korn einlegen. Wichtig dabei ist, dass die Zäpfen harzig sind. Den angesetzten Behälter ungefähr 5 Wochen an einem hellen Platz oder in der Sonne stehen lassen. In dieser Zeit erhält der angesetzte Schnaps eine rote Farbe. Den Behälter ab und zu schütteln oder umdrehen. Die Länge des "Ansetzens" richtet sich nach der Beliebtheit des typisch herb holzigen Geschmackes des Zirbenlikörs. Nach dem Ansetzen den Schnaps durch ein Tuch abseihen und Zucker dazu geben. Danach wird gewartet, bis sich die Süße des Zuckers einstellt.  
Etwa 5 Zirbenzapfen in dickere Scheiben schneiden und dann in 1 Liter Korn (Schnaps) einlegen. Wichtig dabei ist, dass die Zapfen harzig sind. Den angesetzten Behälter ungefähr 5 Wochen an einem hellen Platz oder in der Sonne stehen lassen. In dieser Zeit erhält der angesetzte Schnaps eine rote Farbe. Den Behälter ab und zu schütteln oder umdrehen. Die Länge des "Ansetzens" richtet sich nach der gewünschten Ausgeprägtheit des typisch herb-holzigen Geschmackes des Zirbenlikörs. Nach dem Ansetzen den Schnaps durch ein Tuch abseihen und Zucker dazugeben. Danach wird gewartet, bis sich die Süße des Zuckers einstellt.  


Da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, ist es ratsam, zwischendurch den Zirbenlikör mehrmals zu kosten. Dabei gilt - je weniger Zucker, umso herber der Geschmack.
Da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, ist es ratsam, zwischendurch den Zirbenlikör mehrmals zu kosten. Dabei gilt - je weniger Zucker, umso herber der Geschmack.

Version vom 15. August 2011, 14:38 Uhr

Zirbenschnaps

Der Zirbenschnaps wird aus den Zapfen der Zirbe gewonnen und kann entweder als Zirbengeist oder als Zirbenlikör erzeugt werden.

Allgemeines

Der Zirbenlikör wird im Volksmund "Zirbn" genannt und erfreut sich in den Gebirgsregionen großer Beliebtheit. Dieser Likör wird im Frühsommer mit Zirbenzapfen, welche voll im Saft stehen, angesetzt. Hingegen wird der Zirbengeist im Herbst mit den holzigen Zapfen der Zirbe gebrannt.

Ansetzen des Zirbenlikörs

Etwa 5 Zirbenzapfen in dickere Scheiben schneiden und dann in 1 Liter Korn (Schnaps) einlegen. Wichtig dabei ist, dass die Zapfen harzig sind. Den angesetzten Behälter ungefähr 5 Wochen an einem hellen Platz oder in der Sonne stehen lassen. In dieser Zeit erhält der angesetzte Schnaps eine rote Farbe. Den Behälter ab und zu schütteln oder umdrehen. Die Länge des "Ansetzens" richtet sich nach der gewünschten Ausgeprägtheit des typisch herb-holzigen Geschmackes des Zirbenlikörs. Nach dem Ansetzen den Schnaps durch ein Tuch abseihen und Zucker dazugeben. Danach wird gewartet, bis sich die Süße des Zuckers einstellt.

Da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, ist es ratsam, zwischendurch den Zirbenlikör mehrmals zu kosten. Dabei gilt - je weniger Zucker, umso herber der Geschmack.

Quellen