Wilde Wasser: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Wildewasser2.jpg|thumb|Der Riesachwasserfall am "Alpinsteig Höll"]]
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'''Wilde Wasser''' heißt ein 16,7 Kilometer langer Wanderweg in [[Rohrmoos-Untertal]] im [[Untertal (Tal)|Untertal]] in den [[Schladminger Tauern]] in der Stadtgemeinde [[Schladming]]. Es ist ein [[Naturdenkmal]].
'''Wilde Wasser''' heißt ein 16,7 Kilometer langer Wanderweg in der [[ehemaligen]] Gemeinde [[Rohrmoos-Untertal]] im [[Untertal (Tal)|Unter]]- und [[Obertal (Tal)|Obertal]] in den [[Schladminger Tauern]], heute [[Stadtgemeinde Schladming]].  


== Die Idee ==
== Die Idee ==
Wasser – Lebenselixier und Naturgewalt – glitzernd fließend und kraftvoll weiß schäumend – wertvolles Gut und gerade in der Region um [[Schladming]] und Rohrmoos in vielerlei Formen auffindbar. Vom ruhigen [[Bergsee]] über tosende [[:Kategorie:Wasserfall|Wasserfälle]] in kleine Rinnsale, die in immer größer werdende Bäche münden, durch [[Naturschutzgebiete im Bezirk Liezen|Naturschutzgebiet]]e führen und sich schließlich im [[Talbach|Schladminger Talbach]] mit der [[Enns]] vereinen. Am Alpinsteig "Höll" – [[Riesachfälle|Riesachwasserfälle]], den höchsten der [[Steiermark]], im Rohrmooser [[Untertal (Tal)|Untertal]] - sorgt das Wasser für beeindruckende unvergleichliche Naturschauspiele, die auf erlebnisreiche Weise den Menschen zugänglich gemacht werden sollten.
Wasser – Lebenselixier und Naturgewalt – glitzernd fließend und kraftvoll weiß schäumend – wertvolles Gut und gerade in der Region um [[Schladming]] und Rohrmoos-Untertal in vielerlei Formen auffindbar. Vom ruhigen [[Bergsee]] über tosende [[Wasserfälle im Bezirk Liezen|Wasserfälle]] in kleine Rinnsale, die in immer größer werdende Bäche münden, durch [[Naturschutzgebiete im Bezirk Liezen|Naturschutzgebiete]] führen und sich schließlich im [[Talbach|Schladminger Talbach]] mit der [[Enns]] vereinen. Am [[Alpinsteig Höll|Alpinsteig "Höll"]] mit den [[Riesachfälle|Riesachwasserfälle]], den höchsten der [[Steiermark]], im [[Rohrmoos]]er Untertal - sorgt das Wasser für beeindruckende unvergleichliche Naturschauspiele, die auf erlebnisreiche Weise den Menschen zugänglich gemacht werden sollten.


== Die Chronologie ==
== Die Chronologie ==
* [[1995]]: erste konkrete Überlegungen über eine [[Steig]]<nowiki>anlage</nowiki>;
* [[1995]]: Erste konkrete Überlegungen über eine [[Steig]]<nowiki>anlage</nowiki>;
* [[1996]]: erste Geländeerkundung durch [[Herbert Schütter]] und [[Josef Schweiger|Sepp Schweiger]] und Skizzen-Erstellung;
* [[1996]]: Erste Geländeerkundung durch [[Herbert Schütter]] und [[Josef Schweiger|Sepp Schweiger]] und Skizzen-Erstellung;
* [[2003]]: Jänner - Februar: Besprechung mit dem Bezirksnaturschutzbeauftragten und Kontaktaufnahme mit einem Planungsbüro; Projektierung und Erstellung von Einreichunterlagen für die naturschutzrechtliche Bewilligung; Abklärung etwaiger Fördermöglichkeiten;        
* [[2003]]: Jänner und Februar: Besprechung mit dem Bezirksnaturschutzbeauftragten und Kontaktaufnahme mit einem Planungsbüro; Projektierung und Erstellung von Einreichunterlagen für die naturschutzrechtliche Bewilligung; Abklärung etwaiger Fördermöglichkeiten;
* [[2004]]: April - Juni: Begehungen durch die [[Höll]], Erkundigung und Festlegung einer Trasse Juni: Ansuchen der naturschutzrechtlichen Bewilligung; September: Begehung mit den Naturschutz-Verantwortlichen des Landes und Gründung der [[ARGE Alpine Wasser Untertal|ARGE "Alpine Wasser Untertal"]]; Installierung einer Projektgruppe (Planer, Tourismus- und Gemeindevertreter) zwecks Betreuung und Realisierung des Vorhabens, mit der Bauleitung wird Herbert Schütter betraut; Dezember: Erteilung der naturschutzrechtlichen Bewilligung für die Alpinsteiganlage mit Bescheid der Bezirksverwaltungsbehörde.
* [[2004]]: April bis Juni: Begehungen durch die "Höll", Erkundung und Festlegung einer Trasse; Juni: Ansuchen der naturschutzrechtlichen Bewilligung; September: Begehung mit den Naturschutz-Verantwortlichen des Landes und Gründung der [[ARGE Alpine Wasser Untertal|ARGE "Alpine Wasser Untertal"]]; Installierung einer Projektgruppe (Planer, Tourismus- und Gemeindevertreter) zwecks Betreuung und Realisierung des Vorhabens, mit der Bauleitung wird Herbert Schütter betraut; Dezember: Erteilung der naturschutzrechtlichen Bewilligung für die Alpinsteiganlage mit Bescheid der Bezirksverwaltungsbehörde.
* [[2005]]: Detailplanung und Baubeginn am [[22. Juni]], Fertigstellung Anfang Oktober, baubehördliche Abnahme am 5. Oktober;
* [[2005]]: Detailplanung und Baubeginn am [[22. Juni]], Fertigstellung Anfang Oktober, baubehördliche Abnahme am [[5. Oktober]];
* [[2006]]: [[29. Juni]] offizielle Eröffnung;
* [[2006]], [[29. Juni]]: offizielle Eröffnung;


