Franz Stocker: Unterschied zwischen den Versionen
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... ist als Hüttenwirt lebensnotwendig. Das war Franz Stocker immer. Aufgewachsen ist er beim [[Feistererhof Simonslehner Ferien|Feisterer]] in der [[Ramsau]] als lediges Kind — wie's halt damals war. Als gelernter Maurer war er später Skilehrer auf der [[Planneralm]] (damals noch ohne Skilifte, aber trotzdem gut besucht) und danach schon Mitbewirtschafter der [[Preintalerhütte]]. 1939 vermittelte ihm Frieda Brandner vom Möslehnhäusl den Pacht der Brünnerhütte als Nachfolger des Ramsauers " | ... ist als Hüttenwirt lebensnotwendig. Das war Franz Stocker immer. Aufgewachsen ist er beim [[Feistererhof Simonslehner Ferien|Feisterer]] in der [[Ramsau]] als lediges Kind — wie's halt damals war. Als gelernter Maurer war er später Skilehrer auf der [[Planneralm]] (damals noch ohne Skilifte, aber trotzdem gut besucht) und danach schon Mitbewirtschafter der [[Preintalerhütte]]. 1939 vermittelte ihm Frieda Brandner vom Möslehnhäusl den Pacht der Brünnerhütte als Nachfolger des Ramsauers "Birgbichler" Florian. Bereits im nächsten Jahr, im September 1940, bis zum Mai 1945 musste Franz Stocker zur Wehrmacht einrücken. Seine Schwester, Hannerl Pacher, bewirtschaftete für ihn inzwischen die Hütte. Mehrere künstliche Rippen sind die "bleibende Erinnerung" an eine schwere Kriegsverletzung. Es ist fast nicht zu glauben, dass der Franzi trotzdem oft täglich 50 bis 80 kg zur Brünnerhütte getragen hat. | ||
Spannend weiß der "Ebenreith-Franzl” übrigens über die Probefahrt mit einem Puch-Haflinger Geländewagen zu erzählen, den er sich noch während des Straßenbaues der [[Stoderzinken Alpenstraße]] kaufen wollte. Kurz vorher hatte er erst den Führerschein gemacht. Hätte damals nicht ein Baum den Haflinger samt Franz und Firmen-Beifahrer aufgehalten, ''”...gäb's mich heute nicht mehr”'' — denkt er zurück. Den Haflinger hat er ein Jahr darauf aber doch gekauft — inzwischen ist er mit einem Taunus nur bis zur [[Kaiserwand]] gefahren. | Spannend weiß der "Ebenreith-Franzl” übrigens über die Probefahrt mit einem Puch-Haflinger Geländewagen zu erzählen, den er sich noch während des Straßenbaues der [[Stoderzinken Alpenstraße]] kaufen wollte. Kurz vorher hatte er erst den Führerschein gemacht. Hätte damals nicht ein Baum den Haflinger samt Franz und Firmen-Beifahrer aufgehalten, ''”...gäb's mich heute nicht mehr”'' — denkt er zurück. Den Haflinger hat er ein Jahr darauf aber doch gekauft — inzwischen ist er mit einem Taunus nur bis zur [[Kaiserwand]] gefahren. | ||