Josef Schwarz: Unterschied zwischen den Versionen

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Am [[3. Juli]] [[1860]]  kam er als wandernder mittelloser Sattlergehilfe nach dem Markt Aussee. Im Holzschuppen neben der Laimermühle an der [[Grundlseer Traun]], Markt Nr. 139, eröffnete er seine erste Werkstätte. Seine Tüchtigkeit im Handwerk fand bald volle Anerkennung und schon im Winter 1860/1861 konnte er sich im alten Hafnerhaus Parkgasse Nr. 164 einmieten. Bereits am [[16. Februar]] [[1864]] erstand Josef Schwarz dieses Haus, welches er einige Jahre später umbaute, vergrößerte und für ein Geschäft einrichtete.
Am [[3. Juli]] [[1860]]  kam er als wandernder mittelloser Sattlergehilfe nach dem Markt Aussee. Im Holzschuppen neben der Laimermühle an der [[Grundlseer Traun]], Markt Nr. 139, eröffnete er seine erste Werkstätte. Seine Tüchtigkeit im Handwerk fand bald volle Anerkennung und schon im Winter 1860/1861 konnte er sich im alten Hafnerhaus Parkgasse Nr. 164 einmieten. Bereits am [[16. Februar]] [[1864]] erstand Josef Schwarz dieses Haus, welches er einige Jahre später umbaute, vergrößerte und für ein Geschäft einrichtete.
Am [[4. Februar]] [[1867]] heiratete er Fräulein Mathilde Vogl, die Tochter des Verwalters I. Vogl des k. k. Hammerwerkes in [[Grubegg (Bad Mitterndorf)|Grubegg]] bei [[Mitterndorf]]. Aus der Verbindung wurde sieben Kinder geboren, von denen jedoch nur fünf überlebten. Am [[4. Februar]] [[1907]] starb seine Tochter Marie Binder im Alter von 39 Jahren, Hausbesitzersgattin in Gmunden, eine selten gute, stets humorvolle Frau, das Ideal einer "Studentenmutter", wie sie es durch eine Reihe von Jahren im vollsten Sinne des Wortes war.<ref>[[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=apt&datum=19071102&query=%22Albin+Schraml%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], "Steirische Alpenpost", Ausgabe vom 2. November 1907, Seite 2</ref>
Am [[4. Februar]] [[1867]] heiratete er Fräulein Mathilde Vogl, die Tochter des Verwalters I. Vogl des k. k. Hammerwerkes in [[Grubegg (Bad Mitterndorf)|Grubegg]] bei [[Mitterndorf]]. Aus der Verbindung wurde sieben Kinder geboren, von denen jedoch nur fünf überlebten. Am [[4. Februar]] [[1907]] starb seine Tochter Marie Binder im Alter von 39 Jahren, Hausbesitzersgattin in Gmunden, eine selten gute, stets humorvolle Frau, das Ideal einer "Studentenmutter", wie sie es durch eine Reihe von Jahren im vollsten Sinne des Wortes war.<ref>[[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=apt&datum=19071102&query=%22Albin+Schraml%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], "Steirische Alpenpost", Ausgabe vom 2. November 1907, Seite 2</ref>


Ab [[1870]] gehörte er dem Gemeindeausschuss des Marktes an und wurde [[1879]] zum Gemeinderat gewählt. Von [[1882]] bis [[1898]] wurde er erster Gemeinderat und Vizebürgermeister der märktischen Gemeinde-Vertretung. Josef Schwarz wurde mit der Verwaltung des Armenwesens als Ortsarmenrat und Spitalsverwalter des märktischen Spitals, Kirchengasse Nr. 32 und 33, betraut. Er wurde in die [[1868]] gegründete Curcommission entsandt, von der er auch als Delegierter in den Curorte-Verband des [[Salzkammergut]]es bestimmt wurde.
Ab [[1870]] gehörte er dem Gemeindeausschuss des Marktes an und wurde [[1879]] zum Gemeinderat gewählt. Von [[1882]] bis [[1898]] wurde er erster Gemeinderat und Vizebürgermeister der märktischen Gemeinde-Vertretung. Josef Schwarz wurde mit der Verwaltung des Armenwesens als Ortsarmenrat und Spitalsverwalter des märktischen Spitals, Kirchengasse Nr. 32 und 33, betraut. Er wurde in die [[1868]] gegründete Curcommission entsandt, von der er auch als Delegierter in den Curorte-Verband des [[Salzkammergut]]es bestimmt wurde.
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Am [[5. Juli]] [[1885]] erwarb Josef Schwarz die Villa Ritter, Gartengasse Nr. 4,  durch Kauf und einige Jahre später auch das sogenannte Gyri-Anwesen auf der Marktleithe Nr. 77, das er zu einer Villa durch den Ausseer Baumeister Ramsauer umgestaltete.
Am [[5. Juli]] [[1885]] erwarb Josef Schwarz die Villa Ritter, Gartengasse Nr. 4,  durch Kauf und einige Jahre später auch das sogenannte Gyri-Anwesen auf der Marktleithe Nr. 77, das er zu einer Villa durch den Ausseer Baumeister Ramsauer umgestaltete.


Im November [[1891]] war Josef Schwarz einer der Mitbegründer der Betriebsgesellschaft "Schwarz-Wagendorfer &amp; Companie, Electrisches Werk Aussee in Steiermark", die am [[1. Juni]] [[1892]] den Betrieb aufnahm.
Im November [[1891]] war Josef Schwarz einer der Mitbegründer der Betriebsgesellschaft "[[Schwarz-Wagendorfer &amp; Companie, Electrisches Werk Aussee in Steiermark]]", die am [[1. Juni]] [[1892]] den Betrieb aufnahm.
Auch an dem Vereinsleben der Marktgemeinde Aussee war Josef Schwarz sehr engagiert. Er war musikalisch begabt und geschult, also trat er, da er eine schöne Stimme hatte, der Ausseer Liedertafel bei und war durch einige Jahre auch deren Vorstand. Als er die Vorstandstelle zurücklegte, wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Auch dem Kirchenchor gehörte Josef Schwarz bis zu seinem Lebensende an und dirigierte oft bei den Aufführungen in der Pfarrkirche. Gleichfalls war er tätiges Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr, wo er dato noch auf der Personen-Galerie zu sehen ist.
Auch an dem Vereinsleben der Marktgemeinde Aussee war Josef Schwarz sehr engagiert. Er war musikalisch begabt und geschult, also trat er, da er eine schöne Stimme hatte, der Ausseer Liedertafel bei und war durch einige Jahre auch deren Vorstand. Als er die Vorstandstelle zurücklegte, wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Auch dem Kirchenchor gehörte Josef Schwarz bis zu seinem Lebensende an und dirigierte oft bei den Aufführungen in der Pfarrkirche. Gleichfalls war er tätiges Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr, wo er dato noch auf der Personen-Galerie zu sehen ist.