== Projektträger ==
== Projektträger ==
Die 'Wilden Wasser' sind ein Unternehmen der [[ehemaligen]] Gemeinde Rohrmoos-Untertal. Projektleiter waren [[Bürgermeister der Gemeinde Rohrmoos-Untertal|Bürgermeister]] [[Hermann Trinker (Politiker)|Hermann Trinker]] und AL [[Hubert Schwab]].
Die 'Wilden Wasser' sind ein Projekt der bis [[2015]] selbständigen Gemeinde Rohrmoos-Untertal. Projektleiter waren [[Bürgermeister der Gemeinde Rohrmoos-Untertal|Bürgermeister]] [[Hermann Trinker (Politiker)|Hermann Trinker]] und AL [[Hubert Schwab]].


=== Die Seilbrücke ===
=== Die Seilbrücke ===
Im Untertal wurde die Hängebrücke errichtet. Die Tragseilkonstruktion wurde mit ø 26,0 mm starken Edelstahllitzen gebildet. Die Rahmenkonstruktion für den Netzeinbau bilden Formrohrsteher und horizontale sowie vertikale Seildurchzüge ø 8,0 mm bzw. ø 6,0 mm.
Im Untertal in der Höll wurde die Hängebrücke errichtet. Die Tragseilkonstruktion wurde mit ø&nbsp;26,0&nbsp;mm starken Edelstahllitzen gebildet. Die Rahmenkonstruktion für den Netzeinbau bilden Formrohrsteher und horizontale sowie vertikale Seildurchzüge ø&nbsp;8,0&nbsp;mm bzw. ø&nbsp;6,0&nbsp;mm.


:Bauherr: ARGE Alpine Wasser Untertal, Rohrmoos-Untertal
:Bauherr: ARGE Alpine Wasser Untertal, Rohrmoos-Untertal
:Planung: Bliem Ges.m.b.H. & Co. KG, Schladming
:Planung: Bliem Ges.m.b.H.&nbsp;&amp;&nbsp;Co.&nbsp;KG, Schladming
:Tragseil: WEBNET ø 1,5 mm, MW: 80 mm Tragseil ø 26,0 mm-Litze, ø 8,0 mm-Seil, ø 6,0 mm-Seil  
:Tragseil: WEBNET ø&nbsp;1,5&nbsp;mm, MW: 80&nbsp;mm&nbsp;Tragseil ø&nbsp;26,0&nbsp;mm-Litze, ø&nbsp;8,0&nbsp;mm-Seil, ø&nbsp;6,0&nbsp;mm-Seil  
:Menge: WEBNET ø 1,5 mm, MW: 80 mm: ca. 165 m²<br />
:Menge: WEBNET ø&nbsp;1,5&nbsp;mm, MW: 80&nbsp;mm: ca. 165&nbsp;m²  
:Tragseil ø 26,0 mm-Litze: ca. 100 lfm. ø 8,0 mm-Seil: ca. 220 lfm. ø 6,0 mm-Seil: ca. 120 lfm.
:Tragseil ø&nbsp;26,0&nbsp;mm-Litze: ca. 100&nbsp;lfm. ø&nbsp;8,0&nbsp;mm-Seil: ca. 220&nbsp;lfm. ø&nbsp;6,0&nbsp;mm-Seil: ca. 120&nbsp;lfm.


