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==Politische Funktionen im Bezirk Liezen== | |||
In seiner ursprünglichen Heimatstadt Trieben gehörte Persch fünf Jahre lang dem Gemeinderat an. Er ist auch SPÖ-Bezirksvorsitzender von Liezen und seit dem Jahr 2005 Abgeordneter zum steiermärkischen Landtag. | |||
= | Von 2010<ref>[http://www.kleinezeitung.at/steiermark/liezen/rottenmann/2340398/persch-bleibt-einigung-vp-letzter-minute.story Persch bleibt, Einigung mit VP in letzter Minute], [[Kleine Zeitung]], 23. April 2010</ref> bis April 2013<ref>[[Ausseer Regionalfernsehen]]: [http://www.arf.at/?p=67875 ''LAbg. Ewald Persch tritt als Bürgermeister von Rottenmann zurück]</ref> war er Bürgermeister von [[Rottenmann]]. Seine Nachfolge übernahm Parteifreund [[Klaus Baumschlager]]. | ||
Der Wechsel ging zwar reibungslos über die Bühne, aber es blieb ein schaler Beigeschmack, da Persch in seiner Amtsperiode zu viel Gehalt bezogen hatte. | |||
Nach dem Bürgermeisterwechsel durchleuchtete nämlich, wie üblich, ein Prüfungsausschuss die Finanzgebarung des Stadthaushaltes. Dabei trat eine Unstimmigkeit zutage, die bei den Prüfern für Verblüffung sorgte: Ewald Persch wurden im Verlauf der drei Jahre von der Landesbuchhaltung rund 32.000 Euro zuviel an Bürgermeistergehalt überwiesen. Bei diesem Betrag handelte es sich um vom Land nicht einbehaltene Pensionsanteile von Persch. Erst als | |||
im Gemeindeamt Rottenmann eine Rückzahlungsaufforderung der offenen Anrechnungsbeträge von der Landesverwaltung eingetroffen ist, hatte die Gemeinde den gesamten Betrag überwiesen und diesen nun dem Ex-Bürgermeister in Rechnung gestellt. | |||
Ein weiter Knackpunkt war der zwischen Stadtgemeinde und einer Versicherung abgeschlossene Pensionskassen-Rahmenvertrag zu Gunsten von Persch. Die | |||
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Version vom 20. September 2013, 14:37 Uhr
Ewald Persch (* 25. Juli 1964 in Trieben) ist Landtagsabgeordneter (SPÖ) und ehemaliger Bürgermeister der Stadt Rottenmann.
Politische Funktionen im Bezirk Liezen
In seiner ursprünglichen Heimatstadt Trieben gehörte Persch fünf Jahre lang dem Gemeinderat an. Er ist auch SPÖ-Bezirksvorsitzender von Liezen und seit dem Jahr 2005 Abgeordneter zum steiermärkischen Landtag.
Von 2010[1] bis April 2013[2] war er Bürgermeister von Rottenmann. Seine Nachfolge übernahm Parteifreund Klaus Baumschlager.
Der Wechsel ging zwar reibungslos über die Bühne, aber es blieb ein schaler Beigeschmack, da Persch in seiner Amtsperiode zu viel Gehalt bezogen hatte. Nach dem Bürgermeisterwechsel durchleuchtete nämlich, wie üblich, ein Prüfungsausschuss die Finanzgebarung des Stadthaushaltes. Dabei trat eine Unstimmigkeit zutage, die bei den Prüfern für Verblüffung sorgte: Ewald Persch wurden im Verlauf der drei Jahre von der Landesbuchhaltung rund 32.000 Euro zuviel an Bürgermeistergehalt überwiesen. Bei diesem Betrag handelte es sich um vom Land nicht einbehaltene Pensionsanteile von Persch. Erst als im Gemeindeamt Rottenmann eine Rückzahlungsaufforderung der offenen Anrechnungsbeträge von der Landesverwaltung eingetroffen ist, hatte die Gemeinde den gesamten Betrag überwiesen und diesen nun dem Ex-Bürgermeister in Rechnung gestellt.
Ein weiter Knackpunkt war der zwischen Stadtgemeinde und einer Versicherung abgeschlossene Pensionskassen-Rahmenvertrag zu Gunsten von Persch. Die dadurch der Gemeinde entstandenen Kosten von etwa 16.000 Euro wurden nun ebenfalls zurückverlangt und von Persch zum Teil auch bereits beglichen.
Weiterführend
Für Informationen zu Ewald Persch, die über den Bezug zum Bezirk Liezen hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema
Quellen
- SPÖ Liezen
- "Der Ennstaler", 14. Juni 2013
| Vorgänger |
Bürgermeister der Stadt Rottenmann 2010 – 2013 |
Nachfolger |