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Version vom 30. Januar 2013, 19:21 Uhr
Dieser Artikeln sammelt Bauernregeln aus dem Ennstal.
Allgemeines
Es sind über lange Jahre gemachte Beobachtungen über das Wetter, die in Bauernregeln eingeflossen sind. Da gerade das Wetter für die Bauern von besonderer Bedeutung war, bildeten sich um dieses Thema die meisten Bauernregeln. Die Entstehung geht in die Zeit vor der Christianisierung zurück. Durch die Ausbreitung des Christentums wurden bestehende Reime von der Kirche auf die Namenstage von Heiligen umgedeutet.
Bauernregeln
Zu Maria Geburt fliegen die Schwalben wieder furt.
Da Jogl taucht den Finger ein, da Laurent den Bouscht (Bart) und der Bartlmä fällt gar drein.
Ist's zu Liachtmess hell und rein, wird ein langer Winter sein.
Wenn's zu Liachtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.
An Liachtmess muass es neun Metzn[1] durch ein Neigerloch[2] jagen, dann kommt ein schönes
Frühjahr. (Spruch aus Schladming)
Der Tag nimmt zua wia der Muck geahnt, zu Neujahr wia a Hahn tritt, zu Heiligdreikönig wia a Hirschensprung und zu Liachtmess um a ganze Stund. (Spruch zum Bauernfeischtag
Quellen
- EnnstalWiki-Beiträge
- www.bauernregeln.net