== Die Darstellung ==
== Die Darstellung ==
[[Datei:Wilde_Wasser_Logo.jpg|thumb|Logo]]
[[Datei:Wilde_Wasser_Logo.jpg|thumb|Logo]]
'''Das Logo'''<br />
'''Das Logo'''<br />
Das Logo spiegelt einen Bachlauf wider. Die Blätter sind die Zuflüsse. Das Logo findet man in sämtlichen Publikationen – z. B. Prospekten - und auf allen Tafeln und den 14 Wissensstationen wieder.
Das Logo spiegelt einen Bachlauf wider. Die Blätter sind die Zuflüsse. Das Logo findet man in sämtlichen Publikationen – z. B. Prospekten - und auf allen Tafeln und den 14&nbsp;Wissensstationen wieder.


'''Der Kreisverkehr in Schladming'''<br />
'''Der Kreisverkehr in Schladming'''<br />
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== Die Philosophie ==
== Die Philosophie ==
'''"Wilde Wasser" – ausgezeichnet, ungezähmt und sicher!'''<br />
'''"Wilde Wasser" – ausgezeichnet, ungezähmt und sicher!'''<br />
Von Schladming bis tief ins Rohrmooser Untertal hinauf auf 2&nbsp;600 [[m ü. A.]] zieht sich einer der außergewöhnlichsten Wanderwege der Welt. 14,5 km "Wilde Wasser" zeigen wertvollstes Gut in all seinen Facetten – ruhig glitzernd kristallklar bis tosend schäumend in freiem Fall über die Felsen der [[Schladminger Tauern]]. Ein einzigartiges Naturerlebnis, das 2009 sogar mit dem Titel des ersten "National Geographic Wanderweges" international ausgezeichnet wurde.
Von Schladming bis tief ins Rohrmooser Untertal hinauf auf 2&nbsp;600&nbsp;[[m&nbsp;ü.&nbsp;A.]] zieht sich einer der außergewöhnlichsten Wanderwege der Welt. 17&nbsp;km "Wilde Wasser" zeigen das Wasser in all seinen Facetten – ruhig glitzernd kristallklar bis tosend schäumend in freiem Fall über die Felsen der [[Schladminger Tauern]]. Ein einzigartiges Naturerlebnis, das [[2009]] sogar mit dem Titel des ersten "National Geographic Wanderweges" international ausgezeichnet wurde.


In mehreren Etappen oder gleich in einem Stück (Gehzeit ca. sechs Stunden) begleitet man den Talbach auf seinem abenteuerlichen Weg ins Tal. Der Weg führt von Schladming (Kraiterparkplatz) durch die Talbachklamm, vorbei an der alten Mühle, den Naturschutzgebieten [[Toteisboden]] und [[Tettermoor]], [[Waldhäuslalm]], [[Sondlalm]] und zum [[Gasthaus Weiße Wand]] bis zum Parkplatz Riesachfall. Hautnah - streckenweise direkt darüber - spürt man die Kraft, die Vitalität, diese unbändige Faszination jedes einzelnen Tropfens.  
In mehreren Etappen oder gleich in einem Stück (Gehzeit ca. sechs Stunden) begleitet man den [[Talbach]] auf seinem abenteuerlichen Weg ins Tal. Der Weg führt von Schladming (Kraiter
Parkplatz) durch die [[Talbachklamm]], vorbei an der alten Mühle, den Naturschutzgebieten [[Toteisboden]] und [[Tettermoor]], [[Waldhäuslalm]], [[Sondlalm]] und zum [[Gasthaus Weiße Wand]] bis zum [[Seeleiten-Parkplatz]] Nähe Riesachfälle. Hautnah - streckenweise direkt darüber - spürt man die Kraft, die Vitalität, diese unbändige Faszination jedes einzelnen Tropfens.  


[[Datei:Talbachklamm 2006.JPG|thumb|Wilde Wasser - Die Talbachklamm]]
[[Datei:Riesachsee Juli 2023.jpg|thumb|Am Riesachsee.]]


Den absoluten "Kick" holt man sich in Etappe 4 (siehe unten) – die 50 m lange Seilbrücke "durch die Höll’" verlangt auch den Mutigsten ein wenig Überwindung ab (Forstweg als Alternative vorhanden).
Den absoluten "Kick" holt man sich in Etappe&nbsp;4 (siehe unten) – die 50&nbsp;m lange Seilbrücke "durch die Höll’" verlangt auch den Mutigsten ein wenig Überwindung ab ([[Forstweg]] als Alternative vorhanden). Insbesondere im Frühling nach der Schneeschmelze bietet sich hier ein großartiges Naturschauspiel. Der Steig ist auch für Kinder mit Begleitung geeignet.


Insbesondere im Frühling nach der Schneeschmelze bietet sich hier ein großartiges Naturschauspiel. Besonders beliebt bei Kindern: Der Steig ist auch für Kinder mit Begleitung geeignet und besonders beliebt aufgrund der 50 Meter langen Hängebrücke. Entlang des Wanderweges gibt es viele Einkehrmöglichkeiten.
Entlang des Wanderweges gibt es viele Einkehrmöglichkeiten.


