Burg Statteneck: Unterschied zwischen den Versionen
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An diesem Streit waren der Salzburger Fürsterzbischof [[swiki:Friedrich II. von Walchen|Friedrich II. von Walchen]] als Salzburger Landesfürst, Herzog [[Albrecht I.]], der Landesfürst der Steiermark und als Schiedsrichter dessen Vater König Rudolf von Habsburg beteiligt. Dieser übertrug bis zur Klärung der Situation die Burg im Jahre [[1286]] treuhändisch dem Bischof von Seckau. | An diesem Streit waren der Salzburger Fürsterzbischof [[swiki:Friedrich II. von Walchen|Friedrich II. von Walchen]] als Salzburger Landesfürst, Herzog [[Albrecht I.]], der Landesfürst der Steiermark und als Schiedsrichter dessen Vater König Rudolf von Habsburg beteiligt. Dieser übertrug bis zur Klärung der Situation die Burg im Jahre [[1286]] treuhändisch dem Bischof von Seckau. | ||
Die Herren von Goldegg argumentierten mit einer Baugenehmigung aus dem Jahr [[1164]] des Markgrafens von Traungau, also keine des aktuellen Landesfürsten Albrecht I. Damit konnten sie aber nicht überzeugen und so fiel die Burg im Jahre [[1288]] an Herzog Albrecht I. Daraufhin kam es zum offenen Krieg und Fürsterzbischof Friedrich II. von Walchen fiel im Ennstal ein, eroberte die Burg zurück und zerstörte sie. Doch schon zwei Jahre später, [[1290]], musste der Fürsterzbischof unter Druck die Burg | Die Herren von Goldegg argumentierten mit einer Baugenehmigung aus dem Jahr [[1164]] des Markgrafens von Traungau, also keine des aktuellen Landesfürsten Albrecht I. Damit konnten sie aber nicht überzeugen und so fiel die Burg im Jahre [[1288]] an Herzog Albrecht I. Daraufhin kam es zum offenen Krieg und Fürsterzbischof Friedrich II. von Walchen fiel im Ennstal ein, eroberte die Burg zurück und zerstörte sie. Doch schon zwei Jahre später, am [[11. Jänner]] [[1290]], musste der Fürsterzbischof unter Druck die Burg an Herzog Albrecht übergeben und wieder aufbauen. | ||
Ein "fauler" Kompromiss beendete den Streit. Die Burg fiel endgültig an die Herren von Goldegg, es sollte dort aber keine Burg mehr errichtet werden. Damit kann das Jahr [[1298]] als das endgültige Ende der Burg Statteneck angesehen werden. | Ein "fauler" Kompromiss beendete den Streit. Die Burg fiel endgültig an die Herren von Goldegg, es sollte dort aber keine Burg mehr errichtet werden. Damit kann das Jahr [[1298]] als das endgültige Ende der Burg Statteneck angesehen werden. | ||
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Die Familie [[Katzpeck]] erhielt sie dann im [[16. Jahrhundert]] lediglich als Burglehen, also das Areal um die Ruine, weshalb die Bezeichnung „Katzenstein" bzw. „Katzenburg" entstand. | Die Familie [[Katzpeck]] erhielt sie dann im [[16. Jahrhundert]] lediglich als Burglehen, also das Areal um die Ruine, weshalb die Bezeichnung „Katzenstein" bzw. „Katzenburg" entstand. | ||
== | == Quellen == | ||
* [http://www.burgenseite.com/unknown/stattenegg_txt.htm www.burgenseite.com] | * [http://www.burgenseite.com/unknown/stattenegg_txt.htm www.burgenseite.com] | ||
* Dopsch, Heinz; Spatzenegger, Hans (Hrsg.): ''Geschichte Salzburgs, Stadt und Land'', Verlag Anton Pustet, Salzburg 1988; ISBN 3-7025-0243-2 | |||
[[Kategorie:Architektur|Statteneck, Burg]] | [[Kategorie:Architektur|Statteneck, Burg]] | ||
[[Kategorie:Bauwerk|Statteneck, Burg]] | [[Kategorie:Bauwerk|Statteneck, Burg]] | ||
[[Kategorie:Ruine|Statteneck, Burg]] | [[Kategorie:Ruine|Statteneck, Burg]] | ||