Peter Perner: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Schicksal Bobsport ===
=== Schicksal Bobsport ===
Neben dem Bergsteigen interessierte sich Peter immer mehr für das Bobfahren. Fasziniert von diesem Sport am bayrischen Königssee, wo er dem österreichischen
Neben dem Bergsteigen interessierte sich Peter immer mehr für das Bobfahren. Fasziniert von diesem Sport am bayrischen Königssee, wo er dem österreichischen
Team beim Trainieren zusah, wollte er diese Sportart ausüben. Der Zufall wollte es, dass er einen Bekannten, mit dem er wenige Wochen später das erste Mal den Eiskanal hinunterraste. Aus dem ersten Interesse wurde eine Leidenschaft mit dem Ziel, bei der WM 1974 in St. Moritz in der Schweiz dabei zu sein. Perner schaffte die Qualifikation und wurde zur Weltmeisterschaft in St. Moritz eingeladen. Dort sollte er im Zweierbob mit dem Bremser Otto Breg um die Medaillen kämpfen. Jedoch bereits der erste Trainingslauf beendete die Bob-Karriere von Peter Perner abrupt. Durch einen Steuerfehler wurde der Schlitten aus der Bahn katapultiert und die aufgerissene Haube des Bobs trennte den linken Unterschenkel von Peter. Zur damaligen Zeit waren die medizinischen Möglichkeiten der Hilfe sehr begrenzt.  Peter Perner entschied sich gemeinsam mit den Ärzten zu einer Amputation.
Team beim Trainieren zusah, wollte er diese Sportart ausüben. Der Zufall wollte es, dass er einen Bekannten, mit dem er wenige Wochen später das erste Mal den Eiskanal hinunterraste. Aus dem ersten Interesse wurde eine Leidenschaft mit dem Ziel, bei den Weltmeisterschaften 1974 in St. Moritz in der Schweiz dabei zu sein. Perner schaffte die Qualifikation und wurde zur Weltmeisterschaft in St. Moritz eingeladen. Dort sollte er im Zweierbob mit dem Bremser Otto Breg um die Medaillen kämpfen. Jedoch bereits der erste Trainingslauf beendete die Bob-Karriere von Peter Perner abrupt. Durch einen Steuerfehler wurde der Schlitten aus der Bahn katapultiert und die aufgerissene Haube des Bobs trennte den linken Unterschenkel von Peter. Zur damaligen Zeit waren die medizinischen Möglichkeiten der Hilfe sehr begrenzt.  Peter Perner entschied sich gemeinsam mit den Ärzten zu einer Amputation.


Nach der Operation begann sich Perner mit seiner Zukunft mit nur einem Bein zu beschäftigen. Werden die Südwandhütte, das Bobfahren, das Klettern, die Familie noch möglich sein? Die anfängliche Ungewissheit wurde durch den Besuch seiner Frau Gundi im Krankenhaus beendet. Sie sagte ihm, dass sie immer zu ihm stehen werde, egal was passiert. Und außerdem sei sie schwanger, erzählte sie ihrem Mann. Für Peter war das eine enorme Ermutigung und Bestätigung, auch mit einem Bein nicht aufzugeben.
Nach der Operation begann sich Perner mit seiner Zukunft mit nur einem Bein zu beschäftigen. Werden die Südwandhütte, das Bobfahren, das Klettern, die Familie noch möglich sein? Die anfängliche Ungewissheit wurde durch den Besuch seiner Frau Gundi im Krankenhaus beendet. Sie sagte ihm, dass sie immer zu ihm stehen werde, egal was passiert. Und außerdem sei sie schwanger, erzählte sie ihrem Mann. Für Peter war das eine enorme Ermutigung und Bestätigung, auch mit einem Bein nicht aufzugeben.