Enns: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Enns ist der Hauptfluss der nordwestlichen Steiermark. Er ist ein typischer Wildwasserfluss der nördlichen Ostalpen mit dem fünftgrößten Einzugsgebiet Österreichs (6 080 km²). An der Messstelle Ennsortskai ([[Oberösterreich|OÖ]]) beträgt die mittlere Durchflussmenge 201 m³ pro Sekunde. | Die Enns ist der Hauptfluss der nordwestlichen Steiermark. Er ist ein typischer Wildwasserfluss der nördlichen Ostalpen mit dem fünftgrößten Einzugsgebiet Österreichs (6 080 km²). An der Messstelle Ennsortskai ([[Oberösterreich|OÖ]]) beträgt die mittlere Durchflussmenge 201 m³ pro Sekunde. Die Enns hat eine Länge von 254 km. Sie ist ein typischer Wildwasserfluss der nördlichen Ostalpen mit dem fünftgrößten Einzugsgebiet Österreichs (6 080 km²). | ||
== | == Name == | ||
Die Benennung des Ennsflusses vorrömischen, bzw, [[Kelten|keltischen]] Ursprunges. Die alte Form ''Ani'' (vergl. „Anecium—Anesy"; ''Anicium'' in Kroatien, „''Anas''" in Spanien) hat noch die Peutingersche Reisetafel (zirka 393 n. Chr.) als römische Poststation bei [[swiki:Altenmarkt im Pongau|Altenmarkt]] in der Nähe des Enns-Ursprunges, und eine halbe Hübe daselbst mit dem Namen „Ani", jetzt „Anichhof", findet sich im Gebhardschen<ref> Salzburger Erzbischof [[swiki:Gebhard]]<refr> Traditionskodex vom Jahre [[1074]]. Auch bei Schladming findet man um 1600 den Anichhofer (jetzt „Hofbauer") und das Anickn-Lehen (jetzt „Ainig-Lehen"). Die lateinischen Römer machten aus "''Ani - Anisus, Anesus''" (so in den Märtyrerakten des heiligen Florian, zirka 450 n. Chr.), im [[9. Jahrhundert]] "''Anesis, Enisa''", woraus das heutige „Enns" wurde<ref>Quelle: [[enns:Franz Hutter]]: "[[enns:Geschichte Schladmings und des steirisch-salzburgischen Ennstales]]"</ref>. | |||
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Hauptorte des [[Ennstal]]s: in Salzburg [[swiki:Radstadt|Radstadt]]; in der Steiermark sind es [[Schladming]], [[Gröbming]], [[Liezen]], [[Selzthal]] und [[Admont]]; in Oberösterreich Großraming, Ternberg, Garsten, Steyr und Enns; | Hauptorte des [[Ennstal]]s: in Salzburg [[swiki:Radstadt|Radstadt]]; in der Steiermark sind es [[Schladming]], [[Gröbming]], [[Liezen]], [[Selzthal]] und [[Admont]]; in Oberösterreich Großraming, Ternberg, Garsten, Steyr und Enns; | ||
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* Oliver Rathkolb, Florian Freund (Hg.), NS-Zwangsarbeit in der Elektrizitätswirtschaft der "Ostmark", 1938 - 1945, böhlau, Wien - Köln - weimar, 2002 | * Oliver Rathkolb, Florian Freund (Hg.), NS-Zwangsarbeit in der Elektrizitätswirtschaft der "Ostmark", 1938 - 1945, böhlau, Wien - Köln - weimar, 2002 | ||
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