== Die "Wilden Wasser" im Einzelnen ==
== Die "Wilden Wasser" im Untertal ==
An 14 Stationen erfährt der Wanderer vieles über die Vergangenheit des Tales, vom harten Leben der Talbewohner von den geheimnisvollen Plätzen entlang des Weges. Umrahmt von den steil abfallenden Bergflanken beiderseits des Tales erlebt man die Landschaft des Untertals mit seinen "wilden Wassern". In der Sommersaison verkehren Busse zwischen Schladming-Rohrmoos und Parkplatz Riesachfall.
An 14&nbsp;Stationen erfährt der Wanderer vieles über die Vergangenheit des Tales, vom harten Leben der Talbewohner von den geheimnisvollen Plätzen entlang des Weges. Umrahmt von den steil abfallenden Bergflanken beiderseits des Tales erlebt man die Landschaft des Untertals mit seinen "wilden Wassern". In der Sommersaison verkehren Busse zwischen Schladming-Rohrmoos und Parkplatz Seeleiten.


* Etappe 1: [[Talbachklamm]]
* Etappe 1: [[Talbachklamm]]
Start Schladming durch die Talbachklamm, leicht ansteigend, Kinderwagen-tauglich, auch für Wandereinsteiger geeignet, als Streckenwanderung Gehzeit ca. 50 Minuten; als Rundweg ca. eine Stunde;
:Siehe Bildreportage [[Talbachklamm-Wanderung unmittelbar am Wildbach entlang]]
Start Schladming durch die Talbachklamm, leicht ansteigend, Kinderwagen-tauglich, auch für Wandereinsteiger geeignet, als Streckenwanderung Gehzeit ca. 45 Minuten; als Rundweg ca. 01:30 Stunde;


* Etappe 2: Mühlenwanderung
* Etappe 2: Mühlenwanderung
Start Feuerwehrdepot Rohrmoos – gemütliche Wasserwanderung für sportliche Eltern sogar Kinderwagen-tauglich, mit interessanten Informationen zu Fauna, Flora und über "alte Zeiten" – als Streckenwanderung Gehzeit 1,5 Stunden; als Rundweg "Untertaler Aussichtsrunde" drei bis vier Stunden;
Start beim [[Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr Untertal-Rohrmoos]] – gemütliche Wasserwanderung für sportliche Eltern sogar Kinderwagen-tauglich, mit interessanten Informationen zu Fauna, Flora und über "alte Zeiten" – als Streckenwanderung Gehzeit 1,5 Stunden; als Rundweg "Untertaler Aussichtsrunde" drei bis vier Stunden;


* Etappe 3: Familienwanderung
* Etappe 3: Familienwanderung
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* Etappe 4: Alpinsteig "durch die Höll"
* Etappe 4: Alpinsteig "durch die Höll"
Start [[Seeleiten-Parkplatz|Seeleiten-Parkplatz]] – mittelsteiler Waldweg an den Gischt sprühenden [[Riesachfälle]]n entlang und als Höhepunkt für trittsichere Wanderer der abenteuerliche Alpinsteig "durch die Höll" zum [[Riesachsee]] – Gehzeit: 2,5 Stunden zum See und retour;
Start [[Seeleiten-Parkplatz]] – mittelsteiler Waldweg an den Gischt sprühenden [[Riesachfälle]]n entlang und als Höhepunkt für trittsichere Wanderer der abenteuerliche Alpinsteig "durch die Höll" zum [[Riesachsee]] – Gehzeit: 2,5 Stunden zum See und retour;


=== Der "Alpinsteig Höll" oder "Alpinsteig durch die Höll" ===
=== Der "Alpinsteig Höll" oder "Alpinsteig durch die Höll" ===
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* 15 Stiegen mit insgesamt 94&nbsp;m Länge
* 15 Stiegen mit insgesamt 94&nbsp;m Länge


sowie u.a. 500 Torstahlspitzen, 95 Stück Rundeisen, 360&nbsp;m Blech, 150&nbsp;m Lärchenpfosten, 150&nbsp;m Seilnetz, 300&nbsp;m Seilgeländer, 80&nbsp;m³ Schotter, 75 einzelne Gitterroststufen;
sowie u.a. 500&nbsp;Torstahlspitzen, 95&nbsp;Stück Rundeisen, 360&nbsp;m Blech, 150&nbsp;m Lärchenpfosten, 150&nbsp;m Seilnetz, 300&nbsp;m Seilgeländer, 80&nbsp;m³ Schotter, 75 einzelne Gitterroststufen;


