Herbert Wölger: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Woelger_Herbert.jpg|thumb| v.l.n.r.: Johann Seitinger (Umweltlandesrat Steiermark), Herbert Wölger  (Nationalparkdirektor Gesäuse), Niki Berlakovich (Umweltminister)]]'''Herbert Wölger'''  aus [[Frauenberg]], Gemeinde  [[Ardning]] ist seit [[1. März]] [[2012]] Direktor des  [[Nationalpark Gesäuse|Nationalparks Gesäuse]].


== Karriere ==
== Karriere ==
Wölger wuchs in Frauenberg am elterlichen Bauernhof auf. Bevor er beim  Nationalpark Gesäuse seinem Vorgänger [[Werner Franek]] nachfolgte war Manager im [[swiki:Holzcluster]] in Salzburg. Herbert Wölger hat als Absolvent der Universität für Bodenkultur (Forst-  und Holzwirtschaft) auch Erfahrung im praktischen [[Naturschutz]]. Über  drei Jahre lang hat Wölger für die Unterschutzstellung und Entwicklung  einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung in einem von der Entwaldung  bedrohten Gebiet im Norden Argentiniens gearbeitet. Naturraummanagement  und die Einbeziehung der ''Stakeholder'' in die Planung der Aktivitäten  standen dabei im Vordergrund. In Zusammenarbeit mit den lokalen NGOs  konnten den dort lebenden Menschen alternative Einkommensmöglichkeiten  angeboten und die Waldflächen unter Schutz gestellt werden. Der erste  FSC-zertifizierte Naturwaldbetrieb konnte unter seiner Leitung etabliert  werden. Zuletzt hat Wölger als Manager im Holzcluster Salzburg  gearbeitet, eine Initiative der Landesregierung, um die  Wettbewerbsfähigkeit der Holz be- und verarbeitenden Betriebe zu  stärken. Die dort gewonnen Erfahrungen wie die Initiierung von  Unternehmenskooperationen, den Aufbau des Wissensmanagements, die  Errichtung und Betreuung eines Expertenpools, die Kooperation mit  anderen Holzclustern und die Internationalisierung wird er bei seiner  künftigen Tätigkeit im Nationalpark einbringen können.
Wölger wuchs in Frauenberg am elterlichen Bauernhof auf. Bevor er beim  Nationalpark Gesäuse seinem Vorgänger [[Werner Franek]] nachfolgte, war er Manager im [[swiki:Holzcluster]] in Salzburg. Herbert Wölger hat als Absolvent der Universität für Bodenkultur (Forst-  und Holzwirtschaft) auch Erfahrung im praktischen [[Naturschutz]]. Über  drei Jahre lang arbeitete Wölger für die Unterschutzstellung und Entwicklung  einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung in einem von der Entwaldung  bedrohten Gebiet im Norden Argentiniens. Naturraummanagement  und die Einbeziehung der ''Stakeholder'' in die Planung der Aktivitäten  standen dabei im Vordergrund. In Zusammenarbeit mit den lokalen NGOs  konnten den dort lebenden Menschen alternative Einkommensmöglichkeiten  angeboten und die Waldflächen unter Schutz gestellt werden. Der erste  FSC-zertifizierte Naturwaldbetrieb konnte unter seiner Leitung etabliert  werden. Zuletzt hatte Wölger als Manager im Holzcluster Salzburg  gearbeitet, eine Initiative der Landesregierung, um die  Wettbewerbsfähigkeit der Holz be- und verarbeitenden Betriebe zu  stärken. Die dort gewonnen Erfahrungen wie die Initiierung von  Unternehmenskooperationen, den Aufbau des Wissensmanagements, die  Errichtung und Betreuung eines Expertenpools, die Kooperation mit  anderen Holzclustern und die Internationalisierung wird er bei seiner  künftigen Tätigkeit im Nationalpark einbringen können.


== Quellen ==
== Quellen ==

Aktuelle Version vom 29. März 2015, 19:43 Uhr

v.l.n.r.: Johann Seitinger (Umweltlandesrat Steiermark), Herbert Wölger (Nationalparkdirektor Gesäuse), Niki Berlakovich (Umweltminister)

Herbert Wölger aus Frauenberg, Gemeinde Ardning ist seit 1. März 2012 Direktor des Nationalparks Gesäuse.

Karriere

Wölger wuchs in Frauenberg am elterlichen Bauernhof auf. Bevor er beim Nationalpark Gesäuse seinem Vorgänger Werner Franek nachfolgte, war er Manager im swiki:Holzcluster in Salzburg. Herbert Wölger hat als Absolvent der Universität für Bodenkultur (Forst- und Holzwirtschaft) auch Erfahrung im praktischen Naturschutz. Über drei Jahre lang arbeitete Wölger für die Unterschutzstellung und Entwicklung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung in einem von der Entwaldung bedrohten Gebiet im Norden Argentiniens. Naturraummanagement und die Einbeziehung der Stakeholder in die Planung der Aktivitäten standen dabei im Vordergrund. In Zusammenarbeit mit den lokalen NGOs konnten den dort lebenden Menschen alternative Einkommensmöglichkeiten angeboten und die Waldflächen unter Schutz gestellt werden. Der erste FSC-zertifizierte Naturwaldbetrieb konnte unter seiner Leitung etabliert werden. Zuletzt hatte Wölger als Manager im Holzcluster Salzburg gearbeitet, eine Initiative der Landesregierung, um die Wettbewerbsfähigkeit der Holz be- und verarbeitenden Betriebe zu stärken. Die dort gewonnen Erfahrungen wie die Initiierung von Unternehmenskooperationen, den Aufbau des Wissensmanagements, die Errichtung und Betreuung eines Expertenpools, die Kooperation mit anderen Holzclustern und die Internationalisierung wird er bei seiner künftigen Tätigkeit im Nationalpark einbringen können.

Quellen