Emanuel Wock: Unterschied zwischen den Versionen
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Sein Vater war Oberamtmann zu Neuberg in Steiermark. Von seinen Eltern für den geistlichen Beruf bestimmt, kam Emanuel aus der Neuberger Pfarrschule, an der er den ersten Unterricht erhielt, in das Gratzer Convict und trat aus diesem am 4. November 1817 zu Admont in den Benedictinerorden ein, bei welcher Gelegenheit er seinen Taufnamen Anton mit dem Klosternamen Emanuel vertauschte. Am [[6. Jänner]] [[1820]] machte er die feierliche Profeß, am [[30. September]] [[1821]] las er die erste heilige Messe. Nun widmete er sich als | Sein Vater war Oberamtmann zu Neuberg in Steiermark. Von seinen Eltern für den geistlichen Beruf bestimmt, kam Emanuel aus der Neuberger Pfarrschule, an der er den ersten Unterricht erhielt, in das Gratzer Convict und trat aus diesem am 4. November 1817 zu Admont in den Benedictinerorden ein, bei welcher Gelegenheit er seinen Taufnamen Anton mit dem Klosternamen Emanuel vertauschte. Am [[6. Jänner]] [[1820]] machte er die feierliche Profeß, am [[30. September]] [[1821]] las er die erste heilige Messe. Nun widmete er sich als Kaplan in [[Mautern]] der Seelsorge, die er auch 1823 in Kammern, 1824 in [[Kalwang| Kallwang]] versah. 1827 wurde er Spiritual der Kleriker und Professor der Erziehungskunde im Stifte, 1831 Normalschuldirector und Professor der Katechetik und blieb es bis 1840. In diesem Jahre zum Kellermeister im Stifte Admont ernannt, ging er 1844 als Stiftshofmeister nach St. Martin, in welcher Stellung er durch 26 Jahre bis zu seinem 1870 erfolgten Tode wirkte. | ||
In der Seelsorge als tüchtiger Kanzelredner gerühmt, machte er sich als Normalschuldirector um den Unterricht der Taubstummen besonders verdient, wozu er sich die nöthigen Kenntnisse während der Ferien in Wien erworben hatte. Als Stiftshofmeister zu St. Martin wurde er in den Gemeinderath von Straßgang gewählt, in welchem er bis an sein Lebensende in ersprießlichster Weise, namentlich in streitigen Angelegenheiten vermittelnd wirkte. Als dann später die Bezirksvertretungen ins Leben traten, wurde er auch Mitglied derselben. | In der Seelsorge als tüchtiger Kanzelredner gerühmt, machte er sich als Normalschuldirector um den Unterricht der Taubstummen besonders verdient, wozu er sich die nöthigen Kenntnisse während der Ferien in Wien erworben hatte. Als Stiftshofmeister zu St. Martin wurde er in den Gemeinderath von Straßgang gewählt, in welchem er bis an sein Lebensende in ersprießlichster Weise, namentlich in streitigen Angelegenheiten vermittelnd wirkte. Als dann später die Bezirksvertretungen ins Leben traten, wurde er auch Mitglied derselben. | ||