Die Flora der Haller Mauern: Unterschied zwischen den Versionen
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Sollten Sie die zwei letzten Sätze tatsächlich genauer gelesen haben, so haben Sie einen ersten Eindruck von der Vielfalt der Almmatten erfahren. Dazu kämen aber noch ebensoviele "Erste Ansiedler der Hochregion" (z. B. Polsterpflanzen wie das [[Leimkraut]], [[Steinbrech]] und [[Gamswurz]]), Pflanzen der "Voralpenwiesen" wie Läusekraut, Bergranunkel, Germer, Pippau und jene der "Alpenhaiden" mit den Azaleenarten. - So sorgfältig der Blumenpionier Strobl auch gesammelt und geforscht hat: Seine Nachfolger konnten in den vergangenen 100 Jahren noch einige weitere Bergblumen auf dem [[Natterriegel]] und [[Grabnerstein]] entdecken, darunter auch ein botanisches Kuriosum, wie es Hubert Walter in seinem Werk "Die Buchau" nennt: | Sollten Sie die zwei letzten Sätze tatsächlich genauer gelesen haben, so haben Sie einen ersten Eindruck von der Vielfalt der Almmatten erfahren. Dazu kämen aber noch ebensoviele "Erste Ansiedler der Hochregion" (z. B. Polsterpflanzen wie das [[Leimkraut]], [[Steinbrech]] und [[Gamswurz]]), Pflanzen der "Voralpenwiesen" wie Läusekraut, Bergranunkel, Germer, Pippau und jene der "Alpenhaiden" mit den Azaleenarten. - So sorgfältig der Blumenpionier Strobl auch gesammelt und geforscht hat: Seine Nachfolger konnten in den vergangenen 100 Jahren noch einige weitere Bergblumen auf dem [[Natterriegel]] und [[Grabnerstein]] entdecken, darunter auch ein botanisches Kuriosum, wie es Hubert Walter in seinem Werk "Die Buchau" nennt: | ||
''Narzissen! einzeln, in größeren Gruppen und kleinflächig standen sie zwischen Latschen und gewachsenen Felsrippen aus [[Kalkstein|Kalkgestein]], jetzt Ende Juni ... und in 1700 m Seehöhe. Breite [[Raiblerschicht]]en ziehen hier überall durch, zwingen das Sickerwasser vorzeitig zum Austritt (Quellhorizonte) und bedingen dieses Feuchtbiotop, das mitten im Sommer hier [[Narzisse]]n blühen lässt. Ein Phänomen, das sich im [[Gesäuse]] am [[Schafplan]] (Zinödl) wiederholt, sonst im Raume der Ostalpen aber äußerst selten vorkommt (Steineralpen).'' | ''Narzissen! einzeln, in größeren Gruppen und kleinflächig standen sie zwischen [[Bergkiefer|Latschen]] und gewachsenen Felsrippen aus [[Kalkstein|Kalkgestein]], jetzt Ende Juni ... und in 1700 m Seehöhe. Breite [[Raiblerschicht]]en ziehen hier überall durch, zwingen das Sickerwasser vorzeitig zum Austritt (Quellhorizonte) und bedingen dieses Feuchtbiotop, das mitten im Sommer hier [[Narzisse]]n blühen lässt. Ein Phänomen, das sich im [[Gesäuse]] am [[Schafplan]] (Zinödl) wiederholt, sonst im Raume der Ostalpen aber äußerst selten vorkommt (Steineralpen).'' | ||
"Blumenpater" Strobl schrieb weiter: | "Blumenpater" Strobl schrieb weiter: | ||