Adolf Eisler: Unterschied zwischen den Versionen
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Er war der Jüngste der Eisler-Familie, die von den Verfolgungen während der [[Nationalsozialismus|NS-Zeit]] betroffen war. Sein Bruder [[Leonhard Eisler|Leo]] konnte nach England flüchten und von dort wanderte er in die USA aus. Seine Brüder [[Karl Eisler|Karl]], [[Ignaz Eisler|Ignaz]] und [[Siegmund Eisler|Siegmund]] wurden Opfer der Verfolgung während der NS-Zeit. | Er war der Jüngste der Eisler-Familie, die von den Verfolgungen während der [[Nationalsozialismus|NS-Zeit]] betroffen war. Sein Bruder [[Leonhard Eisler|Leo]] konnte nach England flüchten und von dort wanderte er in die USA aus. Seine Brüder [[Karl Eisler|Karl]], [[Ignaz Eisler|Ignaz]] und [[Siegmund Eisler|Siegmund]] wurden Opfer der Verfolgung während der NS-Zeit. | ||
[[1927]] zog die Familie nach Wien, wo er bis [[1938]] gemeldet war.<ref>lt. Schreiben von Martin Aigner in einem E-Mail am 21. Dez. 2022 an Admin. Peter</ref> Er gelangte [[1939]] nach Brüssel, wo er in Lindestadt Nr. 83 wohnte. Am [[28. April]] [[1939]] versuchte er in Antwerpen als blinder Passagier auf dem Schiff " | [[1927]] zog die Familie nach Wien, wo er bis [[1938]] gemeldet war.<ref>lt. Schreiben von Martin Aigner in einem E-Mail am 21. Dez. 2022 an Admin. Peter</ref> Er gelangte [[1939]] nach Brüssel, wo er in Lindestadt Nr. 83 wohnte. Am [[28. April]] [[1939]] versuchte er in Antwerpen als blinder Passagier auf dem Schiff "Zuidland" nach England zu flüchten. Unglücklicherweise wurde er zusammen mit zwei anderen Passagieren entdeckt und verhaftet. Er blieb in der Folge in Brüssel, bis er im Mai [[1940]] nach Frankreich in das Lager Saint-Cyprien<ref>[https://www.gedenkbuch-wuppertal.de/de/ort/saint-cyprien www.gedenkbuch-wuppertal.de] Saint-cyprien</ref> verschleppt wurde. Später kam er nach ''Rivesaltes''. Von dort kam er im Oktober 1942 mit einen der letzten Konvois aus der freien Zone in das Sammellager Drancy bei Paris. Am [[4. November]] 1942 wurde er mit den RSHA-Transport Nr. 40 nach Auschwitz deportiert. Dort wurde er am 10. November 1942 ermordet. | ||
Er wurde erst am [[8. März]] [[1973]] lt. Beschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien für tot erklärt. | Er wurde erst am [[8. März]] [[1973]] lt. Beschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien für tot erklärt. | ||
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* [https://www.myheritage.at/research/collection-10789/judische-holocaust-gedenkstatten-und-judische-einwohner-deutschlands-1939-1945?itemId=9529&action=showRecord www.myheritage.at] | * [https://www.myheritage.at/research/collection-10789/judische-holocaust-gedenkstatten-und-judische-einwohner-deutschlands-1939-1945?itemId=9529&action=showRecord www.myheritage.at] | ||
* [http://www.doew.at/ Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes] | * [http://www.doew.at/ Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes] | ||
* "Zwischenwelt Zeitschrift für Kultur des Exils und des | * "Zwischenwelt Zeitschrift für Kultur des Exils und des Widerstands" 33. Jg, Nr. 3, Okt. 2016, Karl Wimmler: "Die Eislers von Liezen", Verlag: Theodor Kramer Gesellschaft [https://emea01.safelinks.protection.outlook.com/?url=http%3A%2F%2Ftheodorkramer.at%2Fzwischenwelt%2Fausgaben%2Fviele-wege%2F&data=04%7C01%7C%7C5333cd7e0b844b6bc06f08d9a51ae3a9%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C637722357198631433%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C1000&sdata=CbsIyvzXwte7QfvjhqW0dGusMyqM7pwvRP3kKXlFonM%3D&reserved=0] | ||
==== Einzelnachweise ==== | ==== Einzelnachweise ==== | ||