Radstatthof: Unterschied zwischen den Versionen
K Textersetzung - „„“ durch „"“ |
K Textersetzung - „““ durch „"“ |
||
| Zeile 5: | Zeile 5: | ||
Der Radstatthof ist an seiner Rückseite mit [[1594]] datiert. Das zweigeschoßige Bauernhaus hat steinerne Fenstergewände und ein abgefastes Rundbogenportal, sowie allseitigen Sgraffitodekor an den Fensterumrahmungen, an den Ecken und in den horizontal gliedernden Ornamentbändern. | Der Radstatthof ist an seiner Rückseite mit [[1594]] datiert. Das zweigeschoßige Bauernhaus hat steinerne Fenstergewände und ein abgefastes Rundbogenportal, sowie allseitigen Sgraffitodekor an den Fensterumrahmungen, an den Ecken und in den horizontal gliedernden Ornamentbändern. | ||
Auf einer Informationstafel bei der Hofeinfahrt ist zu lesen:<blockquote>"''Der älteste Bauernhof in Mooslandl ist der Radstatthof am Fuße des Radstatts, einer Anhöhe zwischen Mooslandl und [[Gams bei Hieflau|Gams]] an der ehemaligen Proviantstraße nach Niederösterreich. Schon [[1420]] hatten die Besitzer das Recht, Wein auszuschenken und Fuhrleute zu beherbergen. Zum Radstatthof gehörte eine Alm im [[Schwabeltal]], eine Schmiede, eine Wagnerei, ein Holzbezugs- und Fuhrrecht. Das Bauernhaus in seiner heutigen Form wurde [[1135]] erstmals urkundlich erwähnt und in den Jahren [[1964]]–[[1965]] und [[1984]] renoviert. Außen trägt der Bauernhof die typische Sgraffitomalerei von 1594 und dem [[17. Jahrhundert|17. Jhdt.]] und zählt in dieser Art zu den bedeutendsten Bauten der gesamten Steiermark. Faszinierend sind die unsymmetrisch angeordneten, verschiedenen großen Fenster und eine Sonnenuhr.'' | Auf einer Informationstafel bei der Hofeinfahrt ist zu lesen:<blockquote>"''Der älteste Bauernhof in Mooslandl ist der Radstatthof am Fuße des Radstatts, einer Anhöhe zwischen Mooslandl und [[Gams bei Hieflau|Gams]] an der ehemaligen Proviantstraße nach Niederösterreich. Schon [[1420]] hatten die Besitzer das Recht, Wein auszuschenken und Fuhrleute zu beherbergen. Zum Radstatthof gehörte eine Alm im [[Schwabeltal]], eine Schmiede, eine Wagnerei, ein Holzbezugs- und Fuhrrecht. Das Bauernhaus in seiner heutigen Form wurde [[1135]] erstmals urkundlich erwähnt und in den Jahren [[1964]]–[[1965]] und [[1984]] renoviert. Außen trägt der Bauernhof die typische Sgraffitomalerei von 1594 und dem [[17. Jahrhundert|17. Jhdt.]] und zählt in dieser Art zu den bedeutendsten Bauten der gesamten Steiermark. Faszinierend sind die unsymmetrisch angeordneten, verschiedenen großen Fenster und eine Sonnenuhr.''"</blockquote> | ||
== Weblink == | == Weblink == | ||
* Lage auf [https://www.openstreetmap.org/?mlat=47.6551&mlon=14.7652#map=15/47.6551/14.7652 www.openstreetmap.org] | * Lage auf [https://www.openstreetmap.org/?mlat=47.6551&mlon=14.7652#map=15/47.6551/14.7652 www.openstreetmap.org] | ||