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Aus kommunaler Sicht bildet | Aus kommunaler Sicht bildet das Medienzentrum, welches die alte [[Dachstein-Tauern-Halle]] ersetzen wird, den Kernbereich aller infrastrukturellen Leitprojekte rund um die FIS Alpine SKi WM 2013. Baubeginn: August 2010; Fertigstellung: Oktober 2011. | ||
==Technische Kurzbeschreibung== | |||
* Untergeschoß: 101 PKW-Stellflächen, Haupt-WC-Anlage | |||
* Erdgeschoß: Großer Veranstaltungssaal (bis zu 1.400 Sitzplätze), großes Eingangsfoyer, Café | |||
* 1. Obergeschoß: Kleiner Saal (ca. 280 Personen), Galerie in den großen Saal, vier Seminarräume, WC-Anlagen | |||
* 2. Obergeschoß: Musikprobenraum, Kleiner Saal, Büroräumlichkeiten, Technikraum | |||
* [[Technische Daten Congress Schladming|Technische Daten Gebäude, Flusswasserkühlung, Fernwärme, Grauwassernutzung]] | |||
==Architektur== | |||
Die Konstruktion des Gebäudes ist betont transparent. Sie verbindet die archetypische Klarheit alpinen Bauens mit den Möglichkeiten einer zeitgemäßen (Holz) Architektur, die auf einem in Massivbauweise errichteten Erdgeschoßsockel aufgesetzt wird. Durch die Verwendung des heimischen, nachwachsenden Baustoffes Holz und durch ein ambitioniertes energetisches Konzept wird CO2-Neutralität erzielt. Das soll die besondere Kompetenz Österreichs und der Steiermark im Umgang mit der aktuellen Klimathematik repräsentieren. Holz und heimischer Loden als lebendige Materialien verleihen auch dem Inneren eine besondere Atmosphäre, das durch spannungsvolle Raumfolgen mit überraschenden Ausblicken auf die Umgebung geprägt ist. | |||
== | ==Energie== | ||
Im Bereich erneuerbarer Energie kooperiert Congress Schladming mit „[[Energie Steiermark]]“. Auf der Dachfläche des Congress-Schladming wird eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 20 KWpeak mit einer Energieernte von rd. 20.000 kWh/a errichtet. Bei der Klimatisierung der Räume wird die bestehende Pumpleitung der Beschneiungsanlage der [[Planai]] für eine Flusswasserkühlung genutzt. Das Heizsystem wird an das Versorgungsnetz der [[Bioenergie Schladming]] angeschlossen. Diese Energie wird ausschließlich aus erneuerbaren Rohstoffen aus der Region produziert. Mit einer vorgesehenen Grauwassernutzung für die WC-Spülungen und wasserlosen Pissoirs wird auch eine schonende Nutzung der Trinkwasserressourcen erreicht. | |||
==Nutzung FIS Alpine Ski WM 2013== | |||
Das WM Mediencenter soll eine zentrale Einrichtung für die Ausrichtung und Durchführung der | Das WM-Mediencenter soll eine zentrale Einrichtung für die Ausrichtung und Durchführung der FIS Alpine Ski WM 2013 werden: | ||
* Internationales Pressezentrum für 800 Medienvertreter | * Internationales Pressezentrum für 800 Medienvertreter | ||
* Fernsehtauglichkeit laut ORF-Anforderungen | * Fernsehtauglichkeit laut ORF-Anforderungen | ||
* Rennbüro der FIS Räumlichkeiten für Pressekonferenzen, Meetings & Interviews | * Rennbüro der FIS-Räumlichkeiten für Pressekonferenzen, Meetings & Interviews | ||
* Vielseitiges Subzentrum | * Vielseitiges Subzentrum | ||
* Örtliche Nähe zum Veranstaltungsgelände | * Örtliche Nähe zum Veranstaltungsgelände und zum Stadtzentrum - „WM der kurzen Wege“ | ||
== | ==Nachnutzung== | ||
* | * Unverzichtbares Zukunfts- und Leitprojekt der [[Kleinregion Schladming]] (7 Gemeinden) | ||
* Künftiges Veranstaltungszentrum der Kleinregion für Sport, Kultur und Tourismus | * Künftiges Veranstaltungszentrum der Kleinregion für Sport, Kultur und Tourismus | ||
* Kostendeckende Betriebsführung aufgrund der Attraktivität des Standortes | * Kostendeckende Betriebsführung aufgrund der Attraktivität des Standortes | ||
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* Effizienter Umgang mit Ressourcen aufgrund von Niedrigstenergiebauweise und innovativen Kühlsystem | * Effizienter Umgang mit Ressourcen aufgrund von Niedrigstenergiebauweise und innovativen Kühlsystem | ||
* Barrierefreiheit | * Barrierefreiheit | ||
* Heimstätte für heimische Vereine (Stadtmusikkapelle)Kongress- und | * Heimstätte für heimische Vereine (Stadtmusikkapelle), Kongress- und Seminarveranstaltungen, Behinderten- und Versehrtensportveranstaltungen | ||
* Zentrum für Innovation, Wissenschaft und Wirtschaft | * Zentrum für Innovation, Wissenschaft und Wirtschaft | ||
== | ==Weblink== | ||
* [http://www.congress-schladming.com Homepage Congress Schladming]] | |||
==Quellen== | |||
* Pressemappe Congress Schladming | |||
* [http://www.schladming2013.com www.schladming2013.com] | * [http://www.schladming2013.com www.schladming2013.com] | ||
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Version vom 1. Juni 2011, 13:44 Uhr

Das Congress Schladming ist das Mediencenter der FIS Alpine Ski WM 2013 Schladming in Schladming.
