Kalktuff: Unterschied zwischen den Versionen

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== Funde in Liezen und Weißenbach ==
== Funde in Liezen und Weißenbach ==
Es wird vermutet, dass die [[katholische Pfarrkirche hl. Veit]] in [[Liezen]] noch Anteile einer Kirche aus dem Ende des [[15. Jahrhundert]]s inkludiert, die aus Kalktuff bestehen. Trotz des großen Umbaus in den Jahren 1911/1912 sind diese alten Bauelemente noch im [[Gotik|gotischen]] Westportal, der daneben befindlichen Lichtnische mit Kielbogenschluss und im spitzbogigen Südportal sichtbar. Auch in der alten Friedhofsmauer um die Kirche herum stecken Kalktuff-Elemente. Woher der hiesige Kalktuff stammt, ist ungeklärt; eventuell aus [[Wörschach]] oder dem Kotgraben.
Es wird vermutet, dass die [[Katholische Pfarrkirche hl. Vitus]] in [[Liezen]] noch Anteile einer Kirche aus dem Ende des [[15. Jahrhundert]]s inkludiert, die aus Kalktuff bestehen. Trotz des großen Umbaus in den Jahren 1911/1912 sind diese alten Bauelemente noch im [[Gotik|gotischen]] Westportal, der daneben befindlichen Lichtnische mit Kielbogenschluss und im spitzbogigen Südportal sichtbar. Auch in der alten Friedhofsmauer um die Kirche herum stecken Kalktuff-Elemente. Woher der hiesige Kalktuff stammt, ist ungeklärt; eventuell aus [[Wörschach]] oder dem Kotgraben.


Auch in [[Weißenbach bei Liezen]] gibt es Gebäude, bei deren Errichtung Kalktuff miteingebaut wurde. So etwa beim verfallenen Gehöft vulgo Steirer am östlichen Berghang des [[Weißenbach (Wildbach)|Weißenbachtales]], beim alten Hof vulgo Hollerer, oder weiter östlich beim Stadel und Getreidespeicher des Bauernhofes vulgo Haindl. Vermutlich stammen die hier verwendeten Kalktuffe von einem Aufschluss nahe des genannten Gehöfts Steirer.  
Auch in [[Weißenbach bei Liezen]] gibt es Gebäude, bei deren Errichtung Kalktuff miteingebaut wurde. So etwa beim verfallenen Gehöft vulgo Steirer am östlichen Berghang des [[Weißenbach (Wildbach)|Weißenbachtales]], beim alten Hof vulgo Hollerer, oder weiter östlich beim Stadel und Getreidespeicher des Bauernhofes vulgo Haindl. Vermutlich stammen die hier verwendeten Kalktuffe von einem Aufschluss nahe des genannten Gehöfts Steirer.