* Etappe 5: [[Klafferkessel]] "Auf den Spuren der Eiszeit"
* Etappe 5: [[Klafferkessel]] "Auf den Spuren der Eiszeit"
Start Seeleiten-Parkplatz – alpine Steige und [[Alm]]<nowiki>wege</nowiki>, hochalpine Tour mit großem Höhenunterschied, inklusive Gipfelanstieg zum [[Greifenberg]], beeindruckende Landschaftseindrücke, steile An- und Abstiege – Vorsicht im Frühsommer bei Schneefeldern! Gehzeit je nach Tour bis zu fünf Stunden.
Start Seeleiten-Parkplatz – alpine Steige und [[Alm]]<nowiki>wege</nowiki>, hochalpine Tour mit großem Höhenunterschied, inklusive Gipfelanstieg zum [[Greifenberg]], beeindruckende Landschaftseindrücke, steile An- und Abstiege – Vorsicht im Frühsommer bei Schneefeldern! Gehzeit je nach Tour bis zu fünf Stunden.
 
== Die "Wilden Wasser" Obertal ==
* Etappe 1: Knappenweg
Diese Wanderung beginnt in Rohrmoos und führt durch das Obertal. Der Weg führt zum [[Nickelmuseum Hopfriesen - Obertal]] und [[Röststadel|Schmelzofen]] in der [[Hopfriesen]]. Die Gehzeit beträgt etwa drei Stunden. Und man kann dann noch zur [[Eschachalm]] weiter wandern. Es gibt auch einen Tälerbus. Die Weglänge beträgt nicht ganz neun Kilometer.
 
Eine Variante beginnt in Untertal Dorf vorbei an der [[Volksschule Untertal]]. Nach einer kurzen Wegstrecke mündet diese Variante in den eigentlichen Knappenweg.
 
[[Datei:Nickelmuseum4280.jpg|thumb|Beim Nickelmuseum Hopfriesen im Obertal.]]
 
* Etappe 2: Schmelzofenrundweg
Es ist eigentlich keine Etappe, sondern ein etwa drei Kilometer langer Rundweg ab dem Nickelmuseum Hopfriesen. Es besteht auch die Möglichkeit zum Aufstieg zum [[Annastollen Bromriesen]], einem Schaubergwerk in einem stillgelegten Bergwerk.
 
* Etappe 3: Rundwanderung Neualm-Duisitzkar
Eine fünfstündige Rundwanderung ab der [[Eschachhütte]] führt über die [[Neualm (Obertal)|Neualm]] zum [[Duisitzkarsee]]. Weglänge rund acht Kilometer.
 
* Etappe 4: Wanderung zur Keinprechthütte
Diese etwa 4,5 stündige Wanderung beginnt ebenfalls bei der Eschachhütte und führt über die Neualm zur [[Keinprechthütte]]. Weglänge 9,6 Kilometer.
 
* Etappe 5: Obertaler Almrunde
Von der [[Eschachalm]] geht es zum Duisitzkarsee zur [[Fahrlechhütte]]. Über einen alpinen [[Steig]] geht es weiter hinauf zum [[Murspitzsattel]], durch einen uralten [[Lärche]]n- und [[Zirbe]]nwald zu den [[Giglachseen]] zur [[Ignaz-Mattis-Hütte]]. Über den Knappenweg geht es wieder talwärts vorbei am [[Landauersee]] und der alten [[Kalkschmiedalm]] nach Hopfriesen. Die Weglänge beträgt etwa 15 Kilometer und man braucht rund sieben Stunden für diese Strecke.
 
* Etappe 6: Der Bergseeweg
Der Bergseeweg führt vom Obertal von der Eschachhütte über den Duisitzkarsee und den Giglachseen zur [[Ursprungalm]] im westlich gelegenen [[Preuneggtal]]. Die Weglänge beträgt etwa zehn Kilometer und man braucht rund sechsStunden für diese Strecke.


== Auszeichnungen ==
== Auszeichnungen ==
=== National Geographic Wanderweg ===
=== National Geographic Wanderweg ===
Seit August 2009 darf der Wanderweg "Wilde Wasser" in Schladming-Rohrmoos den Titel des ersten offiziellen National Geografic Wanderwegs tragen.
Seit August 2009 darf der Wanderweg "Wilde Wasser" in Schladming-Rohrmoos den Titel des ersten offiziellen National Geografic Wanderwegs tragen.


