Haselkaralm: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichtliches ==
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* Haselkaralm  – rätselhafte Ruinen
* Haselkaralm  – rätselhafte Ruinen
Wer  auf  der  langen Wanderung vom  [[Hartelsgraben]] zur  [[Neuburgalm]] die  Haselkaralm am Fuße  
Wer  auf  der  langen Wanderung vom  [[Hartelsgraben]] zur  [[Neuburgalm]] die  Haselkaralm am Fuße des Lugauers besucht, wird sich  über rätselhafte Reste von  Steinbauten, etwa 200  Meter südlich der  Hütte, wundern. Wie Ruinen im kolumbianischen Peru  stehen sie auf  einem kleinen Plateau direkt in der [[Lugauer Plan]] und werden jährlich  von Frühjahrslawinen  überrollt.   
des Lugauers besucht, wird sich  über rätselhafte Reste von  Steinbauten, etwa 200  Meter südlich der  Hütte, wundern. Wie  
Ruinen im kolumbianischen Peru  stehen sie auf  einem kleinen Plateau direkt in der [[Lugauer Plan]]  
und werden jährlich  von Frühjahrslawinen  überrollt.   


Wer mag auf  diesem lawinengefährdeten Bauplatz gebaut haben?   
Wer mag auf  diesem lawinengefährdeten Bauplatz gebaut haben?   


Es war  der  Direktor der  damaligen  Alpwirtschaftsschule Grabnerhof  Dr. [[Paul Schuppli]], der [[1912]] einen „Alpstall“ mit den Maßen 41,1 m  lang, 8,4 m breit erbauen ließ. 


Es war  der  Direktor der  damaligen  Alpwirtschaftsschule Grabnerhof
Unterm gleichen Dach befand  sich  ein  Wohngebäude mit 4 Wohnräumen und nebenan ein  Wasserreservoir von  ca.  40  Kubikmetern aus Zement. Vermutlich vertraute  Schuppli der Bauweise: das  Mauerwerk, in den Hang hineingebaut, mit einem Pultdach  
Dr. [[Paul Schuppli]], der [[1912]] einen „Alpstall“ mit den Maßen 41,1 m  lang, 8,4 m breit erbauen ließ. 
 
Unterm gleichen Dache befand  sich  ein  Wohngebäude mit 4 Wohnräumen und nebenan ein  Wasserreservoir von  ca.  40  Kubikmetern aus Zement. Vermutlich vertraute  Schuppli der Bauweise: das  Mauerwerk, in den Hang hineingebaut, mit einem Pultdach  
angeglichen  an die Hangneigung, sollte den Lawinen standhalten.  Das Holzdach wurde aber bald danach von einer großen Lawine weggerissen. Eine riesige Staublawine im Jahre [[1944]] trug alle Holzteile ab und lagerte sie hoch am  Gegenhang ab.  Schupplis Experiment war  gescheitert.
angeglichen  an die Hangneigung, sollte den Lawinen standhalten.  Das Holzdach wurde aber bald danach von einer großen Lawine weggerissen. Eine riesige Staublawine im Jahre [[1944]] trug alle Holzteile ab und lagerte sie hoch am  Gegenhang ab.  Schupplis Experiment war  gescheitert.
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==Bewirtschaftung==
==Bewirtschaftung==

Version vom 1. Oktober 2014, 11:49 Uhr

Die Haselkaralm (1 1482 m ü. A.) ist eine Almhütte in den Ennstaler Alpen im Johnsbachtal im Gesäuse.

Allgemeines

Die Alm liegt östlich vom Lugauer im Haselkar.

Geschichtliches

  • Haselkaralm – rätselhafte Ruinen

Wer auf der langen Wanderung vom Hartelsgraben zur Neuburgalm die Haselkaralm am Fuße des Lugauers besucht, wird sich über rätselhafte Reste von Steinbauten, etwa 200 Meter südlich der Hütte, wundern. Wie Ruinen im kolumbianischen Peru stehen sie auf einem kleinen Plateau direkt in der Lugauer Plan und werden jährlich von Frühjahrslawinen überrollt.

Wer mag auf diesem lawinengefährdeten Bauplatz gebaut haben?

Es war der Direktor der damaligen Alpwirtschaftsschule Grabnerhof Dr. Paul Schuppli, der 1912 einen „Alpstall“ mit den Maßen 41,1 m lang, 8,4 m breit erbauen ließ.

Unterm gleichen Dach befand sich ein Wohngebäude mit 4 Wohnräumen und nebenan ein Wasserreservoir von ca. 40 Kubikmetern aus Zement. Vermutlich vertraute Schuppli der Bauweise: das Mauerwerk, in den Hang hineingebaut, mit einem Pultdach angeglichen an die Hangneigung, sollte den Lawinen standhalten. Das Holzdach wurde aber bald danach von einer großen Lawine weggerissen. Eine riesige Staublawine im Jahre 1944 trug alle Holzteile ab und lagerte sie hoch am Gegenhang ab. Schupplis Experiment war gescheitert.

Bewirtschaftung

Die Haselkaralm ist nicht bewirtschaftet.

Quellen

Das Beiheft als PDF