Simonyhütte: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Der erste Bau, der [[1843]] im Wildkar etwas unterhalb der heutigen Hütte errichtet wurde, hieß noch ''Hotel Simony''. Mit dem Bau der heutigen Hütte begann man [[1876]] und ein Jahr später konnte sie am [[18. August]] [[1877]] eröffnet werden. Am Eröffnungstag herrschte schönes Wetter und sowohl von Hallstatt als auch von der steirischen [[Ramsau]]] kamen Abordnungen zur Hütte. Gegen 12 Uhr übergab Vinzenz Riezinger aus Hallstatt, der den Bau des Schutzhauses mit Umsicht und Energie geleitet hatte, den Schlüssel an Dr. B. Barth, den Vorstand-Stellvertreter der Section "Austria“ in Wien. Riezinger wurde auch zum Schutzwart der Hütte bestellt. Im Haus gab eine Verbindung von Sparherd und Ofen, was sich für kalte und stürmische Nächte als sehr vorteilhaft erwies. die Flamme, welche die Suppe oder den Tee kochte, erwärmte zugleich das Schlafzimmer und trocknete die nassen Kleider. Auf den Matratzen fanden im Notfall zwölf Personen Platz.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=isl&datum=18770826&seite=1&zoom=33&query=%22Simonyh%C3%BCtte%22&ref=anno-search ANNO], Ischler Wochenblatt, Ausgabe vom 26. August 1877, Seite 1</ref>  
Der erste Bau, der [[1843]] im Wildkar etwas unterhalb der heutigen Hütte errichtet wurde, hieß noch ''Hotel Simony''. Mit dem Bau der heutigen Hütte begann man [[1876]] und ein Jahr später konnte sie am [[18. August]] [[1877]] eröffnet werden. Am Eröffnungstag herrschte schönes Wetter und sowohl von Hallstatt als auch von der steirischen [[Ramsau]]] kamen Abordnungen zur Hütte. Gegen 12 Uhr übergab Vinzenz Riezinger aus Hallstatt, der den Bau des Schutzhauses mit Umsicht und Energie geleitet hatte, den Schlüssel an Dr. B. Barth, den Vorstand-Stellvertreter der Section "Austria" in Wien. Riezinger wurde auch zum Schutzwart der Hütte bestellt. Im Haus gab eine Verbindung von Sparherd und Ofen, was sich für kalte und stürmische Nächte als sehr vorteilhaft erwies. die Flamme, welche die Suppe oder den Tee kochte, erwärmte zugleich das Schlafzimmer und trocknete die nassen Kleider. Auf den Matratzen fanden im Notfall zwölf Personen Platz.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=isl&datum=18770826&seite=1&zoom=33&query=%22Simonyh%C3%BCtte%22&ref=anno-search ANNO], Ischler Wochenblatt, Ausgabe vom 26. August 1877, Seite 1</ref>  


Franz und Maria Vierthaler aus [[Mandling]] bewirtschafteten die Hütte von [[1914]] bis [[1921]].
Franz und Maria Vierthaler aus [[Mandling]] bewirtschafteten die Hütte von [[1914]] bis [[1921]].