=== Österreichische Wandergütesiegel ===
=== Österreichische Wandergütesiegel ===
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== Literatur ==
* [[media:Naturerlebnis Wasser Broschüre Schladming Dachstein.pdf|"Naturerlebnis Wasser", Broschüre als PDF, sieben MB]]
== Weblink ==
* [https://www.wildewasser.at/de/wasserwege/details/parkplaetze.php www.wildewasser.at], Liste der Parkplätze
==Quellen==
==Quellen==
{{homepage|https://www.wildewasser.at/de/index.php}}
{{homepage|https://www.wildewasser.at/de/index.php}}
* [https://www.verwaltung.steiermark.at/cms/ziel/74834877/DE/ www.verwaltung.steiermark.at Naturdenkmäler Steiermark]
* [https://www.verwaltung.steiermark.at/cms/ziel/74834877/DE/ www.verwaltung.steiermark.at Naturdenkmäler Steiermark]
* [https://www.openstreetmap.org/node/2356322578#map=17/47.32764/13.76427&layers=N www.openstreetmap.org]
* [https://www.openstreetmap.org/node/2356322578#map=17/47.32764/13.76427&layers=N www.openstreetmap.org]
* Informationsbroschüre des [[Tourismusverband Schladming-Dachstein]]
* sowie einige ältere Quellenlinks die bei einer Überprüfung am 28. Februar 2021 nicht mehr abrufbar waren
* sowie einige ältere Quellenlinks die bei einer Überprüfung am 28. Februar 2021 nicht mehr abrufbar waren


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[[Kategorie:Niedere Tauern]]
[[Kategorie:Niedere Tauern]]
[[Kategorie:Schladminger Tauern]]
[[Kategorie:Schladminger Tauern]]
[[Kategorie:Naturschutz]]
[[Kategorie:Naturdenkmal]]
[[Kategorie:Video]]
[[Kategorie:Video]]

Version vom 29. Juni 2025, 14:50 Uhr

Ein Film von Ewald Gabardi

Der Riesachwasserfall am "Alpinsteig Höll"
In der Talbachklamm.
Wilde Wasser - am "Alpinsteig Höll"
Wilde Wasser - am "Alpinsteig Höll"
Alpinsteig Höll vom Gegenhang

Wilde Wasser heißt ein 16,7 Kilometer langer Wanderweg in der ehemaligen Gemeinde Rohrmoos-Untertal im Unter- und Obertal in den Schladminger Tauern, heute Stadtgemeinde Schladming.

Die Idee

Wasser – Lebenselixier und Naturgewalt – glitzernd fließend und kraftvoll weiß schäumend – wertvolles Gut und gerade in der Region um Schladming und Rohrmoos-Untertal in vielerlei Formen auffindbar. Vom ruhigen Bergsee über tosende Wasserfälle in kleine Rinnsale, die in immer größer werdende Bäche münden, durch Naturschutzgebiete führen und sich schließlich im Schladminger Talbach mit der Enns vereinen. Am Alpinsteig "Höll" mit den Riesachwasserfälle, den höchsten der Steiermark, im Rohrmooser Untertal - sorgt das Wasser für beeindruckende unvergleichliche Naturschauspiele, die auf erlebnisreiche Weise den Menschen zugänglich gemacht werden sollten.

Die Chronologie

  • 1995: Erste konkrete Überlegungen über eine Steiganlage;
  • 1996: Erste Geländeerkundung durch Herbert Schütter und Sepp Schweiger und Skizzen-Erstellung;
  • 2003: Jänner und Februar: Besprechung mit dem Bezirksnaturschutzbeauftragten und Kontaktaufnahme mit einem Planungsbüro; Projektierung und Erstellung von Einreichunterlagen für die naturschutzrechtliche Bewilligung; Abklärung etwaiger Fördermöglichkeiten;
  • 2004: April bis Juni: Begehungen durch die "Höll", Erkundung und Festlegung einer Trasse; Juni: Ansuchen der naturschutzrechtlichen Bewilligung; September: Begehung mit den Naturschutz-Verantwortlichen des Landes und Gründung der ARGE "Alpine Wasser Untertal"; Installierung einer Projektgruppe (Planer, Tourismus- und Gemeindevertreter) zwecks Betreuung und Realisierung des Vorhabens, mit der Bauleitung wird Herbert Schütter betraut; Dezember: Erteilung der naturschutzrechtlichen Bewilligung für die Alpinsteiganlage mit Bescheid der Bezirksverwaltungsbehörde.
  • 2005: Detailplanung und Baubeginn am 22. Juni, Fertigstellung Anfang Oktober, baubehördliche Abnahme am 5. Oktober;
  • 2006, 29. Juni: offizielle Eröffnung;

Projektträger

Die 'Wilden Wasser' sind ein Projekt der bis 2015 selbständigen Gemeinde Rohrmoos-Untertal. Projektleiter waren Bürgermeister Hermann Trinker und AL Hubert Schwab.

Die Seilbrücke

Im Untertal in der Höll wurde die Hängebrücke errichtet. Die Tragseilkonstruktion wurde mit ø 26,0 mm starken Edelstahllitzen gebildet. Die Rahmenkonstruktion für den Netzeinbau bilden Formrohrsteher und horizontale sowie vertikale Seildurchzüge ø 8,0 mm bzw. ø 6,0 mm.

