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Oberst '''Rudolf Klinke''' († [[15. Dezember]] [[1939]]) war der Initiator der Erbauung der [[Oberst-Klinke-Hütte]] in den [[Ennstaler Alpen]].
Oberst '''Rudolf Klinke''' (* [[1888]] in Iglau, Mähren, † [[15. Dezember]] [[1939]]) war der Initiator der Erbauung der [[Oberst-Klinke-Hütte]] in den [[Ennstaler Alpen]].
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Unter seinem Kommando als Kommandant des III. Bataillons des  Gebirgsjäger-Regiments 138 begann die Errichtung der Hütte Oberst-Klinke-Hütte. Noch vor der Fertigstellung verstarb Klinke in Koblenz an einer Lungenembolie.  
== Leben ==
[[1906]] begann er seine militärische Laufbahn als Soldat in der k. u k. Armee  den Garnisonen Znaim und Wien. Schließlich kam er zum 2. Tiroler Landesschützenregiment, einem der drei späteren Kaiserschützenregimenter, die als altösterreichische Hochgebirgstruppen bekannt wurden. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde er [[1914]]  bei Gefechten in Galizien verwundet. Nach seiner Genesung kämpfte er an der Südfront in den Sextener Dolomiten und am Isonzo. Den Ersten Weltkrieges beendete Klinke im  Dienstrang eines Majors.
 
Nach Kriegsende arbeitete er zunächst bei der Heimkehrerauskunftsstelle der Bezirkshauptmannschaft Reutte in Tirol. In das Bundesheer der ersten österreichischen
Republik trat er 1920 ein und war zwischen 1923 und 1924 als Stabshauptmann bei der Grenzregulierungskommission eingesetzt. Als Hochalpinist beim Landesschützenregiment Hall in Tirol legte Klinke im Jahr 1927 die Prüfung als Heeresbergführer ab. Er leitete die Alpinausbildung und den Alpinen Rettungsdienst des Heeres.
 
Im September 1938 wurde er als Oberst Kommandeurdes III. Bataillons des  Gebirgsjäger-Regiments 138 mit Standort [[Admont]]. Dort gründete er den [[Bergsportverein Gesäuse]], bei dem alle Angehörigen des Bataillons automatisch Mitglieder waren. Der von ihm eingesetzte Feldwebel [[Peter Brandl]] leitete die Bauarbeiten der Errichtung der Oberst-Klinke-Hütte.  
 
Nach dem Einsatz im Polenfeldzug und am Westwall wurde sein Bataillon in den Raum Koblenz - Mosel verlegt. Am 15. Dezember 1939 erlag Oberst Klinke in Koblenz plötzlich und unerwartet einer Lungenembolie. Seine Frau lebte dann später in einem Altersheim in Hall in Tirol, sein Sohn war 1943 in Russland gefallen, seine Tochter bereits 1935 in Hall.


== Quelle ==
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[[Kategorie:Alpinismus]]
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[[Kategorie:Alpinismus (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Person (Alpinismus)]]
[[Kategorie:Militär]]
[[Kategorie:Militär]]
[[Kategorie:Person (Militär)]]
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[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg]]
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg]]
[[Kategorie:Admont]]