Allgemeines
Aus kommunaler Sicht bildet das Medienzentrum, welches die alte Dachstein-Tauern-Halle ersetzen wird, den Kernbereich aller infrastrukturellen Leitprojekte rund um die FIS Alpine SKi WM 2013. Baubeginn: August 2010; Fertigstellung: Oktober 2011.
Technische Kurzbeschreibung
- Untergeschoß: 101 PKW-Stellflächen, Haupt-WC-Anlage
- Erdgeschoß: Großer Veranstaltungssaal (bis zu 1.400 Sitzplätze), großes Eingangsfoyer, Café
- 1. Obergeschoß: Kleiner Saal (ca. 280 Personen), Galerie in den großen Saal, vier Seminarräume, WC-Anlagen
- 2. Obergeschoß: Musikprobenraum, Kleiner Saal, Büroräumlichkeiten, Technikraum
- Technische Daten Gebäude, Flusswasserkühlung, Fernwärme, Grauwassernutzung
Architektur
Die Konstruktion des Gebäudes ist betont transparent. Sie verbindet die archetypische Klarheit alpinen Bauens mit den Möglichkeiten einer zeitgemäßen (Holz) Architektur, die auf einem in Massivbauweise errichteten Erdgeschoßsockel aufgesetzt wird. Durch die Verwendung des heimischen, nachwachsenden Baustoffes Holz und durch ein ambitioniertes energetisches Konzept wird CO2-Neutralität erzielt. Das soll die besondere Kompetenz Österreichs und der Steiermark im Umgang mit der aktuellen Klimathematik repräsentieren. Holz und heimischer Loden als lebendige Materialien verleihen auch dem Inneren eine besondere Atmosphäre, das durch spannungsvolle Raumfolgen mit überraschenden Ausblicken auf die Umgebung geprägt ist.
Energie
Im Bereich erneuerbarer Energie kooperiert Congress Schladming mit „Energie Steiermark“. Auf der Dachfläche des Congress-Schladming wird eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 20 KWpeak mit einer Energieernte von rd. 20.000 kWh/a errichtet. Bei der Klimatisierung der Räume wird die bestehende Pumpleitung der Beschneiungsanlage der Planai für eine Flusswasserkühlung genutzt. Das Heizsystem wird an das Versorgungsnetz der Bioenergie Schladming angeschlossen. Diese Energie wird ausschließlich aus erneuerbaren Rohstoffen aus der Region produziert. Mit einer vorgesehenen Grauwassernutzung für die WC-Spülungen und wasserlosen Pissoirs wird auch eine schonende Nutzung der Trinkwasserressourcen erreicht.
Nutzung FIS Alpine Ski WM 2013
Das WM-Mediencenter soll eine zentrale Einrichtung für die Ausrichtung und Durchführung der FIS Alpine Ski WM 2013 werden:
- Internationales Pressezentrum für 800 Medienvertreter
- Fernsehtauglichkeit laut ORF-Anforderungen
- Rennbüro der FIS-Räumlichkeiten für Pressekonferenzen, Meetings & Interviews
- Vielseitiges Subzentrum
- Örtliche Nähe zum Veranstaltungsgelände und zum Stadtzentrum - „WM der kurzen Wege“
Nachnutzung
- Unverzichtbares Zukunfts- und Leitprojekt der Kleinregion Schladming (7 Gemeinden)
- Künftiges Veranstaltungszentrum der Kleinregion für Sport, Kultur und Tourismus
- Kostendeckende Betriebsführung aufgrund der Attraktivität des Standortes
- Nachfolgende optimale Multifunktionsnutzung
- Effizienter Umgang mit Ressourcen aufgrund von Niedrigstenergiebauweise und innovativen Kühlsystem
- Barrierefreiheit
- Heimstätte für heimische Vereine (Stadtmusikkapelle), Kongress- und Seminarveranstaltungen, Behinderten- und Versehrtensportveranstaltungen
- Zentrum für Innovation, Wissenschaft und Wirtschaft
Weblink
Quellen
- Pressemappe Congress Schladming
- www.schladming2013.com