Bauherr: ARGE Alpine Wasser Untertal, Rohrmoos-Untertal
Planung: Bliem Ges.m.b.H. & Co. KG, Schladming
Tragseil: WEBNET ø 1,5 mm, MW: 80 mm Tragseil ø 26,0 mm-Litze, ø 8,0 mm-Seil, ø 6,0 mm-Seil
Menge: WEBNET ø 1,5 mm, MW: 80 mm: ca. 165 m²
Tragseil ø 26,0 mm-Litze: ca. 100 lfm. ø 8,0 mm-Seil: ca. 220 lfm. ø 6,0 mm-Seil: ca. 120 lfm.

Die Darstellung

Logo

Das Logo
Das Logo spiegelt einen Bachlauf wider. Die Blätter sind die Zuflüsse. Das Logo findet man in sämtlichen Publikationen – z. B. Prospekten - und auf allen Tafeln und den 14 Wissensstationen wieder.

Der Kreisverkehr in Schladming
Der Kreisverkehr Lend in Schladming Richtung Rohrmoos wurde als erster Hinweis auf die Wasserwelt mit dem "Wilde Wasser"-Logo als Brunnen gestaltet.

Die Philosophie

"Wilde Wasser" – ausgezeichnet, ungezähmt und sicher!
Von Schladming bis tief ins Rohrmooser Untertal hinauf auf 2 600 m ü. A. zieht sich einer der außergewöhnlichsten Wanderwege der Welt. 17 km "Wilde Wasser" zeigen das Wasser in all seinen Facetten – ruhig glitzernd kristallklar bis tosend schäumend in freiem Fall über die Felsen der Schladminger Tauern. Ein einzigartiges Naturerlebnis, das 2009 sogar mit dem Titel des ersten "National Geographic Wanderweges" international ausgezeichnet wurde.

In mehreren Etappen oder gleich in einem Stück (Gehzeit ca. sechs Stunden) begleitet man den Talbach auf seinem abenteuerlichen Weg ins Tal. Der Weg führt von Schladming (Kraiter Parkplatz) durch die Talbachklamm, vorbei an der alten Mühle, den Naturschutzgebieten Toteisboden und Tettermoor, Waldhäuslalm, Sondlalm und zum Gasthaus Weiße Wand bis zum Seeleiten-Parkplatz Nähe Riesachfälle. Hautnah - streckenweise direkt darüber - spürt man die Kraft, die Vitalität, diese unbändige Faszination jedes einzelnen Tropfens.

Am Riesachsee.

Den absoluten "Kick" holt man sich in Etappe 4 (siehe unten) – die 50 m lange Seilbrücke "durch die Höll’" verlangt auch den Mutigsten ein wenig Überwindung ab (Forstweg als Alternative vorhanden). Insbesondere im Frühling nach der Schneeschmelze bietet sich hier ein großartiges Naturschauspiel. Der Steig ist auch für Kinder mit Begleitung geeignet.

Entlang des Wanderweges gibt es viele Einkehrmöglichkeiten.

Die "Wilden Wasser" im Untertal

An 14 Stationen erfährt der Wanderer vieles über die Vergangenheit des Tales, vom harten Leben der Talbewohner von den geheimnisvollen Plätzen entlang des Weges. Umrahmt von den steil abfallenden Bergflanken beiderseits des Tales erlebt man die Landschaft des Untertals mit seinen "wilden Wassern". In der Sommersaison verkehren Busse zwischen Schladming-Rohrmoos und Parkplatz Seeleiten.

Siehe Bildreportage Talbachklamm-Wanderung unmittelbar am Wildbach entlang

Start Schladming durch die Talbachklamm, leicht ansteigend, Kinderwagen-tauglich, auch für Wandereinsteiger geeignet, als Streckenwanderung Gehzeit ca. 45 Minuten; als Rundweg ca. 01:30 Stunde;

  • Etappe 2: Mühlenwanderung

Start beim Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr Untertal-Rohrmoos – gemütliche Wasserwanderung für sportliche Eltern sogar Kinderwagen-tauglich, mit interessanten Informationen zu Fauna, Flora und über "alte Zeiten" – als Streckenwanderung Gehzeit 1,5 Stunden; als Rundweg "Untertaler Aussichtsrunde" drei bis vier Stunden;

  • Etappe 3: Familienwanderung

Start Parkplatz Hinkerbrücke – leichte, Kinderwagen-taugliche Wanderung für Jung und Alt entlang des Untertalbaches und über Almböden mit Stationen zum Thema "Wilde Wasser" – Gehzeit ca. 2,5 Stunden;

  • Etappe 4: Alpinsteig "durch die Höll"

Start Seeleiten-Parkplatz – mittelsteiler Waldweg an den Gischt sprühenden Riesachfällen entlang und als Höhepunkt für trittsichere Wanderer der abenteuerliche Alpinsteig "durch die Höll" zum Riesachsee – Gehzeit: 2,5 Stunden zum See und retour;

Der "Alpinsteig Höll" oder "Alpinsteig durch die Höll"

Der "Alpinsteig Höll" ist ein Teil der Wilden Wasser. Er führt vom Seeleiten-Parkplatz auf ca. 1 070 m ü. A. zur Gfölleralm auf 1 370 m ü. A.

