Admonter Haus: Unterschied zwischen den Versionen

K mit einem interessanten Link zum original Hütten-Standblatt aus dem Jahr 1932 versehen
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== Lage ==
== Lage ==
Das dem [[Österreichischer Alpenverein|ÖAV]], [[ÖAV Sektion Admont-Gesäuse|Sektion Admont-Gesäuse]] {{PAGENAME}} befindet sich am markanten [[Grabnertörl]] zwischen [[Mittagskogel]]  und [[Admonter Warte]] auf 1 725 [[m ü. A.]].
Das dem [[Oesterreichischer Alpenverein|ÖAV]], [[ÖAV Sektion Admont-Gesäuse|Sektion Admont-Gesäuse]] {{PAGENAME}} befindet sich am markanten [[Grabnertörl]] zwischen [[Mittagskogel]]  und [[Admonter Warte]] auf 1 725 [[m ü. A.]].


== Geschichte ==
== Geschichte ==  
Mit der Eröffnung der [[Ennstalbahn]] im Jahre [[1872]] entwickelte sich auch der [[Fremdenverkehr]] im [[Ennstal]]. Eine alpine Gruppe begann die Berge im [[Gesäuse]]  und den Haller Mauern zu „erkunden“. [[1872]] als „D’ lustigen Almbuam“ gegründet, [[1879]] umbenannt zu „D’ Ennsthaler“. [[1892]] entstand daraus die Sektion „Ennsthal-Admont“ des „Deutschen und Österreichischen Alpen-Vereines“, heute ÖAV Sektion Admont-Gesäuse.
   
   
Das Bestreben des altehrwürdigen Österreichischen Alpenvereins war, die Kenntnis der Alpen ...zu erweitern und zu verbreiten sowie deren Bereisung zu erleichtern.  Dies bedeutete vor allem das Anlegen von Steigen (so verbesserte und versicherte man den Steig auf den [[Natterriegel]]) und den Bau von Schutzhütten. Bereits [[1894]] beschloss man, auf dem ''Grabnerthör'' ein Schutzhaus zu erbauen. Bereits im nächsten Jahr stand das „Admonter Haus“ und konnte am [[18. August]] [[1895]], dem 65. Geburtstag des Kaisers Franz Josef I., eröffnet werden. Stolz schrieb einer der Berg-Pioniere des Gebietes, [[Heinrich Heß]], in seinem „Spezial-Führer durch das Gesäuse“:  
Das Bestreben des altehrwürdigen Oesterreichischen Alpenvereins war, die Kenntnis der Alpen zu erweitern und zu verbreiten sowie deren Bereisung zu erleichtern.  Dies bedeutete den Bau von Schutzhütten und vor allem das Anlegen von Steigen. So verbesserte und sicherte man beispielsweise den Steig auf den [[Natterriegel]]. [[1894]] beschloss man, auf dem ''Grabnerthör'' ein Schutzhaus zu erbauen. Im Bauausschuss waren [[Heinrich Heß]], [[Karl Pongratz]], [[Franz Sulzer]] und [[Ludwig Steinberg]]. Im Frühjahr des nächsten Jahres begann man mit den Bauarbeiten und das „Admonter Haus“ konnte am [[18. August]] [[1895]], dem 65. Geburtstag des Kaisers Franz Josef I., eröffnet werden. Stolz schrieb einer der Berg-Pioniere des Gebietes, Heinrich Heß, in seinem „Spezial-Führer durch das Gesäuse“:  


''Es ist aus festem Steinmauerwerk ausgeführt und in allen Räumen gut vertäfelt. Es besitzt ... einen Matratzenschlafraum für 8 Personen; im ersten Stockwerke befinden sich 4 Zimmer mit je 2 bis 3 Betten und ein Raum mit Matratzenlagern.''
''Es ist aus festem Steinmauerwerk ausgeführt und in allen Räumen gut vertäfelt. Es besitzt ... einen Matratzenschlafraum für 8 Personen; im ersten Stockwerke befinden sich 4 Zimmer mit je 2 bis 3 Betten und ein Raum mit Matratzenlagern.''
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In den [[1930er]] Jahren lag der Hüttenschlüssel im [[Hotel Sulzer]] in Admont.
In den [[1930er]] Jahren lag der Hüttenschlüssel im [[Hotel Sulzer]] in Admont.
== Hüttenwirte ==
* 1885: Ludwig Moser aus Graz
* [[1896]]/[[1897|97]]: Julius Mussotter aus Wien
* [[1898]]: J. Janz
* [[1899]] - [[1902]]: Andreas Mayrhofer
* [[1903]]: Philomena Rinessl
* [[1904]] - [[1909]]: Hermann Putz
* [[1910]]: Johann Zechani aus [[Rottenmann]]
* [[1911]] - [[1914]]: Hans Lengauer aus Opponitz
* [[1915]] - [[1922]]: Simon Pichlmayr aus [[Weng im Gesäuse]]
* [[1923]] - ?: Josef Pretscher aus [[Hall]]
...


== Weblinks ==
== Weblinks ==
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* Homepage der Hütte
* Homepage der Hütte
* [[Josef Hasitschka]], mit detaillierten Quellenangaben und Literaturverweisen im EnnstalWiki-Beitrag [[Natterriegel]]
* [[Josef Hasitschka]], mit detaillierten Quellenangaben und Literaturverweisen im EnnstalWiki-Beitrag [[Natterriegel]]


[[Kategorie:Tourismus]]
[[Kategorie:Tourismus]]