Enns: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:414143ennsaichDRI.jpg|thumb|Die Enns bei Aich]]Die  '''Enns''' ist ein rechter Nebenfluss der Donau und entspringt in den  [[Radstädter Tauern]] im [[swiki:Bundesland Salzburg|Bundesland Salzburg|Land Salzburg]].  
[[Datei:414143ennsaichDRI.jpg|thumb|Die Enns bei Aich]]Die  '''Enns''' ist ein rechter Nebenfluss der Donau und entspringt in den  [[Radstädter Tauern]] im [[swiki:Bundesland Salzburg|Land Salzburg]].  


==Allgemeines==
==Allgemeines==

Version vom 4. Dezember 2010, 18:56 Uhr

Die Enns bei Aich

Die Enns ist ein rechter Nebenfluss der Donau und entspringt in den Radstädter Tauern im Land Salzburg.

Allgemeines

Der Name kommt vom keltischen "Anisa". Die Enns hat eine Länge von 254 km. Sie ist ein typischer Wildwasserfluss der nördlichen Ostalpen mit dem fünftgrößten Einzugsgebiet Österreichs (6080 qkm). An der Messstelle Ennsortskai beträgt die mittlere Durchflussmenge 201 m³/Sek.

Verlauf

Die Quelle der Enns befindet sich im Bundesland Salzburg im Pongau in einem Seitental des Flachautals in etwa 2.000 m ü. A. im Bereich der Radstädter Tauern. Das Längstal, das die Enns zunächst nach Norden nimmt, ist ein von der Eiszeit geformten, teilweise versumpften Längstal an der Grenze zwischen den Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen bis zur Paltenmündung. Am Mandlingpass erreicht sie dann die Steiermark und durchbricht zwischen Admont und Hieflau das Gesäuse, eine etwa 15 km langen Schlucht, die den Kalkalpenstock der Ennstaler Alpen durchbricht. Dann fließt sie nach Norden und erreicht bei der Einmündung des Laußabachs Oberösterreich.

"Österreich ob der Enns" und "Österreich unter der Enns"

Nördlich von Steyr, wo sie wo sie ins Alpenvorland tritt, bildet sie die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich. Daher die alten Namen "Österreich ob der Enns" und "Österreich unter der Enns". Bei Mauthausen in die Donau mündet.

Um Talböden land- und forstwirtschaftlich besser nutzen zu können, begann man Mitte des 19. Jahrhunderts mit der Regulierung der rund 70 km langen Strecke zwischen Weißenbach bei Haus und dem Gesäuse begonnen. So konnte bis 1939 der Flusslauf um 19 km verkürzt werden.

Wasserkraft

Im unteren Ennstal errichtete die Ennskraftwerke AG (Ennskraft) zehn Laufkraftwerke: Schönau, Weyer, Großraming, Losenstein, Ternberg, Rosenau, Garsten-St. Ulrich, Staning, Mühlrading und St. Pantaleon. Die Gesamterzeugung dieser zehn Kraftwerke mit Schwellbetrieb betrug 1998 1,8 Milliarden Kilowatt.

Quelle