Technische Daten

  • Steiglänge: 1 065 m, Riesachfallsteg – Gfölleralm, Höhenunterschied ca. 300 m mit ca. 500 Stufen
  • Errichtung: 900 Stunden Arbeit Firma Bliem und 1 300 Stunden Maschinenring
  • Errichtung: 20 Stunden Hubschrauber-Materialtransporte
  • eine Seilbrücke mit 50 m Länge
Wilde Wasser - Die Hängebrücke
  • eine Brücke mit 14 m Länge, sechs weitere Brücken zwischen 4,5 und 7 m Länge
  • zwei Schaustege mit 5,5 m Länge
  • 15 Stiegen mit insgesamt 94 m Länge

sowie u.a. 500 Torstahlspitzen, 95 Stück Rundeisen, 360 m Blech, 150 m Lärchenpfosten, 150 m Seilnetz, 300 m Seilgeländer, 80 m³ Schotter, 75 einzelne Gitterroststufen;

Start Seeleiten-Parkplatz – alpine Steige und Almwege, hochalpine Tour mit großem Höhenunterschied, inklusive Gipfelanstieg zum Greifenberg, beeindruckende Landschaftseindrücke, steile An- und Abstiege – Vorsicht im Frühsommer bei Schneefeldern! Gehzeit je nach Tour bis zu fünf Stunden.

Die "Wilden Wasser" Obertal

  • Etappe 1: Knappenweg

Diese Wanderung beginnt in Rohrmoos und führt durch das Obertal. Der Weg führt zum Nickelmuseum Hopfriesen - Obertal und Schmelzofen in der Hopfriesen. Die Gehzeit beträgt etwa drei Stunden. Und man kann dann noch zur Eschachalm weiter wandern. Es gibt auch einen Tälerbus. Die Weglänge beträgt nicht ganz neun Kilometer.

Eine Variante beginnt in Untertal Dorf vorbei an der Volksschule Untertal. Nach einer kurzen Wegstrecke mündet diese Variante in den eigentlichen Knappenweg.

Beim Nickelmuseum Hopfriesen im Obertal.
  • Etappe 2: Schmelzofenrundweg

Es ist eigentlich keine Etappe, sondern ein etwa drei Kilometer langer Rundweg ab dem Nickelmuseum Hopfriesen. Es besteht auch die Möglichkeit zum Aufstieg zum Annastollen Bromriesen, einem Schaubergwerk in einem stillgelegten Bergwerk.

  • Etappe 3: Rundwanderung Neualm-Duisitzkar

Eine fünfstündige Rundwanderung ab der Eschachhütte führt über die Neualm zum Duisitzkarsee. Weglänge rund acht Kilometer.

  • Etappe 4: Wanderung zur Keinprechthütte

Diese etwa 4,5 stündige Wanderung beginnt ebenfalls bei der Eschachhütte und führt über die Neualm zur Keinprechthütte. Weglänge 9,6 Kilometer.

  • Etappe 5: Obertaler Almrunde

Von der Eschachalm geht es zum Duisitzkarsee zur Fahrlechhütte. Über einen alpinen Steig geht es weiter hinauf zum Murspitzsattel, durch einen uralten Lärchen- und Zirbenwald zu den Giglachseen zur Ignaz-Mattis-Hütte. Über den Knappenweg geht es wieder talwärts vorbei am Landauersee und der alten Kalkschmiedalm nach Hopfriesen. Die Weglänge beträgt etwa 15 Kilometer und man braucht rund sieben Stunden für diese Strecke.

  • Etappe 6: Der Bergseeweg

Der Bergseeweg führt vom Obertal von der Eschachhütte über den Duisitzkarsee und den Giglachseen zur Ursprungalm im westlich gelegenen Preuneggtal. Die Weglänge beträgt etwa zehn Kilometer und man braucht rund sechsStunden für diese Strecke.

Auszeichnungen

National Geographic Wanderweg

Seit August 2009 darf der Wanderweg "Wilde Wasser" in Schladming-Rohrmoos den Titel des ersten offiziellen National Geografic Wanderwegs tragen.

Österreichische Wandergütesiegel

Der Erlebniswanderweg Wilde Wasser im Untertal bei Schladming wurde mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet. Diese Vereinigung hat das Ziel, das Wanderangebot in Österreich transparent darzustellen und den Wandertourismus nachhaltig zu fördern und zu stärken. Zertifiziert werden Wanderwege-, Betriebe, sowie Wanderdörfer und Wanderdestinationen.

Öffnungszeiten

Mai bis Oktober

Bilder

  • Wilde Wasser – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki

    Wilde Wasser – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Literatur

Weblink

Quellen