Josef Strasser: Unterschied zwischen den Versionen
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Endgültig am Fuße des Dachsteins. Nach dem Krieg gelangte der Sepp auf Schleichwegen von Jugoslawien in die Ramsau. Seine erste Arbeit fand der Heimkehrer am Bauernhof des vlg. Perner, natürlich ausschließlich fürs Essen, denn Geld hatte damals keiner. Im Winter arbeitete er dann beim Ramsberger als Knecht. An diesem Anwesen - am Weg zur [[Austriahütte]] gelegen - kam der damalige Hüttenwirt [[Fritz Simonlehner]] , der „Stier Fritz", vorbei, der ihn dann als Träger und Hausburschen einstellte. Nach seiner Bergsteigerzeit mit den Eltern, der Grazer Zeit, war dies für den jungen Sepp der dritte Abschnitt seines Bergsteigerlebens, der ihn unter anderem mit [[Fritz Kasparek]], [[Josef Brunnhuber|Sepp Brunnhuber]], [[Hubert Peterka]], Ulfi Höfler oder [[Kurt Maix]] zusammenführte. Das war die Zeit extremer Kletterfahrten in den Südwänden des Dachsteinmassivs, von der Bischofsmütze, dem [[Torstein (Dachsteinmassiv)|Torstein]] bis zum [[Großer Koppenkarstein|Koppenkarstein]]. „''Den Peckl Luis von Trofaiach, ein ausgezeichneter Sportler, jedoch anfangs noch kein Kletterer, hab i mir zuwazügelt; wir warn a guate Seilschaft, so auch mit dem Obergrabner Siegfried ([[Siegfried Englacher]], vlg. Obergrabner), Gsenger Anderl ([[Andreas Steiner]], vlg. Gsenger) oder mit dem Zoas Jok ([[Jakob Walcher]], vlg. Zeiser)''". In diese Zeit fiel auch eine Erstbegehung") über die Südostverschneidung im 5. Schwierigkeitsgrad mit Roland Stern, Sohn des damaligen Landesleiters des steirischen Bergrettungsdienstes, auf den [[Niederer Türlspitz|Niederen Türlspitz]], (2 352 [[m ü. A.]], [[24. August]] [[1947]]), eine Felstour, welche auch heute noch gerne gemacht wird. | Endgültig am Fuße des Dachsteins. Nach dem Krieg gelangte der Sepp auf Schleichwegen von Jugoslawien in die Ramsau. Seine erste Arbeit fand der Heimkehrer am Bauernhof des vlg. Perner, natürlich ausschließlich fürs Essen, denn Geld hatte damals keiner. Im Winter arbeitete er dann beim Ramsberger als Knecht. An diesem Anwesen - am Weg zur [[Austriahütte]] gelegen - kam der damalige Hüttenwirt [[Fritz Simonlehner]], der „Stier Fritz", vorbei, der ihn dann als Träger und Hausburschen einstellte. Nach seiner Bergsteigerzeit mit den Eltern, der Grazer Zeit, war dies für den jungen Sepp der dritte Abschnitt seines Bergsteigerlebens, der ihn unter anderem mit [[Fritz Kasparek]], [[Josef Brunnhuber|Sepp Brunnhuber]], [[Hubert Peterka]], Ulfi Höfler oder [[Kurt Maix]] zusammenführte. Das war die Zeit extremer Kletterfahrten in den Südwänden des Dachsteinmassivs, von der Bischofsmütze, dem [[Torstein (Dachsteinmassiv)|Torstein]] bis zum [[Großer Koppenkarstein|Koppenkarstein]]. „''Den Peckl Luis von Trofaiach, ein ausgezeichneter Sportler, jedoch anfangs noch kein Kletterer, hab i mir zuwazügelt; wir warn a guate Seilschaft, so auch mit dem Obergrabner Siegfried ([[Siegfried Englacher]], vlg. Obergrabner), Gsenger Anderl ([[Andreas Steiner]], vlg. Gsenger) oder mit dem Zoas Jok ([[Jakob Walcher]], vlg. Zeiser)''". In diese Zeit fiel auch eine Erstbegehung") über die Südostverschneidung im 5. Schwierigkeitsgrad mit Roland Stern, Sohn des damaligen Landesleiters des steirischen Bergrettungsdienstes, auf den [[Niederer Türlspitz|Niederen Türlspitz]], (2 352 [[m ü. A.]], [[24. August]] [[1947]]), eine Felstour, welche auch heute noch gerne gemacht wird. | ||
===In der Dachsteinsüdwand=== | ===In der Dachsteinsüdwand=== | ||