Lauferbauerbrücke: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''{{PAGENAME}}''' ist ein unter [[Denkmalschutz]] stehender Straßenübergang über die [[Enns]] im [[Gesäuse]] und verbindet die Gemeinden [[Weng im Gesäuse]] und [[Admont]].  
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Die '''{{PAGENAME}}''' ist ein unter [[Denkmalschutz]] stehender Straßenübergang über die [[Enns]] im [[Gesäuse]] und verbindet die Ortschaft [[Weng im Gesäuse]] mit der Muttergemeinde [[Admont]].  


== Allgemeines ==
== Allgemeines ==
Über die Brücke verläuft der [[Ennstal Radweg]].
Über die Brücke verläuft der [[Ennstal Radweg]].


==Geschichtliches==
==Geschichte==
Ennsbrücken nach alter Bauweise stehen nur mehr wenige. Allzu sehr rüttelt und gräbt die Wucht des Flusses an den Brückenjochen und an den eingerammten Piloten. 2003  entschlossen sich die Verantwortlichen, die baufällige, aber denkmalgeschützte Brücke nach der alten Holzbauweise neu zu errichten, also ohne Stahlträger oder betonierte Pfeiler.  
Ennsbrücken nach alter Bauweise stehen nur mehr wenige. Allzu sehr rüttelt und gräbt die Wucht des Flusses an den Brückenjochen und an den eingerammten Piloten. 2003  entschlossen sich die Verantwortlichen, die baufällige, aber denkmalgeschützte Brücke nach der alten Holzbauweise neu zu errichten, also ohne Stahlträger oder betonierte Pfeiler.  


Dazu benötigte man 400 Kubikmeter widerstandsfähiges Tannen- und Lärchenholz. Besonders die Längsträger waren   in   den Dimensionen eine Herausforderung: Riesige  Tannen wurden mühsam aus   den Hochlagen ins Tal geführt. Diese uralte Holztechnik ist in den Archiven dokumentiert, bereits vor 400 Jahren wurden derartige „Ennsbäume“ zum  Brückenbau verwendet.
Dazu benötigte man 400 Kubikmeter widerstandsfähiges Tannen- und [[Lärche]]nholz. Besonders die Längsträger waren in den Dimensionen eine Herausforderung: Riesige  Tannen wurden mühsam aus den Hochlagen ins Tal geführt. Diese uralte Holztechnik ist in den Archiven dokumentiert, bereits vor 400 Jahren wurden derartige „Ennsbäume“ zum  Brückenbau verwendet.


Die Besichtigung der größten Holzbrücke Österreichs und der Blick von der Brücke in das  Gesäuse sind eine Wanderung wert.
Die Besichtigung der größten Holzbrücke Österreichs und der Blick von der Brücke in das Gesäuse sind einen Besuchwert.
 
Doch schon 13 Jahre später, [[2017]], musste die Brücke abermals erneuert werden. Der Grund dafür: anstelle von robustem Lärchenholz wurde das weniger geeignete
Tannenholz verwendet. Auf den Kosten für die Wiedererrichtung bleibt die Gemeinde Admont sitzen. Sowohl das für den Brückenbau beauftragte Planungsbüro als auch die
ausführende Baufirma sind nämlich mittlerweile in Konkurs gegangen. Der finanzielle Schaden wurde auf 450.000 Euro geschätzt, der nun jedoch unterschritten werden konnte.  
 
Glücklicherweise stellte sich nach dem Abbruch der Lauferbauerbrücke heraus, dass die darunterliegenden Joche noch voll funktionstauglich sind. Am [[8. Mai]] begannen dann Wiedererrichtungsarbeiten durch das Einheben der neuen Eisenträger kann beginnen. Für den weiteren Holzaufbau waren weitere vier Wochen geplant. Eröffnet wurde die Lauferbauerbrücke dann Anfang Juni.


== Bildergalerie ==
== Bildergalerie ==
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Datei:Nationalpark Gesaeuse  Lauferbauer Bruecke.jpg|Lauferbauerbrücke
Datei:Lauferbb.09.jpg|
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Datei:Lauferbauerbrücke01.jpg|
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*[[Benutzer:Ewaldgabardi| Ewald Gabardi]]
*[[Benutzer:Ewaldgabardi| Ewald Gabardi]]
* Wanderführer
* Wanderführer
* {{Quelle ET|28. April 2017}}


[[Kategorie:Infrastruktur]]
[[Kategorie:Infrastruktur]]