Landschaft des Ennstals: Unterschied zwischen den Versionen
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beispielsweise die [[Dachstein Südwand]]. Typisch für die Nördlichen Kalkalpen sind markante Einzelgipfel. Dementsprechend eindrucksvoll mussten diese Berge schon seit frühester Zeit auf den Menschen gewirkt haben. So wurde der [[Grimming]] früher als ''Mons Styriae altissimus'' bezeichnet, also als höchster Berg der [[Steiermark]] gehandelt.<ref>Bätzing, Werner: ''Bildatlas Alpen. Eine Kulturlandschaft im Portrait.'' Darmstadt 2005, S. 36; [[Universalmuseum Joanneum]] [http://www.museum-joanneum.at/upload/file/Der_grimmige_Berg.pdf der grimmige Berg pdf]</ref> Somit können die Nördlichen Kalkalpen als sehr landschaftsprägend für das Ennstal bezeichnet werden. | beispielsweise die [[Dachstein Südwand]]. Typisch für die Nördlichen Kalkalpen sind markante Einzelgipfel. Dementsprechend eindrucksvoll mussten diese Berge schon seit frühester Zeit auf den Menschen gewirkt haben. So wurde der [[Grimming]] früher als ''Mons Styriae altissimus'' bezeichnet, also als höchster Berg der [[Steiermark]] gehandelt.<ref>Bätzing, Werner: ''Bildatlas Alpen. Eine Kulturlandschaft im Portrait.'' Darmstadt 2005, S. 36; [[Universalmuseum Joanneum]] [http://www.museum-joanneum.at/upload/file/Der_grimmige_Berg.pdf der grimmige Berg pdf]</ref> Somit können die Nördlichen Kalkalpen als sehr landschaftsprägend für das Ennstal bezeichnet werden. | ||
Außerdem versickert das Wasser durch den [[Karst]], es fließt unterirdisch ab und tritt am Fuße des Berges in Karstquellen wieder heraus. Am Kalkstein kann sich erst dort Vegetation bilden, wo der [[Gletscher]] Moränenmaterial hinterlassen hat. Somit finden wir wenig Vegetation vor, weshalb die Kalkalpen auch die | Außerdem versickert das Wasser durch den [[Karst]], es fließt unterirdisch ab und tritt am Fuße des Berges in Karstquellen wieder heraus. Am Kalkstein kann sich erst dort Vegetation bilden, wo der [[Gletscher]] Moränenmaterial hinterlassen hat. Somit finden wir wenig Vegetation vor, weshalb die Kalkalpen auch die "bleichen Berge“ genannt werden. Der Formenschatz ist jedoch sehr groß, es gibt unter- und oberirdische, nackte und bedeckte Formen. Beim nackten Karst können vereinzelt Reste von Vegetation und Boden vorherrschen, von bedecktem Karst spricht man dann, wenn eine Boden- und Vegetationsschicht das Gestein überdeckt. Der Karst ist also grundsätzlich siedlungsfeindlich, kann aber auch Lebensraum für Flora und Fauna sein.<ref>Bätzing, Werner: ''Bildatlas Alpen. Eine Kulturlandschaft im Portrait.'' Darmstadt 2005, S. 36; Glawion Rainer et. al.: ''Physische Geographie'', Braunschweig 2012, S. 214.</ref> | ||
Die folgenden Bilder zeigen typische Landschaftsformen des Kalksteines. | Die folgenden Bilder zeigen typische Landschaftsformen des Kalksteines. | ||