Die Mahnung des Hammerherrn: Unterschied zwischen den Versionen
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
K Textersetzung - „[http://www.ennstalwiki.at/wiki/images/0/01/Hasitschka%2C_Wegpunkte_Ges%C3%A4use_red.pdf Hasitschka,_Wegpunkte_Gesäuse_red.pdf]“ durch „Media:Hasitschka, Wegpunkte Gesäuse red.pdf“ |
||
| Zeile 25: | Zeile 25: | ||
* [[Josef Hasitschka]] | * [[Josef Hasitschka]] | ||
== Das Beiheft als PDF == | == Das Beiheft als PDF == | ||
* [ | * [[Media:Hasitschka, Wegpunkte Gesäuse red.pdf]] | ||
[[Kategorie:Kultur und Bildung]] | [[Kategorie:Kultur und Bildung]] | ||
[[Kategorie:Altenmarkt bei Sankt Gallen]] | [[Kategorie:Altenmarkt bei Sankt Gallen]] | ||
[[Kategorie:Gesäuse]] | [[Kategorie:Gesäuse]] | ||
Version vom 9. Mai 2017, 07:40 Uhr
Die Mahnung des Hammerherrn ist eine Inschrift im Epitaph des Nikolaus Praunfalk in der Pfarrkirche von Altenmarkt bei Sankt Gallen.
Inschrift
Die lateinische Inschrift lautet übersetzt:
Bleib ein Weilchen stehen, mein Gast, und
höre mich, der ich da liege. Willst du wissen,
wer ich bin, wer ich früher gewesen bin, so
vernimm: Mein Name ist Nikolaus von der
edlen Familie der Praunfalkh von Falkental
in Summerau. Unter drei römischen Kaisern
des österreichischen Herrscherhauses war
ich auch als deren Vertrauter in wichtige
Geheimgeschäfte eingeweiht. Verwalter
der kaiserlichen Herrschaft in Steyr und sogar
Stadthauptmann bin ich gewesen – ach,
bin ich gewesen. ... Gestorben bin ich am
2. Okt. 1632. Nun weißt du, wer ich bin. Ich
bin, was du heute oder morgen sein wirst.
Das ist unser aller Los. Bitte Gott für mich um Erbarmen.
„Ich bin, was du morgen sein wirst“ entspricht dem Leitmotiv der barocken Frömmigkeit: Gedenke des Todes!